Skip to content

Ein leichter Sinn trägt alles (Von Selbstmord, Intrigen und Krieg)

Ich habe tatsächlich erst nach der Schule angefangen mich für klassische Literatur zu interessieren.
Während der Schulzeit war sie eine unangenehme Pflicht die zum Schulalltag gehörte. Romane und Gedichte, durch die man sich von Seite zu Seiten kämpfen musste. Dabei gab es doch auch aktuelle, interessante Literatur. Aber eben nicht in der Schule.
Diese Einstellung hat sich später geändert. Angefangen hat es mit „Die Leiden des jungen Werthers“ von Goethe. Ein Roman, der zu Schulzeiten bereits hat durchblicken lassen, dass es durchaus mehr in alten Texten zu entdecken gibt als das was klausurrelevant ist.
Und tatsächlich, als ich ihn privat, ganz ohne Druck gelesen habe, war es wie ein anderes Buch. Plötzlich war da eine Lust. sich in den Protagonisten hineinzuversetzen, so wie man es normalerweise tut, wenn man ein Buch liest.
„Ein leichter Sinn trägt alles“. So wie es im Buch selber schon so schön heisst (ist vielleicht ein wenig platt diesen grossen Spruch auf so eine Kleinigkeit anzuwenden, aber im Grunde genommen passt es. Man muss sich einfach nur frei machen).
Von da an ging ich, erst in kleinen Dosen dann immer mehr und mehr dazu über, gezielt die Klassiker der Weltliteratur zu lesen.
Wenn möglich im Original, was in meinem Fall bedeutet englisch oder deutsch, für alle anderssprachigen Bücher muss eine Übersetzung herhalten.
Es lohnt sich, denn diese Bücher sind nicht umsonst Klassiker (Mal abgesehen von Theodor Fontanes „Effie Briest“. Mit diesem Werk kann ich mich bis heute noch nicht anfreunden).
Es ist relativ schnell abzusehen, wenn man sich vornimmt, neben aktuellen oder relativ aktuellen Erscheinungen, so viele der alten Klassiker zu lesen wie möglich, dass man sich entscheiden muss. Es gibt viel zu viele um sie alle zu lesen. Dafür reicht ein Leben leider nicht aus.
Und da fängt der ganze Spass eigentlich erst an, denn betrachten wir es einmal von dieser Seite: die Wahl der Bücher gleicht der Wahl der Entscheidungen, die man in seinem Leben macht. So gesehen formt man seinen Geist in eine bestimmte Richtung.
Aber anders als beim Leben selbst, sind äussere Einflüsse minimal, wenn man die Schule hinter sich gelassen hat. Man kann lesen, was man will. Das bedeutet, dass man seinen Geist entsprechend formen kann, wie man will.
Das hört sich jetzt ziemlich banal an, aber es ist tatsächlich der Schlüssel zu etwas wesentlich grösserem.
Das ist absolute Freiheit. Unabhängig von Ihrer beruflichen Position, stehen Ihnen intellektuell alle Türen offen, wenn Sie wollen.
Und damit bringen Sie sich, auf eine höhere soziale Stufe. Vergessen Sie Geld und Macht, das was Sie zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft macht sind ihre Sichtweisen und was Sie in die Gesellschaft einbringen können.
Ich rede nicht einmal von grossen Vorträgen, die Sie halten sollen, sondern einfach von Ideen, die Sie an ihre Umwelt weitergeben können.
Sind Sie ein Mensch mit dem man sich gerne unterhält ? Dann haben Sie wahrscheinlich diese Qualitäten.
Und wenn Sie das nächste Mal in einen Buchladen gehen und mit dem Buchhändler reden, behalten Sie im Hinterkopf, dass dieser permanent einen groben Überblick über die gesamte Literaturwelt in seinem Kopf hat.
Anstatt ihn zu einem einfachen Verkäufer zu degradieren, sollten Sie in Ehrfurcht erstarren (Na, ja. Zumindest sollten Sie sein Wissen wertschätzen. Ehre, wem Ehre gebührt).
So: Langer Vorrede kurzer Sinn: Lesen erweitert den Horizont. Deshalb möchte ich Ihnen an dieser Stelle wieder einen der klassischen chinesischen Romane vorstellen. Denn lesen aus anderen Kulturen öffnet den Horizont noch weiter.
Die Rede ist von 三国志​通俗​演义 (sān guó zhì tōng sú yǎn yì) oder kurz 三国​演义 (sān guó yǎn yì). Übersetzt bekannt als „die Geschichte der drei Reiche“ oder auch „die Zeit der drei Reiche“.
Im Englischen auch gerne schon mal als „Romance of the three kingdoms“ übersetzt. Ich persönlich finde diesen Titel jedoch etwas verwirrend, denn das Hauptaugenmerk liegt in diesem Werk tatsächlich auf den Schlachten und all den Geschichten, die sich um sie herum drehen.
Wie immer kann die Übersetzung den vollen Sinn des Originaltitels nicht wiedergeben.
Das Wort 义 (yì) hat mehrere Bedeutungen. Interessanterweise kann es selber auch „Mehrdeutigkeit“ bedeuten.
In der Regel übersetzt man es in diesem Titel aber mit Gerechtigkeit oder Rechtschaffenheit.
Somit bedeutet der Titel so etwas wie „drei Reiche, die Gerechtigkeit praktizieren“ (ganz platt übersetzt).
义 (yì) hat aber noch wesentlich mehr Bedeutungen, die alle hier mit in diesen Titel hineinspielen. Es geht von Gerechtigkeit, über Brüderlichkeit und Gehorsam.
义 (yì) beschreibt die Beziehungen zwischen Vater und Sohn, ebenso wie die zwischen Ehemann und -frau oder die zwischen Herrscher und Untergebenem. Es ist ein überaus vielseitiges Wort, das immer den Funken der Ehre in sich trägt.
Der Roman ist eine Mischung aus Geschichtsschreibung und fiktiven Elementen. Er ist, in der Form in der wir ihn heute kennen, 1679 herausgekommen und besteht aus mehreren Geschichten, die alle im Kontext des zerfallenden Han-Reichs, den darauf folgenden drei Königreichen und zum Ende hin auch deren Fall spielen.
Eine Epoche, die vom Jahr 189 bis zum Jahr 280 reicht. Wenn man den alten Aufzeichnungen Glauben schenken darf, wurde die Bevölkerung während dieser Zeit um mehr als die Hälfte dezimiert, trotzdem ist die heutige Sicht auf diesen geschichtlichen Abschnitt ein eher romantisierter und mit Sagen um Helden und Kämpfern gespickter, was natürlich nicht zuletzt auch an diesem Werk liegt.
In der Erzählung sind, ähnlich wie bei dem Text 红楼梦 (hóng lóu mèng), den wir im Artikel [[Der Traum der Roten Kammer]] ja bereits besprochen hatten, viele Charaktere vorhanden (nicht ganz so viele, aber auch nicht gerade wenige).
Drei wichtige Charaktere sind 劉備 (liú bèi), 曹操 (cáo cāo) und 孫權 (sūn quán), die Herrscher der drei Reiche 魏 (wèi), 蜀 (shǔ ), und 吳 (wú).
Aber es gibt noch wesentlich mehr und viele von ihnen sind bekannt wie Superstars in China.
Hier kennt jedes Kind die Geschichten aus diesem Werk, da sie immer und immer wieder den Stoff für Filmproduktionen und auch Computerspiele geliefert haben (Einige der jüngeren Leser dürften sie aus „Dynasty Warriors“ vom PC oder der Playstation kennen).
Ebenso wie die Geschichten, sind die Charaktere teils echt, teils fiktiv.
Aber egal ob fiktiv oder echt, die Rollen die sie spielen, gehören in China zur Allgemeinbildung:
貂蟬 (diào chán), eine der vier Schönheiten, die mit dem General 呂布 (lǚ bù) verlobt und danach seinem Oberbefehlshaber 董卓 (dǒng zhuō) als Konkurbine versprochen wird, um diese gegeneinander auszuspielen.
Oder 關羽 (guān yǔ), der sich als Held und Krieger mit seiner Hellebarde (关刀 guān dāo, die wir noch aus dem Artikel [[Immer wieder ein Kampf]] kennen) einen Platz in den chinesischen Sagen erobert hat und vielerorts sogar als Kriegsgott verehrt wird. Er zeichnet sich vor allen Dingen durch seine unerschütterliche Treue aus.
Oder 諸葛亮 (zhū gě liàng), dessen Name bis heute als Inbegriff für einen genialen Taktiker gilt. Auf ihn gehen die Erfindung der Kungming-Lampe (ein Heissluftballon zur Signalübermittlung) und die einer Armbrustvorrichtung mit der man mehrere Pfeile gleichzeitig abschiessen konnte, zurück.
Viele dieser Figuren oder Geschichten finden sich auf Bildern oder Aussprüchen überall in China wieder. Wenn Sie zum Beispiel ein Restaurant besuchen, kann es durchaus sein, dass Sie auf sie treffen.
Die Geschichten um 諸葛亮 (zhū gě liàng), 曹操 (cáo cāo), 劉備 (liú bèi) und viele andere sind auch Bestandteil der 36 Strategeme (三十六计 sān shí liù jì), einer chinesischen Sammlung historischer Tricks und Täuschungen. Ebenfalls sehr berühmt in China und auch sehr lesenswert.
三国​演义 (sān guó yǎn yì) „Die Geschichte der drei Reiche“, ebenso wie die 36 Strategeme (三十六计 sān shí liù jì) kann man sich ruhig einmal zu Gemüte führen. Es lohnt sich.

Der Traum der Roten Kammer

Der Titel zeigt es bereits: Nicht alles kann man einfach übersetzen.
红楼梦 (hóng lóu mèng), wörtlich übersetzt „Der Traum im/vom roten Anwesen/Gemach“ ist einer der bekanntesten Texte der klassischen chinesischen Literatur und gehört zu den 4 klassischen Romanen.
Der Titel kann im Original wesentlich mehr ausdrücken, als es die Übersetzung kann, aber so ist das nun mal mit übersetzter Literatur.
Mein erster Versuch dieses Werk ins Englische übersetzt zu lesen war nicht von Erfolg gekrönt. Ich musste feststellen, dass es kein einfacher Stoff ist, den man mal eben so nebenbei auf dem Weg zur Arbeit liest.
Die Vielzahl der Protagonisten hat mich einfach überwältigt, so dass ich der Geschichte nicht mehr folgen konnte.
Man sollte sich, wenn man diesen Roman liest, ein Blatt Papier zur Hand nehmen und aufschreiben, wer wer ist, damit man nicht auf Grund der vielen Namen durcheinander kommt.
Es gibt fast 400 Personen, von denen ca. 40 als Hauptcharaktere angesehen werden können und im Originaltext werden die Namen fast sämtlicher Mägde und Bediensteten aufgeführt. Das ist definitiv kein einfacher Lesestoff.
Aber absolut interessant und lesenswert. Neben der Geschichte des Romans, lernt man auch viel über die Geschichte zu der Zeit, in der 红楼梦 (hóng lóu mèng) spielt.
Somit ist dieser Roman nicht bloss eine Fundgrube für Literaturbegeisterte, sondern er dient auch als Vorlage für Forschungen in Sachen Geschichte, Architektur, Sprache, Philosophie etc. und es gibt tatsächlich Leute, die Gedichte rezitieren oder die Rezepte nachkochen, die in der Geschichte vorkommen.
Dazu muss man sagen, dass es sich teils um sehr extravagante Rezepte handelt, bei denen die Zutaten oft nicht einfach zu besorgen sind. Ich spreche zum Beispiel von aufgefangenem Morgentau an einem Bambusgewächs, der anstelle von Wasser verwendet wird.
Die Geschichte handelt vom Aufstieg und dem Verfall einer chinesischen Aristokratenfamilie und ist das einzige überlieferte Werk von 曹雪芹 (cáo xuě qín), dessen Großvater als Vertrauter von 康熙 (kāng xī), dem zweiten Kaiser der Qing-Dynastie gilt.
Der Autor hat also mehr oder weniger sein eigenes Leben als Vorlage für dieses epochale Werk genommen und bis ins kleinste Detail Umgebung, Umgangsformen und anderes wiedergegeben.
Es wird detailliert beschrieben, wie das Leben in einem noblen Haushalt funktioniert, der Verbindungen zum Kaiserpalast pflegt.
Und dieser Roman ist selbstverständlich auch verfilmt worden. Etliche Male.
Es gibt ein Anwesen, das speziell für die Aufnahmen einer Verfilmung in den 80er Jahren aufgebaut wurde, in dem später auch viele andere chinesische Filme gedreht wurden.
Heute ist es eine öffentlich zugängliche Parkanlage, ein chinesischer Garten mit kleinen Häuschen, in denen Figuren an die Geschichte die hier gedreht wurde, erinnern.
Der Park heisst 大观园 (dà guān yuán), kostet 40 RMB Eintritt und befindet sich am süd-westlichen Ende des zweiten Rings in Beijing.
Ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie. Wenn man sich nicht für die Geschichte interessiert, ist es bloss ein weiterer chinesischer Garten/Park, dabei gibt es so viel mehr zu entdecken.
红楼梦 (hóng lóu mèng) ist nicht umsonst eines der bekanntesten chinesischen Werke, es lohnt sich also, sich einmal schlau zu machen.

Nachtrag vom 04.02.2018

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Übersetzungen dieses Klassikers, die man allgemein im Handel kaufen kann, die Geschichte tatsächlich auf ein Minimum reduzieren und oft auch in der Übersetzung nicht all zu akkurat sind.
Ich denke, die meisten unter ihnen werden dieses Werk nicht im Original lesen können, genau wie ich.
Es stellt sich also die Frage: Welche Übersetzung ist denn noch nah am Original ?
Ich verlasse mich hier auf einige Rezensionen von Chinesen, die mit überwiegender Mehrheit zu dem Schluss gelangt sind, dass es eigentlich nur zwei gute Übersetzungen gibt. Beide ins Englische, eine richtig gute Übersetzung ins Deutsche gibt es leider nicht.
Und eine davon ist auch inhaltlich angeblich noch etwas besser, da sie von zwei Chinesen übersetzt wurde und somit nicht versucht die Geschichte in einem für Westler verständlichen Kontext zu rücken, sondern sie so wiedergibt wie sie geschrieben wurde.
Diese Übersetzung ist von Yang Xianyi und seiner Frau Yang Gladys. Sie ist von 1994 und als Paperback Ausgabe unter dem Namen „A Dream of Red Mansions (Chinese Classics)“ beim Verlag „Foreign Languages Press“ herausgebracht worden.
Diese Ausgabe wird allerdings nicht mehr gedruckt und somit kann es vorkommen, dass man das Buch gebraucht kaufen muss. Es lohnt sich aber.

Affengeil

Das Frühlingsfest, in Deutschland besser bekannt unter dem Namen Chinesisches Neujahrsfest, steht vor der Türe.
Der Jahreswechsel nach dem dieses Fest berechnet wird richtet sich nach dem alten chinesischen Kalender. Und der richtet sich nach den Mondphasen. Deshalb ist das Frühlingsfest, wenn man einen Termin in dem heute allgemein gültigen System, also im gregorianischen Kalender festmachen will immer wieder anders jedes Jahr. Es ist aber immer um den Januar oder Februar herum.
Jedes Jahr wird einem Tier zugeordnet. Insgesamt gibt es 12 Tiere, dann wird wieder von vorne begonnen. Diese werden oft als chinesische Tierkreiszeichen bezeichnet, sind aber eigentlich sogenannte Erdzweige.
Ich möchte auch gar nicht zu sehr auf dieses Thema eingehen. Wichtig ist einzig und allein, dass 2016 das Jahr des Affen wird. Und das ist etwas besonderes.
Der Affe wird in Asien seit je her bewundert und gilt als schlau und respektlos. Und das nicht zuletzt auf Grund einer Geschichte, die in China jedes Kind kennt. Die Geschichte des Affenkönigs.
Eine Geschichte in einer Geschichte. Es ist anzunehmen, dass der Mythos der indischen Gottheit in Affengestalt Hanuman einen nicht unerheblichen Teil zu der Geschichte beigesteuert hat und so Einfluss hatte auf die zweifelsfrei bekannteste Erzählung in China: "Die Reise nach Westen", (einer der klassischen chinesischen Romane).
Zu Anfang dieser Geschichte wird beschrieben wie ein steinernes Ei mit Hilfe der Kräfte von Himmel, Erde, Sonne und Mond Leben entwickelt und zu dem übermenschlichen Wesen 孙悟空 (Sūn Wùkōng) wird, der sich später zum König der Affen macht.
Er hat übermenschliche Fähigkeiten, will aber auch noch Unsterblichkeit und fordert den Jadekaiser 玉帝 (Yù Dì) heraus, der in der taoistischen Mythologie als höchste Gottheit gilt.
孙悟空 (Sūn Wùkōng) veranstaltet ein heilloses Chaos im Himmel und wird zur Strafe unter einem Berg eingesperrt (das ist alles nur eine vereinfachte Version der Geschichte, soll aber an dieser Stelle langen).
Als Wiedergutmachung begleitet er den Mönch 玄奘 Xuánzàng auf seiner mehrjährigen Reise nach Indien, von wo er die heiligen buddhistischen Schriften nach China holt.
Den Mönch 玄奘 Xuánzàng hat es tatsächlich gegeben und er hat auch die heiligen Schriften nach China gebracht, der Rest ist dazu erfunden und mit sehr viel Mythologie zu einem sehr interessanten Roman gesponnen worden.
Es wird in einem fort gegen Dämonen und böse Geister gekämpft, die ihre Tierform in eine menschliche wandeln können und den braven, oft schon naiv anmutenden Mönch immer wieder gefangen nehmen.
Obwohl die Geschichte eigentlich den Mönch und die Schriften thematisiert, ist 孙悟空 (Sūn Wùkōng) unbestritten die Hauptfigur in diesem Roman.
Er ist frech, überheblich und hält sich nicht an Regeln. Obwohl er nicht gerade ein Paradebeispiel für Tugend ist, beginnt man trotzdem ihn mehr und mehr zu mögen, da er im Herzen eigentlich gut ist.
Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, aber mir fällt eine Parallele zu Pippi Langstrumpf auf. Sie hält sich auch nicht an die Regeln, weil sie es auf Grund ihrer übermenschlichen Kräfte und des Goldes ihres Piratenvaters gar nicht nötig hat und ist auch völlig von sich überzeugt. So wie man selber eben machmal auch gerne wäre. Dafür lieben wir sie. Eben genauso wie 孙悟空 (Sūn Wùkōng).
Dieser ist in ganz Asien bekannt. In Japan unter dem Namen 孫悟空 Son Gokū (gleiche Schreibweise, anders ausgesprochen).
Es gibt von klassischen Beijing Opern, die ihn thematisieren bis hin zu Fernsehserien, die immer wieder neu verfilmt werden eigentlich alles. Er ist in Asien einfach allgegenwärtig.
Egal zu welcher Tageszeit man den Fernseher in China anschaltet, auf einem der Kanäle läuft er mit Sicherheit.
Wer ihn nicht kennt, hat China noch nicht gesehen. Und dieses Jahr wird sein Jahr.