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    <title>China Blog - China</title>
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    <description>Mein Leben als Expat in Beijing</description>
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<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 09:52:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: China Blog - China - Mein Leben als Expat in Beijing</title>
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    <title>Die Leute.</title>
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            <category>China</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/winniter.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/winniter.serendipityThumb.JPG&quot; title=&quot;Schnee in Beijing.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schnee in Beijing.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Früher sind die Leute nicht, oder sagen wir: „in der Regel nicht&quot;, mit seltsamen Stoffmützen herumgelaufen, die wie ein schräg aufgesetzter Putzlappen aussahen.&lt;br /&gt;
Ich kann mich irren, aber ich glaube dieser Trend kommt von den Snowboardern, die ihre Wollmützen auch gerne mal im Sommer tragen wollten und so eine dünnere Version haben entstehen lassen.&lt;br /&gt;
Oder mit anderen Worten: ein absolut überflüssiges Produkt, ohne Nutzen.&lt;br /&gt;
Wer Kinder hat, kann dann im Nachhinein doch noch einen Nutzen aus diesem Kleidungsstück ziehen, sei es der Schutz vor Dreck, Zecken oder Durchzug, aber im ursprünglichen Kontext dürfte es recht nutzlos sein.&lt;br /&gt;
Früher gab es auch einige, wenige Leute die solche Mützen im Sommer getragen haben, aber die haben dann auch mit sich selber geredet.&lt;br /&gt;
Nun, auch diese Leute gibt es so nicht mehr. Oder besser gesagt: Sie fallen nicht mehr auf, da inzwischen jeder Zweite über irgendeine unsichtbare Sprecheinrichtung mit irgendwem in Kontakt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
Als ich Kind war, lief bei uns immer eine Frau über eine Ampel an einer recht belebten Strasse.&lt;br /&gt;
Ich glaube, sie hat den halben Tag dort verbracht, ist bei jeder Grünphase einmal hin und einmal wieder zurück gelaufen und hat laut die Leute gezählt.&lt;br /&gt;
Sie hatte irgendein System, das ich nie wirklich verstanden habe. Einige Leute hat sie doppelt gezählt, andere gar nicht.&lt;br /&gt;
Ich glaube aber nicht, dass das Zufall war, dafür war sie zu ernst bei der Sache.&lt;br /&gt;
Und sie hat zu jedem irgendeinen Satz zum besten gegeben, von dem man bestenfalls zwei oder drei Wörter verstehen konnte.&lt;br /&gt;
Ich finde so ein Verhalten bis heute immer noch äusserst interessant.&lt;br /&gt;
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte mich gar nicht über diese Leute lustig machen, vielmehr frage ich mich, warum sie so sind, wie sie eben sind und ob sie vielleicht nicht doch ein kleines Stück Wahrheit besitzen, das niemand sonst weiss und sie eigentlich diejenigen sind, die den Durchblick haben. ...man weiss ja nie...&lt;br /&gt;
Aber diese Leute laufen jetzt auch unter dem Radar. An jeder Ecke steht heute jemand und spricht mit einem unsichtbaren Gesprächspartner über die besten Methoden sein Vermögen zu investieren, die letzte Weihnachtsfeier bei der Paul mit Hanna auf dem Behindertenklo überrascht wurden, als sie ganz und gar nicht christliche Dinge vollzogen haben, oder über alte Hausmittelchen die todsicher bei Hühneraugen helfen und auch als Brotaufstrich zu gebrauchen sind.&lt;br /&gt;
Auch so ein Ding, das es früher nicht gab: Damals hat man sich, nachdem man umständlich drei Groschen aus seiner viel zu engen Jeanstasche geangelt hat, in einer nach Urin und Hartplastik riechenden Telefonzelle einen Platz zwischen Branntflecken und Kaugummiresten gesucht um sich anzulehnen, nur damit man ungestört und ohne dass es jemand anderes mitbekommt, telefonieren kann (Da soll nochmal einer sagen früher wäre nicht alles besser gewesen).&lt;br /&gt;
Heute muss ich gezwungenermassen, weil die junge Dame mit dem Bauchfrei-Top und der lila Leggins eine Lautstärke beim Telefonieren an den Tag legt, die jeden startenden Überschallflieger neidisch machen würde, mit 30 anderen Fahrgästen ihre Geschichten über Scheidenpilz und juckende Hämorrhoiden mit anhören, während sie sich einen undefinierbaren Kniest unter den Fingernägeln hervorknibbelt.&lt;br /&gt;
Naja, es ändert sich eben alles. Und ganz unter uns: Es wird weder besser, noch schlechter, einfach nur anders.&lt;br /&gt;
Ob es besser oder schlechter wird, hängt einfach vom Alter des Betrachters ab und wie anpassungsfähig er noch ist.&lt;br /&gt;
In jungen Jahren ist man noch bereit für seine Überzeugungen zu sterben, obwohl das niemals irgendjemand auch nur ansatzweise erwarten würde (oder um es in den richtigen Kontext zu packen: Den anderen Leuten ist diese Meinung einfach völlig egal. Wasauchimmer!).&lt;br /&gt;
Aber man selber ist ja so unendlich wichtig. Und überhaupt funktioniert alles ohne Führung wesentlich besser. Anarchie! Laissez-faire! usw.&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der klassische Kampf der Altersgruppen. Zwischen denen, die alles bereits besser gemacht haben als alle die noch kommen werden und denen, die alles noch viel besser machen werden.&lt;br /&gt;
Wobei die älteren Generationen eher konservativ und die jüngeren in der Regel revolutionell denken.&lt;br /&gt;
Und da sind wir dann auch endlich von Stöckchen über Hölzchen zu unserem eigentlichen Thema gekommen.&lt;br /&gt;
In China gibt es eine seltsame Konstellation, in der sich besagtes Phänomen genau anders herum offenbart.&lt;br /&gt;
Ich nenne es gerne „Reverse Anarchie&quot;.&lt;br /&gt;
Schuld daran ist (bzw. war) die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrevolution&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrevolution&quot;&gt;Kulturrevolution&lt;/a&gt; in China.&lt;br /&gt;
Ich hatte es mindestens einmal kurz angerissen. Die jüngeren Generationen warten, dass die älteren endlich aussterben, damit wieder so etwas wie eine „normale Ordnung“ eintreten kann.&lt;br /&gt;
Okay, ich denke das müssen wir dem allgemeinen und unbedarften Leser etwas genauer erklären:&lt;br /&gt;
Zu Zeiten der Kulturrevolution in China wurden reiche Chinesen enteignet, Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe verstaatlicht und es gab eine, sagen wir mal „Säuberungsaktion“, der grosse Teile der Kultur und auch der sozialen Formen zum Opfer gefallen sind.&lt;br /&gt;
Kinder haben ihre Eltern als staatsfeindlich gemeldet, damit diese eingesperrt wurden.&lt;br /&gt;
Es würde zu weit führen und ich muss auch ganz ehrlich eingestehen, dass ich mich zu wenig mit dem Thema beschäftigt habe, um hier eine auch nur annähernd qualifizierte Aussage zu tätigen.&lt;br /&gt;
Aber fest steht, dass eine gewisse Generation (die Generation, die jetzt Grosseltern werden bzw. sind) sich im sozialen Umfeld oft aufführt wie die Axt im Walde.&lt;br /&gt;
Schule und Bildung waren verpöhnt und Umgangsformen oft auch, was bei etlichen Chinesen bis zum heutigen Tag Spuren hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
Sollten Sie also einmal einer aufgebrachten Frau gehobenen Alters auf der Strasse in Beijing begegnen, lassen Sie sich auf gar keinen Fall mit hineinziehen (in was auch immer).&lt;br /&gt;
Diese renitenten Frauenzimmer haben es fastdick hinter den Ohren. Die schrecken auch nicht davor zurück mal Schläge auszuteilen.&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich noch nicht gehört, dass sie auch Ausländern gegenüber handgreiflich geworden wären.&lt;br /&gt;
Wer einige Zeit in China verbringt, wird sie kennen (und wahrscheinlich nicht lieben). Aber sie gehören zu China wie ein Köbes (Kellner) in Köln auch nur echt ist, wenn er unverschämte Anspielungen bei der Bestellung macht und den Servicegedanken in einer, für Nicht-Einheimische, recht skurrilen Art auslebt.&lt;br /&gt;
Und eigentlich gibt es derartige Leute überall auf der Welt, wenn man mal ehrlich ist.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne: „Prost“. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 12:23:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wuhan (武汉 Wǔhàn)</title>
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            <category>China</category>
            <category>Interessante Orte</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/schlafzug.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/schlafzug.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Schlafzug von Beijing nach Wuhan.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schlafzug von Beijing nach Wuhan.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Im Schlafzug (Bild 1) in 11 Stunden von Beijing nach Wuhan (武汉 Wǔhàn) (ja,  genau. Das Wuhan wo das Coronavirus seine Wurzeln hat).&lt;br /&gt;
In den alten Klamotten geschlafen, es sind wieder 40 Grad im Schatten und morgens bei der Ankunft ist das Hotelzimmer noch nicht frei.&lt;br /&gt;
Wir machen uns auf den Weg um Dinge zu erledigen und mein Poloshirt riecht inzwischen wie die hintere Ecke eines Käfigs den ein geschlechtsreifer Puma zur Brunftzeit bewohnt.&lt;br /&gt;
Nachmittags dann endlich Einzug in die gemieteten vier Wände einer amerikanischen Hotelgruppe, die auch die Räume, die nur einen klitzekleinen Teil des Flusses am Rande des Fensters erahnen lassen, als „Riverview“ anpreisen.&lt;br /&gt;
Wir mussten nochmal umbuchen, denn der Blick auf den Fluss ist wirklich atemberaubend (Video 1), ähnlich wie mein Poloshirt, das ich dann endlich wechseln konnte.&lt;br /&gt;
Hier in Wuhan gibt es weniger Ausländer als in Beijing und man wird öfters schon mal angestarrt.&lt;br /&gt;
Unser Sohn hingegen, wird behandelt wie ein Superstar.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/riverview.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aussicht aus dem Hotel in Wuhan (武汉 Wǔhàn).&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Chinesen lieben sogenannte „Mixedblood“, also Kinder deren erster Elternteil asiatisch (im besten Fall chinesisch) und der zweite Elternteil Ausländer ist (im besten Fall Europäer).&lt;br /&gt;
Auch mit den Ladies scheint es zu laufen. Mädchen und Frauen aller Altersklassen scheinen ihm zu Füssen zu liegen und können mit Komplimenten nicht an sich halten.&lt;br /&gt;
Abends mit dem Sohn in die Outdoor Schwimmlandschaft mit Rutschen, Wasserkanonen und jeder Menge Spass.&lt;br /&gt;
Nachdem es dunkel geworden ist und die Hotels ihre Lichtershow veranstalten, müssen wir dann auch mal wieder gehen.&lt;br /&gt;
Bis auf ein paar aufdringliche Blicke und Getuschel alles gut so weit, alle höflich.&lt;br /&gt;
Aber einen Bauern gibt es unter den Leuten immer, entweder jemand der in der feinen Hotellobby unter lautem röcheln und stöhnen in den Mülleimer spuckt, oder jemand der ungeniert im vollbesetzten Restaurant mit seinen Fürzen den allgemeinen Lautstärkepegel noch zu übertönen weiss oder, wie hier, jemand der mit runtergelassenen Hosen, unter der Gruppendusche im Schwimmbad und im hohen Bogen, mehr oder weniger zielgenau, in den mittig im Raum liegenden Gulli pinkelt.&lt;br /&gt;
Schamgefühl offensichtlich nicht vorhanden und ich frage mich ob ich ihn bewundern oder bemitleiden soll.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/wuhan-breakfast.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/wuhan-breakfast.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;过早 (guò zǎo) bedeutet „frühstücken“ im lokalen Dialekt in Wuhan.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;过早 (guò zǎo) bedeutet „frühstücken“ im lokalen Dialekt in Wuhan.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;过早 (guò zǎo) bedeutet „frühstücken“ im lokalen Dialekt in Wuhan, anstatt 吃早饭 (chī zǎo fàn) wie es auf Hochchinesisch heissen würde.&lt;br /&gt;
Und auch hier gibt es wieder lokale Spezialitäten:&lt;br /&gt;
Ich empfehle: 热干面 (rè gān miàn) (Bild 2 in der Mitte): Nudeln die mal nicht in einer Suppe schwimmen mit einer braunen Soße.&lt;br /&gt;
汤粉 (tāng fěn) (Bild 2 rechts daneben): Reisnudeln in Brühe (wer mehr über Nudelgerichte in China erfahren möchte schaut einfach mal hier in dem Artikel [[Von Angesicht zu Nudel]]).&lt;br /&gt;
三鲜豆皮 (sān xiān dòu pí) (Bild 2 links unten): Tofuhaut mit Allerlei, eigentlich ein Gericht in dem die Überbleibsel des Vortages verwurstet werden.&lt;br /&gt;
烧卖 (shāo mài) (Bild 2 links oben): eine kleine, offene Teigtasche.&lt;br /&gt;
小笼包 (xiǎo lóng bāo) heissen genau so wie die mit Fleisch und Brühe gefüllten Teigtaschen in Shanghai (siehe Artikel [[China light]]), diese hier ähneln aber eher kleinen 包子  (bāo zi) (siehe Artikel [[Herrgottsbscheißerle]]).&lt;br /&gt;
Und last but not least 茶叶蛋 (chá yè dàn) die Tee-Eier, die es überall in China gibt und wir in Artikel [[Ölnudeln]] einmal kurz angesprochen hatten.&lt;br /&gt;
Dazu 豆浆 (dòu jiāng) (Bild 2 mitte, oben): Der Sojadrink (siehe Artikel [[Zauberbohnen]]).&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/qingchuan.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/qingchuan.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Qingchuan Pavillon (晴川阁 qíng chuān gé).&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Qingchuan Pavillon (晴川阁 qíng chuān gé).&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Und dann sind da natürlich all die Sehenswürdigkeiten in Wuhan:&lt;br /&gt;
Zum Beispiel der Qingchuan Pavillon (晴川阁 qíng chuān gé) (Bild 3), der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yu_der_Gro%C3%9Fe&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yu_der_Gro%C3%9Fe&quot;&gt;Yu dem grossen (大禹 dà yǔ)&lt;/a&gt; gewidmet ist.&lt;br /&gt;
Yu der grosse (大禹, Dà Yǔ) war ein mythischer Kaiser, das heisst, man ist sich nicht sicher ob es ihn wirklich gab, da Geschichten um ihn erst sehr viel später auftauchen.&lt;br /&gt;
Die berühmteste Legende über ihn dürfte die des Flutmythos sein, in der er das Land vor einer Überschwemmung rettet.&lt;br /&gt;
Oder der &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Guiyuan_Temple&quot; title=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Guiyuan_Temple&quot;&gt;Guiyuan Tempel (归元禅寺 guī yuán chán sì)&lt;/a&gt;, eine buddhistische Tempelanlage mit alten und neuen Sehenswürdigkeiten und jeder Menge kleiner Läden für übernatürlichen Schnickschnack.&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt auch einen Schlüsselanhänger für den Autoschlüssel in dem angeblich ein Mantra enthalten ist.&lt;br /&gt;
Und er ist darüber hinaus noch auf mein chinesisches Sternzeichen zugeschnitten. Jetzt kann ja wirklich nichts mehr schief gehen.&lt;br /&gt;
Nicht zu vergessen das &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Provinzmuseum_Hubei&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Provinzmuseum_Hubei&quot;&gt;Museum der Provinz Hubei (湖北省博物馆 hú běi shěng bó wù guǎn)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Hier kann man allerlei alte Fundstücke aus verschiedenen Dynastien finden.&lt;br /&gt;
Gefässe, Malereien (und die hier ausgestellten alten Tuschezeichnungen sind um Längen besser als die im &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Kunstmuseum&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Kunstmuseum&quot;&gt;National Art Museum (中国美术馆 zhōng guó měi shù guǎn)&lt;/a&gt; in Beijing) und als Höhepunkt das sagenumwobene &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schwert_von_Goujian&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schwert_von_Goujian&quot;&gt;Schwert von Goujian&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Eine Fahrt auf dem Fluss haben wir auch gemacht und wieder einmal die beleuchteten Wolkenkratzer bestaunt (Hatten wir im Artikel [[Kleinstadt?]] ja auch schon. Scheint ein neuer Trend in China zu sein).&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tianjin (天津 tiān jīn) ist hier aber alles etwas grösser.&lt;br /&gt;
In heissen Gegenden haben Leute oft die Angewohnheit die Klimaanlage im Hotel oder im Auto dermassen kalt einzustellen, dass man sich leicht erkältet.&lt;br /&gt;
So ist es mir dann auch ergangen. Es ging mir gar nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kranichpagode.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kranichpagode.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Kranichpagode (黄鹤楼 huáng hè lóu).&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kranichpagode (黄鹤楼 huáng hè lóu).&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Mal abgesehen davon dass ich beim erklimmen der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kranichpagode&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kranichpagode&quot;&gt;Kranichpagode (黄鹤楼 huáng hè lóu)&lt;/a&gt;  (Bild 4) ohnehin in der Hitze ziemlich ausser Puste gekommen bin (Ich bin einfach zu fett und heisses Wetter habe ich noch nie gemocht).&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich also Fieber und Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
Zuerst dachte ich, ich hätte mir in Wuhan das Corona Virus geholt. Das wäre es echt noch gewesen.&lt;br /&gt;
Aber auch eine Erkältung mit Magenverstimmung ist in der Hitze alles andere als schön.&lt;br /&gt;
Wobei Erkältung wahrscheinlich auch schon übertrieben ist.&lt;br /&gt;
Nach zwei Tagen war alles wieder fast normal. Vermutlich nur Überanstrengung und Hitze.&lt;br /&gt;
Wie auch immer.&lt;br /&gt;
Zurück nach Beijing mit dem Bullettrain in knapp drei Stunden. Kinder zahlen nichts, bekommen aber auch keinen eigenen Sitzplatz, was für einen verwöhnten, kleinen deutschen Jungen, wie unseren Sohn, durchaus eine mittelschwere Katastrophe ist, die die drei Stunden Fahrt lang immer und immer wieder zur Sprache gebracht werden muss (Wer Kinder hat, wird es verstehen). 
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    <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 12:54:00 +0000</pubDate>
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    <title>Kleinstadt?</title>
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            <category>China</category>
            <category>Interessante Orte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/brueck.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/brueck.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Am Fluss in Tianjin (天津 tiān jīn).&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Am Fluss in Tianjin (天津 tiān jīn).&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Tianjin (天津 tiān jīn) ist eine kleine Stadt nicht weit von Beijing entfernt mit fast 14.000.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
Wie gesagt: eine kleine Stadt, die kaum ein Besucher aus dem Ausland kennt.&lt;br /&gt;
Im Osten Chinas, kurz vor dem Meer gelegen, gibt es hier das National Maritime Museum of China (国家海洋博物馆官网 guó jiā hǎi yáng bó wù guǎn).&lt;br /&gt;
Wir haben einen Familienurlaub mit drei Generationen dorthin gemacht.&lt;br /&gt;
Das Museum ist ein Monstrum von 80 Quadratkilometern, das sich in mehreren langen Gebäuden vom Land ans Ufer erstreckt.&lt;br /&gt;
Neben einem alten Schiff, das in einer der riesigen Hallen aufgestellt ist, gibt es viele lebendige Meeresbewohner in einem Aquarium (eine Meerjungfrau gibt es auch) und historische, so wie aktuelle Ausstellungsobjekte bezüglich der Seefahrt und auch Kinos, ein altes Kriegsschiff, das man besichtigen kann und jede Menge mehr.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/riesenrad.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/riesenrad.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Riesenrad auf einer Brücke in Tianjin (天津 tiān jīn).&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Riesenrad auf einer Brücke in Tianjin (天津 tiān jīn).&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Besonderes Augenmerk wird hier auf Chinesische maritime Entdeckungen gelegt (logischerweise).&lt;br /&gt;
Das Museum ist gross. Zu gross, um es an einem Tag komplett zu besichtigen, vor allen Dingen mit Kindern.&lt;br /&gt;
Für meinen Geschmack ist alles sehr neutral, um es mal so zu sagen.&lt;br /&gt;
Europäische Museen sind in ihrer Art Dinge aufzubereiten und dem Publikum zu präsentieren immer ein wenig ideenreicher und man fühlt, dass man sich Mühe gegeben hat ein Thema zu vermitteln, das den Ausstellern selber am Herzen liegt.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur so ein Gefühl von mir. Vielleicht liege ich auch falsch.&lt;br /&gt;
Aber ich denke, dass es doch irgendwie spürbar ist und vielleicht den Menschenmassen, die in China abgefertigt werden müssen Rechnung trägt.&lt;br /&gt;
Das Museum ist eigentlich gar nicht mehr in Tianjin selber, sondern etwas ausserhalb.&lt;br /&gt;
Also zurück in die Stadt, an den Fluss wo viele europäisch anmutende Gebäude stehen.&lt;br /&gt;
An einer Stelle, ziemlich im Stadtzentrum, fühlte ich mich an der Brücke (siehe Foto 1) sehr an Manhattan erinnert.&lt;br /&gt;
Abends haben wir eine Fahrt auf dem Fluss gemacht, und die beleuchteten Wolkenkratzer bestaunt.&lt;br /&gt;
Eine schöne Lichterkulisse. Es werden hin und wieder auch Animationen laufen gelassen, die sich über etliche Gebäude erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/street.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/street.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Einkaufsstrasse in Tianjin (天津 tiān jīn).&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einkaufsstrasse in Tianjin (天津 tiān jīn).&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Eine der Brücken, die Daguangming Brücke (dà guāng míng qiáo) erinnert tatsächlich an die Brücke „Pont Alexandre III“ in Paris.&lt;br /&gt;
Jene, die hin und wieder als die schönste Brücke der Welt bezeichnet wird (darüber lässt sich natürlich streiten, aber interessant ist sie auf jeden Fall).&lt;br /&gt;
Und auf einer Brücke ist ein grosses Riesenrad installiert (siehe Foto 2).&lt;br /&gt;
Chinesen raten aber von einem Besuch ab, da sich das Bauwerk einen Namen gemacht hat, indem es irgendwie Beziehungen von Liebenden auseinander bringen kann.&lt;br /&gt;
Und es gibt eine schöne Einkaufsstrasse (Foto 3).&lt;br /&gt;
Ansonsten: Es ist heiss! 45 Grad und mehr.&lt;br /&gt;
Aber trotzdem schön. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 13:12:00 +0000</pubDate>
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    <title>Hallo, keiner da?</title>
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            <category>China</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Planung, Visum, Dokumente, Reise etc.</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/trainnew.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Anzeigen in den neuen Bahnen zeigen schon Informationen über die Haltestellen, bevor man dort angekommen ist.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;2019 bin ich mit der Familie (Frau und Kind) aus Beijing, wo ich insgesamt sechs Jahre gelebt habe, nach Deutschland zurück gezogen.&lt;br /&gt;
Ich hatte vorher in China meine Frau (eine Chinesin) kennengelernt und unser Sohn ist dort geboren.&lt;br /&gt;
Wir wollten eigentlich jedes Jahr mindestens einmal wieder zurückkommen um die Familie meiner Frau wiederzusehen, nicht zuletzt damit unser Sohn den Kontakt nach China nicht verliert.&lt;br /&gt;
Als wir gerade nach Deutschland umgezogen sind, kam Corona.&lt;br /&gt;
Eine Reise nach China war undenkbar.&lt;br /&gt;
Jetzt ist es Mitte 2023, fast vier Jahre sind vergangen  und es ist endlich wieder möglich nach China zu reisen und auch die Flugpreise sind, wenn auch lange noch nicht auf dem Stand wie früher, jedoch zu bestimmten Zeiten zumindest wieder einigermassen erschwinglich.&lt;br /&gt;
Ein interessantes Detail möchte ich hier aber dem geneigten Lesen nicht vorenthalten:&lt;br /&gt;
Unser Sohn ist in China geboren. In den Artikeln [[Frühstück oder kotzen ?]] und [[Wiedervereinigung und Begrüssungsgeld]] hatte ich darüber geschrieben.&lt;br /&gt;
Er hat sofort einen deutschen Pass bekommen, da ich als Deutscher sein leiblicher Vater bin.&lt;br /&gt;
Wir leben jetzt seit dem Umzug auch dauerhaft in Deutschland, er geht dort in den Kindergarten etc. pp.&lt;br /&gt;
In China wird er trotzdem noch als potentieller Chinese geführt, weshalb wir ihm über die chinesische Botschaft in Deutschland einen chinesischen Reisepass besorgen konnten.&lt;br /&gt;
Das bedeutet: Er braucht kein Visum.&lt;br /&gt;
Mit seinem chinesischen Reisepass stehen ihm alle Pforten im Reich der Mitte offen und mit seinem deutschen Reisepass öffnen sich alle Türen in Europa.&lt;br /&gt;
Sein Reisepass war auch wesentlich einfacher zu bekommen als mein Visum.&lt;br /&gt;
Ich bin mit einem Familienvisum hier. Wieder mal etwas anderes, damit dürfte ich fast alle Visatypen durch haben.&lt;br /&gt;
Für ein Familienvisum braucht man ein Einladungsschreiben und fünfhundert andere Papiere und Pässe, dann kann man es beantragen.&lt;br /&gt;
Also wenn man Familie in China hat (angeheiratet zum Beispiel, wie ich).&lt;br /&gt;
Auf den Prozess will ich gar nicht genauer eingehen, da er sich eh wieder alle paar Monate ändert.&lt;br /&gt;
Wie auch immer: Das Visum und damit auch der Reisepass, in dem es klebt, sind pünktlich zwei Tage vor dem Abflug (muss man ja für das Visum vorher buchen) angekommen und jetzt sind wir zurück in der Stadt, die vor einiger Zeit für einige Zeit unser zu Hause war.&lt;br /&gt;
Hat sie sich verändert?&lt;br /&gt;
Hölle, ja!!! Mit drei Ausrufezeichen.&lt;br /&gt;
Die chinesische Hauptstadt scheint wie ausgestorben.&lt;br /&gt;
Wo sind all die Leute hin, die dicht gedrängt die U-Bahn Stationen ausgefüllt haben, dass man gefühlt kaum noch Platz zum atmen hatte.&lt;br /&gt;
Und all die, die die Strassen besetzt hielten?&lt;br /&gt;
Man fühlt sich eher wie in einer deutschen Großstadt. Es sind viele Menschen unterwegs, aber es sind nicht so viele, dass man die Strasse nicht mehr sehen kann.&lt;br /&gt;
Und man trifft auch an den touristisch interessanten Plätzen auf keine Ausländer mehr.&lt;br /&gt;
Wenn man mal tatsächlich einen sieht, fühlt man sich direkt genötigt, ihn zu grüssen.&lt;br /&gt;
Die strengen Corona Kontrollen und Lockdowns, die man im Fernsehen immer wieder gesehen hat, sind vorüber und in der Öffentlichkeit wird auch meist keine Maske mehr getragen.&lt;br /&gt;
Lediglich in öffentlichen Gebäuden, auf der Polizeistation etc. kann man sie noch sehen.&lt;br /&gt;
Auch sonst hat sich viel getan. Ich hatte in früheren Artikeln ja bereits schon mal darüber berichtet wie schnell sich alles in Beijing verändert.&lt;br /&gt;
Und der Artikel [[Ausradiert]] beginnt bereits mit: &quot;Jetzt habe ich Chinas Hauptstadt, die jahrelang mein zu Hause war, verlassen. Wohlwissend, dass das Beijing, so wie ich es gekannt habe, innerhalb von ein paar Jahren nicht mehr existieren wird.&quot;...&lt;br /&gt;
Wie wahr, wie wahr. Es ist alles anders.&lt;br /&gt;
Ich weiss gar nicht wie viele neue U-Bahn Linien es gibt.&lt;br /&gt;
Dazu einen Mega-Flughafen, der als chinesisches Vorzeigeprojekt wieder sämtliche Superlativen bedient und mindestens zwei neue Stadtviertel.&lt;br /&gt;
Die kleinen Hutong-Bars und -Cafes, die mir über die Zeit so ans Herz gewachsen sind, haben unter dem Rückbauplan, den wir in Artikel [[Gesichtsverlust]] kennen gelernt haben, bereits sehr gelitten und spätestens die Coronazeit finanziell allesamt nicht überlebt.&lt;br /&gt;
Es gibt wenig was mich noch an die schönen Zeiten erinnert, aber das wird bestimmt irgendwann irgendwie, in irgendeiner Form auch wiederkommen.&lt;br /&gt;
Nur im Moment ist es alles recht trostlos.&lt;br /&gt;
Aber dafür ist das Wiedersehen mit der Familie um so schöner.&lt;br /&gt;
Es war lange schon überfällig und vor allen Dingen unser Sohn genießt es sehr wieder mit seinen Cousins zu spielen, mit denen er damals aufgewachsen ist (eine Zeit, an die er sich nicht mehr erinnern kann). 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 12:11:00 +0000</pubDate>
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    <title>Satz von Cover</title>
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            <category>China</category>
            <category>Interkulturelles</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/vs-tor.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/vs-tor.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Tor in der verbotenen Stadt in Beijing.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Tor in der verbotenen Stadt in Beijing.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der Satz von Cover ist nach &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_M._Cover&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_M._Cover&quot;&gt;Thomas M. Cover&lt;/a&gt; benannt, der eine gemeinsame Professur der Fachbereiche Elektrotechnik und Statistik der Stanford University innehielt.&lt;br /&gt;
Der Satz besagt ganz platt gesprochen, dass Datenpunkte die sich in einem niedrig-dimensionalen Raum (z.B. 2 Dimensionen) nicht linear in unterschiedliche Gruppen trennen lassen (also durch eine Linie), sich aber sehr wahrscheinlich in einem höher-dimensionalen Raum in dieser Weise voneinander absetzen lassen (also z.B. in einem 3 dimensionalen Raum durch eine Ebene).&lt;br /&gt;
Ausser ein paar Statistikern und Informatikern ist dieser Satz sonst wahrscheinlich noch nie jemandem zu Ohren gekommen, dabei kann man ihn doch so schön auf das Leben projezieren.&lt;br /&gt;
Zumindest auf mein Leben lässt sich dieser Satz sehr gut anwenden:&lt;br /&gt;
Einige Dinge, die man in jüngeren Jahren nicht lösen konnte, da einem einfach der Überblick gefehlt hat, lassen sich aus einem neuen Blickwinkel ganz einfach bewerkstelligen.&lt;br /&gt;
Hilfreich sind die angesammelten Erfahrungen und alles Erlernte um aus einem ehemaligen Problem eine leicht zu erledigende Aufagabe zu machen. Oder etwas das man früher nicht verstanden hat, letztendlich zu vertehen.&lt;br /&gt;
Es geht also diesmal um das Alter, Erfahrungen und die kleine Portion Weissheit die man in seinem Leben ansammeln kann.&lt;br /&gt;
Dabei ist es eigentlich völlig egal ob es sich um tiefphilosofische Themen oder ganz banale Dinge handelt.&lt;br /&gt;
So wie unangenehme Situationen die entstehen, wenn man die falschen Worte wählt. Besonders in einer fremden Sprache.&lt;br /&gt;
Oft sind einem nicht alle Redewendungen bekannt und schnell kann man schonmal ungewollt etwas unbeabsichtigtes sagen, das den gegenüber lauthals loslachen, oder zumindest ungläubig stutzen lässt.&lt;br /&gt;
Zur Auflockerung habe ich hier wieder ein kleines Beispiel:&lt;br /&gt;
破 (pò) bezeichnet etwas kaputtes, das über die Zeit abgenutzt oder sonstwie kaputt gegangen ist.&lt;br /&gt;
破鞋 (pò xié) sind also ausgelatschte Schuhe.&lt;br /&gt;
Allerdings bezeichnet man damit auch eine (nun sagen wir mal „asserhalb ihrer Beziehung sexuell interessierte“) Frau.&lt;br /&gt;
Man sollte also tunlichst aufpassen wenn man tatsächlich über seine kaputten Schuhe sprechen möchte.&lt;br /&gt;
搞 (gǎo) frei übersetzt „machen“ ist das passende Verb dazu.&lt;br /&gt;
搞破鞋 (gǎo pò xié) würde man also in Neudeutsch mit „herumhuren“ bezeichnen.&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es diese Bezeichnung nur für Frauen. Männer die herumhuren, werden wie in den meisten anderen Kulturen auch, kaum als etwas negatives wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Aber wir schweifen wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Leben lang hat es mich in die Ferne gezogen, niemals wollte ich still stehen.&lt;br /&gt;
Arbeit und manchmal auch Faulheit standen dem Drang oft im Wege, aber er war immer da.&lt;br /&gt;
Ich wollte in die Stadt, am besten ins Zentrum, dort wo das Leben ist, wo man nachts nicht schläft.&lt;br /&gt;
Wenn man seinen Traum dann einmal erreicht hat, also in einer Stadt mit über 20 Millionen Einwohnern gewohnt hat, die sich die meisten Daheimgebliebenen nicht annähernd ausmalen können, merkt man irgendwann dass es eigentlich nur Umstände macht in so einer Stadt zu leben.&lt;br /&gt;
Die Wege sind so lang, dass man den halben Tag damit beschäftigt ist irgendwohin zu fahren, nur um etwas alltägliches zu erledigen und die ständigen Menschenmassen machen das Leben auch nicht angenehmer.&lt;br /&gt;
Und dann irgendwann (zumindest in meinem Alter) wünscht man sich ein kleines Zuhause am Stadtrand einer kleinen deutschen Stadt.&lt;br /&gt;
irgendwas wo man schnell in die Wanderstiefel springen und kurz über die Strasse im Wald seinen Gedanken hinterherhängen kann.&lt;br /&gt;
Beijing ist aufregend und ich bin immer wieder gerne dort und liebe es auch weiterhin die Stadt und alles in ihr und um sie herum zu erkunden, aber ich brauche das nicht mehr täglich. Der Drang ist nicht mehr da.&lt;br /&gt;
Ein grosser Punkt auf der „Lebensliste “ ist abgehakt und man braucht sich an dieser Stelle keine Gedanken mehr zu machen, dass man es später einmal bereut diese Erfahrung nicht gemacht zu haben.&lt;br /&gt;
Aber wie schon gesagt ändert sich die Sichtweise im Leben nach einer gewissen Zeit (Zumindest tut sie das bei den meisten Menschen).&lt;br /&gt;
Nicht dass man plötzlich ganz andere Ansichten vertritt (das mag bei dem einen oder anderen auch vorkommen), sondern vielmehr hier und da ein paar Dinge die sich ändern.&lt;br /&gt;
Das kann aus Bequemlichkeit sein, oder weil man gewisse Dinge bereits kennt und deren Erfahrung nicht nocheinmal machen muss oder, oder, oder.&lt;br /&gt;
Als ich mich vor inzwischen etlichen Jahren entschlossen hatte nach China zu ziehen, habe ich mich bewusst nicht darauf versteift dass dies ein Abschied für immer sei, da Berichte von anderen Leuten bereits immer wieder davon erzählt haben, dass es nicht möglich sei dort ein Leben zu führen wie man es gewohnt ist.&lt;br /&gt;
Trotzdem habe ich mir diese Option offen gehalten und die Möglichkeit dass es doch so kommen könnte, wurde nicht zuletzt durch den Umstand unterstützt, dass ich im Vergleich zu anderen Expats in China doch eine andere Herangehensweise hatte.&lt;br /&gt;
So habe ich mich bewusst immer von den Expat-Zusammenkünften fern gehalten, habe Chinesisch gelernt um mit den Einheimischen kommunizieren zu können etc.&lt;br /&gt;
Aber es hat sich über die Zeit doch herausgestellt, dass die vielen Berichte von Leuten die zeitweise in China gelebt haben, durchaus richtig sind, zumindest in einigen wesentlichen Punkten.&lt;br /&gt;
Man ist als Ausländer in China immer ein Ausländer.&lt;br /&gt;
Das hört sich jetzt erst einmal seltsam an. Was das genau bedeutet ist, dass man erstens immer als Ausländer wahrgenommen wird.&lt;br /&gt;
Man hat eben kein chinesisches oder asiatischen Aussehen und so wird man dann auch ständig wie ein Tourist behandelt.&lt;br /&gt;
Ein Umstand, der mich oft genervt hat. Man gewöhnt sich dran, aber es ist trotzdem anstrengend manchmal.&lt;br /&gt;
Und zweitens beeinflusst das Ausländersein in China massiv den Freundeskreis.&lt;br /&gt;
Die meisten Chinesen sind zwar nett zu einem, wollen aber am liebsten auch nichts mit einem zu tun haben.&lt;br /&gt;
In China wird der Freundeskreis fast ausschliesslich nach dem Prinzip „kann der in irgendeiner Weise nützlich für mich sein“ ausgewählt. Dieses Phänomen hat vor allen Dingen in den letzten Jahren extrem zugenommen.&lt;br /&gt;
Und als Ausländer, der vermeintlich eh früher oder später das Land wieder verlässt, hat man in dieser Kathegorie keinen besonders hohen Stellenwert.&lt;br /&gt;
Die Freundschaften die man also aufbauen kann sind einerseits die zu anderen Expats.&lt;br /&gt;
Und diese Freundschaften sind in der Regel nur gültig, so lange man in der selben Blase lebt.&lt;br /&gt;
Kehrt einer wieder nach Hause zurück, wird er auch sofort von allen anderen vergessen.&lt;br /&gt;
Oder man baut Freundschaften zu Leuten (Chinesen so wie anderen Ausländern) auf, die man bei irgendwelchen Freizeitaktivitäten kennen gelernt hat (also in der Regel in einer Bar oder einem Pub).&lt;br /&gt;
Das ist jetzt nichts verwerfliches, viele Freundschaften beginnen so.&lt;br /&gt;
Aber wenn man dann irgendwann einmal heiratet und Kinder hat, verändert sich das Leben doch schon enorm.&lt;br /&gt;
Die Freundschaften werden weniger, schon alleine aus dem Grund dass man weniger Zeit hat, und beschränken sich meist auf sehr wenige alte Freunde und ein paar Neue aus dem Umfeld des Kindergartens, der Schule oder dem Fussballclub der Sprösslinge.&lt;br /&gt;
Derartige Freundschaften lassen sich als Ausländer in China aber nur sehr schwer finden.&lt;br /&gt;
Als Fazit halten wir also fest: Das Leben in China ist aufregend, kann aber im täglichen Leben, vor allen Dingen mit Familie, unnötig beschwerlich sein.&lt;br /&gt;
Wer also mit dem Gedanken spielt eine Zeit lang in China zu leben, sollte das am besten tun, so lange er noch keine Familie hat.&lt;br /&gt;
Dann hat man einerseits den ganzen Spass und auf der anderen Seite wesentlich weniger Dinge über die man sich Sorgen machen muss. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Sep 2021 09:37:00 +0000</pubDate>
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    <title>Du kommst hier nicht rein!</title>
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            <category>Aktuelles</category>
            <category>China</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/bj4.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/bj4.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Beijing&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beijing&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Lange ist es her dass ich etwas in diesem Blog geschrieben habe und viel erzählenswertes ist auch nicht passiert.&lt;br /&gt;
Corona hatte die Welt zeitweise komplett lahm gelegt und auch wir sind alle brav zu Hause geblieben.&lt;br /&gt;
Inzwischen ist das Einkaufen mit Mund-Nasenschutz schon zur Normalität geworden und Urlaub zu einem fernen Traum.&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es die ersten Lockerungen, da fast die Hälfte der Deutschen (endlich) die erste Impfung gegen CoVid19 erhalten hat und viele Geschäfte machen wieder auf.&lt;br /&gt;
In wie weit das angemessen oder wieder einmal zu früh war wird sich noch zeigen, die Befürchtungen dass sich die Delta-Variante jetzt wieder schneller verbreiten könnte, sind allgegenwärtig.&lt;br /&gt;
Auch wir sind inzwischen das erste Mal geimpft, aber bis es so weit war ist auch schon wieder eine Geschichte für sich.&lt;br /&gt;
Meine Impfung ging tatsächlich reibungslos von Statten, da meine Firma sich um Impfdosen über den Betriebsarzt gekümmert hatte, aber die Impfung über Impfzentrum bzw. Hausarzt war eine totale Katastrophe.&lt;br /&gt;
Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;
Ich persönlich finde es noch zu früh um in Urlaub zu fahren, aber auch ich muss zugeben, dass ich ein Ende der Massnahmen herbeisehne.&lt;br /&gt;
Wir wollen ja irgendwann auch mal wieder nach China. Nicht zuletzt damit unser Sohn mal wieder Oma, Opa und all die anderen Familienmitglieder sehen kann bei denen er die ersten Lebensjahre aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
Aber so einfach ist das leider nicht. Aktuell gibt es keine Möglichkeit nach China zu reisen, denn seit dem 28. März 2020 gilt in China ein weitgehendes Einreiseverbot für Ausländer.&lt;br /&gt;
China hat also, wie der Türsteher einer übervollen Disko, einfach dicht gemacht.&lt;br /&gt;
Und auch Chinesen selber, die im Ausland leben haben es derzeit nicht einfach nach Hause zu kommen.&lt;br /&gt;
Und diejenigen die einreisen dürfen, werden auch nicht einfach dort hin geflogen wo sie hin möchten, sondern dorthin wo sich eines der Hotels befindet in denen man die Quarantäne absitzen muss (14 Tage Quarantäne plus 7 Tage Gesundheitsüberwachung. Je nachdem wo man landet auch schon mal 14 Tage Gesundheitsüberwachung).&lt;br /&gt;
Es kann also vorkommen, dass man eigentlich nach Beijing möchte, aber erst einmal nach Shanghai kommt.&lt;br /&gt;
Der Aufenthalt muss natürlich selber gezahlt werden und der anschliessende Weitertransfer zum eigentlichen Bestimmungsort auch.&lt;br /&gt;
Aber das sind nicht die einzigen Hürden. Selbst wenn man reisen könnte, würde man einen wirklich gesalzenen Preis für das Flugticket bezahlen müssen, denn die Preise haben sich mal eben verdreifacht.&lt;br /&gt;
Derzeit erkennt China auch noch nicht ausländische Impfstoffe wie Biontech (das deutsch-amerikanische Mittel) oder ähnliche an.&lt;br /&gt;
Man geht davon aus, dass es sich hier um eine Art Trotzreaktion handelt, da die chinesischen Impfstoffe bei uns auch nicht anerkannt werden.&lt;br /&gt;
Bisher ist noch nie ein Impfstoff aus China in Europa zugelassen worden.&lt;br /&gt;
Das wird sich in diesem Fall wahrscheinlich auch nicht so bald ändern, da China offensichtlich die nötigen Daten nicht zur Verfügung stellen möchte.&lt;br /&gt;
Man redet bereits von einem internationalen Impfpass und wie man für so ein Projekt zusammenarbeiten könnte, aber sind wir mal ehrlich: wenn man die Impfstoffe gegenseitig nicht anerkennt, wird das auch nichts mit einem internationalen Impfpass.&lt;br /&gt;
Wir sind also noch lange nicht am Ziel. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 08:40:00 +0000</pubDate>
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    <title>It's a trap</title>
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            <category>China</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#Admiral_Ackbar&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#Admiral_Ackbar&quot;&gt;Admiral Ackbar&lt;/a&gt;, ein ausserirdisches Wesen mit einem menschlichen Körper und einem Tintenfischkopf, prägte ihn 1983 in dem Film „Star Wars - Return of the Jedi“ bzw. „Krieg der Strene - Die Rückkehr der Jedi Ritter“ als er beim Angriff der Rebellenflotte auf den Todesstern merkte, dass dieser entgegen der allgemeinen Annahme, weiterhin durch ein Kraftfeld geschützt ist und ausserdem voll funktionisfähig was seine Primärbewaffnung angeht.&lt;br /&gt;
„Dumm gelaufen“ könnte man ganz lapidar sagen. Aber wir wissen ja alle, dass es &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#Luke_Skywalker&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#Luke_Skywalker&quot;&gt;Luke&lt;/a&gt; und seinen Freunden später doch noch gelungen ist das Ungetüm zu zerstören.&lt;br /&gt;
Und eben jener Ausspruch geisterte auch immer in meinem Kopf herum so lange ich in Beijing gelebt habe.&lt;br /&gt;
Kurz zur Erklärung: Ich bin oft in Beijing spazieren gegangen, denn schliesslich bin ich ein neugieriger Mensch und zu Fuss sieht man einfach am meisten.&lt;br /&gt;
Vor allen Dingen wenn man mal nicht den grossen Strassen folgt, sondern durch Gassen hindurch über versteckte Plätze schlendert und neue Einblicke gewinnen kann.&lt;br /&gt;
Gerade in einer fremden Kultur ist das sehr aufregend und wird auch nach etlichen Jahren die man dort lebt nicht wirklich langweilig.&lt;br /&gt;
Aber ganz so einfach ist das alles nicht. Zumindest nicht in Beijing. Vielleicht erinnern sie sich noch an den Artikel [[Das Prinzip der Mauer]] ?&lt;br /&gt;
Beijing besteht aus unzähligen kleinen Communities und zusammengefassten Wohn- bzw Gebäudeeinheiten. Und alles ist mit Zäunen und Mauern umgeben.&lt;br /&gt;
Es kommt also nicht selten vor, dass man, ohne es zu merken, in eine Sackgasse läuft und man sich in einem ummauerten Gebiet befindet, das man gezungenermassen wieder so verlassen muss wie man es betreten hat.&lt;br /&gt;
Das nervt. Die meisten dieser Gebiete sind durch Schranken oder Tore vom sonstigen Strassennetz abgetrennt, aber eben nicht alle.&lt;br /&gt;
Und viele die es sind, kann man trotzdem durchwandern, da sie am anderen Ende auch wieder einen Ausgang haben.&lt;br /&gt;
Man weiss also nicht auf was man sich gefasst machen muss während einem dieser Streifzüge durch Chinas Hauptstadt.&lt;br /&gt;
Und so kommt es immer wieder vor, dass man sich von Zäunen umzingelt sieht, die Bewohner einen mit offenen Mündern oder einem hähmischen Grinsen anstarren und man denkt: „It&#039;s a trap“.&lt;br /&gt;
Ein Umstand, den ich schon fast vergessen hatte. Es ist mir gerade erst wieder aufgefallen, als ich hier in Deutschland mal spazieren war.&lt;br /&gt;
Egal durch welche kleinen Gassen man sich zwängt oder welchen noch so kleinen Schleichweg man einschlägt, man kommt immer wieder irgendwo heraus von wo man seine Reise Problemlos fortsetzen kann.&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen landet man in einer Sackgasse und wenn, dann wird es einem in der Regel vorher bereits durch ein Schild angezeigt. Ich fühle mich tatsächlich eine Spur weit freier als die Jahre zuvor.&lt;br /&gt;
Wie oft hat mein Weg da in einer Sackgasse geendet... Auch hier könnte man wieder „Dumm gelaufen“ sagen (im wahrsten Wortsinne).&lt;br /&gt;
Denn Beijing ähnelt sehr einem Labyrith und man landet immer wieder an einer Wand von der man, nicht selten, eine halbe Ewigkeit braucht um wieder zurück in die Freiheit zu laufen. 
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    <pubDate>Thu, 30 Jul 2020 08:07:00 +0000</pubDate>
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    <title>Es gibt nicht nur Tausende von Krankheiten, sondern auch Tausende von Gesundheiten</title>
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            <category>China</category>
            <category>Essen und Trinken</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Medizin</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/essen.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/essen.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Oft reicht der Tisch gar nicht aus um alle Geschmacksrichtungen in ausgewogener Menge aufzunehmen.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Oft reicht der Tisch gar nicht aus um alle Geschmacksrichtungen in ausgewogener Menge aufzunehmen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ein Thema über das ich schon immer einmal schreiben wollte ist die „Chinesische Diätetik“ (中医食疗 zhōng yī shíl iáo, bzw. 中医药膳 zhōng yī yào shàn).&lt;br /&gt;
Dahinter verbirgt sich die Lehre von Lebensmitteln und welche medizinischen Eigenschaften sie haben.&lt;br /&gt;
Das reicht von komplizierten medizinischen Wechselwirkungen unterschiedlicher Substanzen bis hin zu dem täglich gelebten Wissen um Speisen und ihre Wirkung, das vor allen Dingen in China allgegenwärtig ist.&lt;br /&gt;
Sie werden wahrscheinlich wissen, dass ein Kamillentee den Magen beruhigt, um mal ein ganz banales Beispiel zu wählen.&lt;br /&gt;
Eben jenes Wissen ist in China sehr weit verbreitet. Teilweise muten die Ratschläge auch schon mal etwas seltsam an, aber so etwas gibt es ja bei uns auch.&lt;br /&gt;
Es gibt zum Beispiel unzählige Ratschläge, was schwangere Frauen essen sollten und was nicht.&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von diesen Erkenntnissen scheinen dabei teilweise schon bis weit ins Okkulte zu reichen. So wohl bei uns als auch in China.&lt;br /&gt;
Aber in China treibt man das ganze noch ein wenig weiter als bei uns.&lt;br /&gt;
Es scheint wirklich jeder Chinese Hintergrundwissen zu fast jedem Lebensmittel zu haben und zu jedem Gericht gibt es Ratschläge für was es gut bzw. wofür es schlecht ist.&lt;br /&gt;
Scharfe Speisen bei Erkältung? Auf gar keinen Fall.&lt;br /&gt;
Dagegen hat der Kräutertee aus Artikel [[Kräutertee, Betrug und Bestechung]] eine gute Wirkung bei einer aufkommenden Erkältung (ist aber in grösseren Mengen schlecht für die Männlichkeit. Siehe Artikel [[Das beste Stück]]).&lt;br /&gt;
Sie sehen schon wohin das führt... in jeder Lebenslage gibt es gewisse Gerichte die man meiden oder bevorzugen sollte.&lt;br /&gt;
Und das verwundert auch nicht weiter. Chinesen scheinen ein sehr inniges Verhältnis zu ihren Speisen zu haben.&lt;br /&gt;
Essen ist in China nicht einfach nur Nahrungsaufnahme, sondern geht über den Gourmet-Anspruch und die Identifikation mit Tradition und Zugehörigkeit über lokale Spezialitäten bzw. typische Speisen bestimmter Volksgruppen hinaus und fasst eigentlich das komplette Leben mit ein in seine Philosophie.&lt;br /&gt;
Durch traditionelle und volkseigene Rezepte hebt man sich von der Masse ab, durch die Philosophie hinter den Speisen ist man dann wieder vereint (ich glaube schöner hätte das auch die chinesische Regierung nicht bewerben können). &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das chinesische Essen und seine Wirkung auf den menschlichen Körper sind eng mit dem &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Daoismus&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Daoismus&quot;&gt;Daoismus (道家 dào jiā)&lt;/a&gt; und seinen Lehren verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang&quot;&gt;Yin und Yang (阴阳 yīn yáng)&lt;/a&gt;, die beiden Gegenteile die alles Leben bestimmen ganz besonders.&lt;br /&gt;
Nach dieser Auffassung ist alles was existiert auch unumstösslich mit seiner Gegenseite verbunden.&lt;br /&gt;
Dabei muss man sich als Aussenstehender immer wieder vor Augen führen, dass diese Gegensätze nicht absolut sind.&lt;br /&gt;
Ein schönes Beispiel sind Tag und Nacht. Ganz klar zwei Gegensätze die immer wieder aufeinander folgen.&lt;br /&gt;
Aber die Übergänge sind fliessend da die Zeit nie still steht und so trägt jeder Tag bereits die Nacht in sich und umgekehrt.&lt;br /&gt;
Es ist alles in Bewegung (dieses Thema hatten wir ja bereits im Artikel [[Alles in Bewegung]] angesprochen).&lt;br /&gt;
Yin und Yang (阴阳 yīn yáng) werden dabei als Unterkategorien unter anderem heisse bzw. kalte Eigenschaften nachgesagt. Das hat nichts mit der tatsächlichen Temperatur der Lebensmittel zu tun, sondern beschreibt die grundsätzliche Wirkung auf den Organismus.&lt;br /&gt;
阴 yīn ist dabei kalt und 阳 yáng warm und diesen beiden Eigenschaften werden jeweils unterschiedliche Lebensmittel zugeordnet:&lt;br /&gt;
Warme Lebensmittel sind unter anderem Kirschen, Knoblauch, Pfirsiche, Schafskäse etc., kalte so Dinge wie Äpfel, Bananen, Champignons, Grüner Tee usw.&lt;br /&gt;
Wenn der Körper jetzt auf Grund einer Krankheit aus dem Gleichgewicht geraten, also eher warm oder kalt ist, kann man mit den entsprechenden Lebensmitteln gegensteuern und das System wieder in die Waage bringen.&lt;br /&gt;
Das ist jetzt allerdings nur ganz platt und vereinfacht dargestellt um die grundsätzlichen Theorien zu verstehen.&lt;br /&gt;
Tatsächlich werden Yin und Yang (阴阳 yīn yáng) auch noch andere Bedeutungen in diesem Zusammenhang nachgesagt. Man unterscheidet noch andere Unterkategorien: Unter anderem die Gegensätze Innerlich und Äußerlich oder Mangel und Übermaß.&lt;br /&gt;
Aber ich denke sie sehen grundsätzlich wohin das alles geht.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es weitere Einteilungen für Lebensmittel, so wie die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Elemente-Lehre&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Elemente-Lehre&quot;&gt;5-Elemente-Lehre (五行学 wǔ xíng xué)&lt;/a&gt;, die sich aus dem ständigen Wandel aller Dinge ableiten lässt (auch hier sind die Zustände wieder nicht absolut, sondern Wandlungsphasen).&lt;br /&gt;
Das ist entscheidend. Nicht die Zustände selber sind interessant sondern die Wandlungsphasen, also welcher Zustand auf welchen anderen Zustand folgt (vereinfacht gesagt).&lt;br /&gt;
Die Zustände sind Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall und sie folgen einem bestimmten Muster was die Abhängigkeiten angeht. Daraus lassen sich wieder unzählige Gesetzmässigkeiten ableiten.&lt;br /&gt;
Die naheliegendste ist die vom Wechsel der Jahreszeiten (Holz für den Frühling, Feuer für den Sommer, Metall für den Herbst und Wasser für den Winter. Die Erde steht für die Mitte des Ganzen)&lt;br /&gt;
Oder ganz platt für den gemeinen Deutschen übersetzt: Bei der Ernährung sollte man auf saisonale Produkte zurückzugreifen.&lt;br /&gt;
Aber da steckt natürlich noch wesentlich mehr dahinter und wir kratzen, wie immer, nicht einmal an der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Die 5-Elemente-Lehre wie wir sie gerade besprochen haben kommt in dieser Form in der traditionellen chinesischen Medizin vor und wurde für die Ernährungslehre noch erweitert.&lt;br /&gt;
So gibt es hier die 5-Geschmacksrichtungen, die bei einer Bestellung im Restaurant alle ausgewogen vertreten sein sollten (nicht selten kommen auch noch Kriterien wie Farbe oder Konsistenz dazu).&lt;br /&gt;
Es ist also gar nicht so einfach ein „gutes Mahl“ für die Familienfeier auszuwählen.&lt;br /&gt;
Aber kommen wir zurück zu den fünf Geschmacksrichtungen: Diese sind sauer, bitter, salzig, süss und scharf und sie haben natürlich auch wieder alle unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit.&lt;br /&gt;
Diese Geschmacksrichtungen werden den fünf Elementen Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall zugeordnet, die auf Grund ihrer Wandlungsphasen beim kochen auch in einer festgelegten Reihenfolge verarbeitet bzw. konsumiert werden sollten.&lt;br /&gt;
Je tiefer man sich mit der Materie auseinandersetzt umso komplizierter werden die Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
Viel tiefer möchte ich auch gar nicht eintauchen in dieses Thema, dafür gibt es zahlreiche andere Seiten im Internet.&lt;br /&gt;
Den kleinen Einblick den ich schaffen wollte habe ich hiermit, glaube ich, ausreichend bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
Somit haben wir nun endlich alle Säulen der chinesischen Medizin besprochen:&lt;br /&gt;
- Chinesische Diätetik (中医食疗 zhōng yī shíl iáo, bzw. 中医药膳 zhōng yī yào shàn) - (dieser Artikel) [[Es gibt nicht nur Tausende von Krankheiten, sondern auch Tausende von Gesundheiten]]&lt;br /&gt;
- Arzneimitteltherapie (中药治疗 zhōng yào zhì liáo) - [[Die Menge macht das Gift]]&lt;br /&gt;
- chinesische Massage (推拿 tuī ná) - [[Bis es weh tut]]&lt;br /&gt;
- Bewegungstherapien (Qigong (气功 qì gōng) und Taijiquan ( 太极拳 tài jí quán) - [[Immer wieder ein Kampf]]&lt;br /&gt;
- Akupunktur (针灸 zhēn jiǔ) - [[Stichhaltige Beweise]]&lt;br /&gt;
- als Unterpunkt zur Akkupunktur das Schröpfen (拔罐法 bá guàn fǎ) - [[Professionelle Knutschflecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel ist übrigens ein Zitat des schweizerischen Publizisten und Gesundheitsökonomen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kocher&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kocher&quot;&gt;Gerhard Kocher&lt;/a&gt; (Nicht dass ich seine Publikationen kennen würde, aber der Spruch ist mir quasi über den Weg gelaufen und er ist wirklich passend). 
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    <pubDate>Tue, 30 Jun 2020 10:17:00 +0000</pubDate>
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    <title>Corona Update</title>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufcbd.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufcbd.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Ausblick auf die Skyline von Beijing&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ausblick auf die Skyline von Beijing&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Während man in Amerika das Corona Virus nur noch als „China-Virus“ betitelt, ist man in weiten Teilen Chinas sicher, dass es seinen Ursprung in Amerika hatte. Die Propagandamaschinen laufen auf Hochtouren.&lt;br /&gt;
Und auch kleinere und grössere Verschwörungstheorien machen wieder die Runde (ich liebe Verschwörungstheorien, sie sind das Salz in der Suppe und machen den Tag erst so richtig interessant).&lt;br /&gt;
Ganz weit oben bei den „alternativ Informierten“ ist die Gewissheit dass das Corona Virus gar nicht existiert, sondern nur ein Vorwand ist damit Bill Gates allen Bürgern getarnt als Zwangsimpfung einen Microchip implantieren kann.&lt;br /&gt;
Ich beneide ehrlich gesagt Leute die solche Dinge glauben, verkörpern sie doch den standhaften Glauben, dass irgendwer, irgendwo irgendwas unter Kontrolle hat.&lt;br /&gt;
Nun, wie auch immer...&lt;br /&gt;
Es ist viel passiert zwischenzeitlich: Massenproteste in Amerika und inzwischen auch weltweit, da wieder einmal ein schwarzer US Bürger willkürlich von der Polizei getötet wurde.&lt;br /&gt;
Ein Vorkommnis das hierzulande mehr Leute auf die Strasse gebracht hat um gegen Rassismus zu demonstrieren als rassistische Übergriffe im eigenen Land.&lt;br /&gt;
Seltsam. Aber freuen wir uns lieber einfach über den Mut der Leute sich endlich für etwas zu engagieren, was auch in Deutschland schon lange überfällig ist.&lt;br /&gt;
Vielleicht hat auch Corona und der Drang endlich wieder rauszugehen dazu beigetragen, dass mehr Menschen auf die Strasse gegangen sind. Ach ja, da war doch noch was! &lt;br /&gt;
In Deutschland gehen die Zahlen der Neuinfektionen weiter zurück auch nachdem viele Lockerungen in Kraft getreten sind. Nur hier und da ein paar kleinere Vorfälle.&lt;br /&gt;
In Amerika wird dieses Thema einfach nicht mehr angesprochen und es ist abzusehen dass eine weitere Verschärfung der Lage geradezu vorprogrammiert ist.&lt;br /&gt;
In China besteht derzeit die Gefahr eines weiteren Ausbruchs. Die sogenannte und oft befürchtete zweite Welle.&lt;br /&gt;
Ausgerechnet in Beijing, wo man trotz geringer Corona Fälle extreme Massnahmen wie Ausgangssperren etc. verordnet hatte um die Hauptstadt um jeden Preis virusfrei zu halten, sind auf einem Grossmarkt wieder Fälle bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Auf dem Xinfadi Grossmarkt (新发地市场 xīn fà dì shìchǎng) wurden bei den regelmässigen Tests aktuell alarmierende Zahlen positiver Fälle gemeldet.&lt;br /&gt;
Der Xinfadi Grossmarkt (新发地市场 xīn fà dì shìchǎng) im Fengtai Distrikt (丰台区 fēng tái qū), in dem auch ich eine Zeit lang gelebt habe, ist ein riesiges Viertel. Hier werden 90% der Gemüse- und Obsteinfuhren für die Hauptstadt abgewickelt und weiterverkauft.&lt;br /&gt;
Ich bin früher öfter mit der U-Bahn, die an dieser Stelle überirdisch auf einer Trasse fährt, auf dem Weg zu einer von Beijings unvorstellbar grossen Shoppingmalls (siehe Artikel [[Das Kinderparadies (auch für Erwachsene)]]) über die Tristesse der chinesischen Zweckbauten und halbverfallenen Lagerhallen und unbefestigten und staubigen Strassen hinweggeschwebt.&lt;br /&gt;
Es hat lange gedauert bis ich in dem vermeintlich noch unerschlossenem Gebiet den Grossmarkt erkannt habe, für mich war es einfach ein altes Viertel das noch auf den Aufschwung und Interessierte Investoren gewartet hat.&lt;br /&gt;
Nicht nur dieser Markt wurde auf Grund des Vorfalls komplett geschlossen und von Grund auf desinfiziert, sondern auch andere Märkte.&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Lebensmitteln wird also eine Zeit lang beeinträchtigt sein.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden auch in der umliegenden Nachbarschaft die Sicherheitsmassnahmen wieder straff angezogen.&lt;br /&gt;
Derzeit ist es eh nicht einfach in China . Inländische und vor allen Dingen ausländische Reisen sind stark eingeschränkt und werden es voraussichtlich auch weiterhin bleiben.&lt;br /&gt;
Hauptsächlich um ein erneutes Einschleppen der Krankheit zu verhindern.&lt;br /&gt;
Es ist zur Zeit zum Beispiel gar nicht möglich als Ausländer nach China zu reisen, es werden überhaupt keine Visas ausgegeben.&lt;br /&gt;
Während wir in Deutschland auf Grund der Lockerungen also wieder einen mehr oder weniger normalen Tagesablauf gestalten können (von Home Office, Kurzarbeit und Maskenpflicht beim Einkaufen einmal abgesehen), sieht es anderswo ganz anders aus.&lt;br /&gt;
Beijing stellt sich auf weitere Verschärfungen von Abriegelungen und Ausgangssperren bestimmter Stadtviertel ein und Amerika ist (ganz lapidar gesagt) so ziemlich dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
Auch in anderen Europäischen Staaten sieht es düsterer aus als hier bei uns.&lt;br /&gt;
Derzeit kann man von Glück sprechen, wenn man seine Zeit in Deutschland verbringen kann.&lt;br /&gt;
Hoffen wir, dass es auch so bleibt und dass es im Rest der Welt auch schnell wieder besser wird. 
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    <pubDate>Tue, 16 Jun 2020 00:05:00 +0000</pubDate>
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    <title>Auch damit kann man Geld machen (wenn man keine Seele hat)</title>
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            <category>Aktuelles</category>
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            <category>Deutschland</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
            <category>Tipps und Tricks</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/verbst.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/verbst.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Ansicht auf die Aussenmauern der verbotenen Stadt.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ansicht auf die Aussenmauern der verbotenen Stadt.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;So, nun haben wir also auch in Deutschland Vorgaben, dass sich nie mehr als zwei Personen auf der Strasse treffen dürfen.&lt;br /&gt;
Es sollen vermehrt Menschen auf das Corona Virus getestet werden um zu sehen wie, und wo es sich ausbreitet und die Bevölkerung überlegt langsam ob es nicht vielleicht doch ganz praktisch wäre, wenn man unter Menschen gehen muss in solch einer Situation, eine Schutzmaske zu tragen.&lt;br /&gt;
Das Offensichtliche, das man sich von China bereits vor Wochen hätte abgucken können ist nun auch in den Starrköpfen der Deutschen angekommen. Bravo!&lt;br /&gt;
Im Atikel [[Wer heute noch nicht verrückt ist, ist einfach nicht informiert]] habe ich mich noch darüber gewundert warum man das Problem in Deutschland offensichtlich gar nicht ernst nimmt, während es in China bereits dramatische Ausmaße angenommen hatte.&lt;br /&gt;
Jetzt sind wir nur noch einen Schritt davon entfernt das ohnehin völlig überlastete medizinische System in Deutschland zum Kollaps zu bringen.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle möchte ich dann auch gerne einen anonymen Krankenpfleger zitieren mit den Worten: „Euer Geklatsche könnt Ihr Ihr Euch sonst wohin stecken. Wenn Ihr unsere Arbeit respektiert, dann bezahlt uns endlich anständig“ (Eine Anspielung auf die Aufforderung abends zu einer bestimmten Uhrzeit ans Fenster zu gehen und der moralischen Unterstützung gegenüber dem medizinischen Personal durch Applaus Ausdruck zu verleihen).&lt;br /&gt;
Aber genug Klugscheißerei und „ich hab&#039;s Euch ja gesagt“ Gequatsche, denn ich hatte es ja bereits gesagt.&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich wieder einmal ein typisches Verhalten der westlichen Industriestaaten, das nicht nur bei Chinesen immer wieder auf Ungläubigkeit trifft.&lt;br /&gt;
In China spricht man ganz offen von der „Arroganz des Westens“.&lt;br /&gt;
Auch wenn überall sonst die Welt untergeht haben wir es trotzdem nicht nötig irgendwelche Vorkehrungen zu treffen, es ist ja bisher auch immer alles gut gegangen.&lt;br /&gt;
Und mein persönlicher Höhepunkt: Während man in allen asiatischen Ländern Schutzmasken zur Pflicht macht, streitet man sich in Deutschland noch darüber ob ein derartiger Schutz überhapt etwas bringt.&lt;br /&gt;
Da sind wir bei einem anderen grossen Punkt angekommen: Für den einzelnen mag eine Schutzmaske vielleicht nur minimal Schutz gewährleisten, da sie nach 10 Minuten Gebrauch feucht ist und Viren durchlassen kann, aber das ist auch gar nicht die Intention dahinter, sondern lediglich die westliche Fehlinterpretation.&lt;br /&gt;
Primär soll man die Maske nicht tragen um sich selber zu schützen, sondern die anderen.&lt;br /&gt;
Eine Weisheit die in Asien schon seit Generationen in jedermanns Kopf ist: Ich bin krank (zum Beispiel erkältet), ich trage eine Maske um die anderen nicht anzustecken.&lt;br /&gt;
Durch diese, in der Masse ausgelebte, Vorsorge ist man selber als Individuum dann eben auch geschützt.&lt;br /&gt;
Eine einfache Erkenntnis die sich in unseren Breitengraden niemals durchsetzen wird.&lt;br /&gt;
Beflügelt wurde das ganze natürlich noch von offzieller Seite mit teils Halbwahrheiten und auch komplett unsinnigen Argumentationen.&lt;br /&gt;
Aber was soll&#039;s? Es gibt ja eh keine Masken in Deutschland zu kaufen.&lt;br /&gt;
Und somit haben auch wir unsere Beziehungen ausgenutzt um welche aus China zu bekommen.&lt;br /&gt;
Es gibt inzwischen einige Leute die daraus ein Geschäftsmodell gemacht haben und ehrlich gesagt: Man kann damit wahrscheinlich schon ein wenig Geld anhäufen. Wir wollen das bewusst nicht tun.&lt;br /&gt;
Man könnte sagen dass Geld, das durch das ausnutzen der Not anderer gewonnen wurde, ein schlechtes Kharma bedeutet.&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch ganz platt sagen, dass anständige Menschen so etwas einfach nicht tun.&lt;br /&gt;
Und schon wieder ist in diesem Zusammenhang etwas passiert das wunderbar in diesen Blog passt und ich ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte:&lt;br /&gt;
Unser Paket aus China wurde logischerweise von privat an privat versendet, schliesslich haben wir nichts gekauft, sondern die Verwandten haben uns die Sachen geschickt. Für so etwas fallen keine Zollgebühren an.&lt;br /&gt;
Die chinesische Post übergibt ihre internationalen Aufträge allerdings an andere Unternehmen, die diese dann in dem entsprechenden Land für sie abwickeln.&lt;br /&gt;
Manchmal hat man als Sender bzw. Empfänger aber das Pech dass es sich bei diesen wieder einmal um Scharlatane handelt.&lt;br /&gt;
So haben wir ein Schreiben bekommen in dem wir aufgefordert wurden knapp 30 Euro zu bezahlen um die Zollabwicklungen von diesem Unternehmen durchführen zu lassen.&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt sind private Sendungen zollfrei. Es wird also Geld für eine Dienstleistung verlangt, die niemand braucht, noch haben will.&lt;br /&gt;
Das Problem ist, dass man dieses Prozedere nicht mehr ungeschehen machen kann.&lt;br /&gt;
Man bekommt in dem Brief die Wahl die Formalitäten gegen Bezahlung erledigen zu lassen, oder selber eine Zollerklärung (die sogenannte Selbstverzollung) zu machen.&lt;br /&gt;
Wenn man im Internet recherchiert, kann es bei dieser besagten Firma allerdings auch noch nach Bezahlung des unnötigen Betrags zu Komplikationen kommen.&lt;br /&gt;
Es werden wohl immer wieder inrgendwelche Formulare bzw. Bestätigungen angefordert und das Paket nicht freigegeben.&lt;br /&gt;
Also auf jeden Fall eine Selbstverzollung. Die hat es allerdings in sich und ohne Hilfe wird man sich kaum durch die ganzen Zahlenkürzel, Zollinterna und verklausulierten Inhalte kämpfen können.&lt;br /&gt;
Aber das Internet bietet Hilfe. Diese Seite &lt;a href=&quot;https://www.blog.oscg.eu/tag/selbstverzollung/&quot; title=&quot;https://www.blog.oscg.eu/tag/selbstverzollung/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; hat mir dabei geholfen nicht unnötig Geld für eine absurde Dienstlestung zu bezahlen.&lt;br /&gt;
Für alle, die es auch betreffen sollte: Schicken Sie das Schreiben auf keinen Fall zu der Firma zurück, sondern mit dem augefüllten Selbstverzollungsantrag direkt an das zuständige Zollamt.&lt;br /&gt;
Lesen Sie einfach sorgfältig die Inforamtionen auf der angegebenen Webseite durch.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen Gesundheit und sage bis bald. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2020 02:18:00 +0000</pubDate>
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    <title>Von Kronen, Krankenwagen und Killerviren</title>
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            <category>Aktuelles</category>
            <category>China</category>
            <category>Deutschland</category>
            <category>Medizin</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/klichter.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/klichter.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Skulptur zum chinesischen Lichterfestival im kölner Zoo. &quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Skulptur zum chinesischen Lichterfestival im kölner Zoo.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das deutsche Krankensystem, angefangen bei der Pflichtversicherung bis hin zur Qualität von Dienstleistungen wie Notarzt, Krankenwagen oder auch Unterbringung im Krankenhaus, unterscheidet sich teilweise drastisch von dem in anderen Ländern.&lt;br /&gt;
Wenn man einmal ein gesundheitliches Problem (völlig egal was für eins) in China gehabt hat mit dem man auf ärztliche Hilfe angewiesen ist, so muss man sich erst einmal frei machen von all den gewohnten Annehmlichkeiten, die es so bei uns gibt.&lt;br /&gt;
Anders herum betrachtet kann man also sagen, dass es uns doch richtig gut geht in Deutschland.&lt;br /&gt;
Erst kürzlich durften (bzw. mussten) wir eben jene Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Sprich: Mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus und drei tage stationärer Aufenthalt.&lt;br /&gt;
Abgesehen von der Notwendigkeit auf dieses Angebot zurückgreifen zu müssen selber, ist es dann trotzdem gut zu wissen dass alles so problemlos läuft.&lt;br /&gt;
Der Notarzt und der Krankentransport sind selbstverständlich kostenlos und nach dem Ruf über 112 dauerte es auch keine 5 Minuten bis die Hilfe vor Ort war.&lt;br /&gt;
Einlieferung in ein Krankenhaus läuft selbstverständlich automatisch und unkompliziert. Das letzte was man in so einer Situation braucht ist bürokratischer Aufwand.&lt;br /&gt;
Ganz anders läuft so etwas in China. Ich habe nie einen Krankenwagen benötigt, habe aber schon Feuerwehr und Ambulanz mit Blaulicht im Stau feststecken sehen. Ein Umstand den man niemanden wünscht, wenn er auf Hilfe angewiesen ist.&lt;br /&gt;
Und einen Platz in einem der überfüllten Krankenhäuser zu bekommen ist ebenfalls alles andere als einfach.&lt;br /&gt;
Als kleine Anekdote habe ich hier auch wieder etwas aus Deutschland zu berichten:&lt;br /&gt;
Wenn man mit seinem Kind ein paar Tage zur Überwachung ins Krankenhaus muss, gibt es in der Regel ein Zimmer für zwei Patienten plus jeweils einem Bett für einen Erziehungsberechtigten, also insgesamt vier Betten pro Raum.&lt;br /&gt;
Wobei man natürlich bemerken muss, dass man als Vater mit seinem Kind meistens den kompletten Raum für sich hat, da die meisten Kinder von ihrer Mutter begleitet werden und man von Seiten des Krankenhauses eventuelle unangenehme Situationen vermeiden möchte.&lt;br /&gt;
Man bekommt trotzdem einiges mit, schliesslich ist ein Krankenhaus kein Hotel, sondern eher mit einem Bahnhof vergleichbar wo ständig Leute ein und aus gehen.&lt;br /&gt;
Einer Mutter ging dies offensichtlich sehr gegen den Strich. Sie hat es sich nicht nehmen lassen jede kleine Gelegenheit zu nutzen um ihrem Missmut Ausdruck zu verleihen.&lt;br /&gt;
Die ganzen, eben beschriebenen Annehmlichkeiten reichten offenbar noch nicht aus, so dass sie sich noch über die anderen Patienten und die Schwestern aufregen musste, die sie in ihrem Raum zu stören wagten.&lt;br /&gt;
Vielleicht liegen die Nerven bei dem einen oder andern etwas blank in solch einer Situation, aber seinen Frust an anderen Leuten abzulassen halte ich für die schlechteste aller möglichen Lösungen.&lt;br /&gt;
Und im Hinblick auf meine Erfahrungen in andern Ländern, speziell China, stellt dieses Verhalten für mich noch einmal mehr eine Dreistigkeit dar, die man sich unter allen Umständen verkneifen sollte.&lt;br /&gt;
Sagen wir es einfach wie es ist: Diese Frau würde in einem chinesischen Krankenhaus nicht überleben.&lt;br /&gt;
Zum einen würden die wesentlich komplizierteren Umstände sie in die Knie zwingen, zum anderen würde sie mit einem derartigen Verhalten einfach ignoriert werden.&lt;br /&gt;
Man muss sich immer wieder vor Augen halten wie gut es uns in Deutschland eigentlich geht.&lt;br /&gt;
Und derzeit ist die medizinische Lage in China noch intensiver als normal. Der Ausbruch des Corona-Virus lässt die chinesische Regierung zu teilweise drastischen Mitteln greifen.&lt;br /&gt;
So wurde die Stadt Wuhan komplett abgeriegelt und sogar in Beijing gibt es eine Ausgangssperre.&lt;br /&gt;
Niemand arbeitet und ich habe von Bekannten gehört, dass es teilweise Probleme gibt von den Sicherheitskräften wieder in den Wohnblock gelassen zu werden, wenn man kurz Einkaufen war.&lt;br /&gt;
Eine Frau, die zu Besuch aus Wuhan kam, ist von den Bewohnern gemeldet und direkt abgeholt worden.&lt;br /&gt;
Da wundere selbst ich mich wie obrigkeitsergeben das gesamte System doch immer noch ist.&lt;br /&gt;
So etwas würde in Deutschland niemals funktionieren. So bald man den Leuten verbieten würde das Haus zu verlassen, wären plötzlich alle, selbst die eingefleischten Stubenhocker draussen auf der Strasse.&lt;br /&gt;
Corona ist eigentlich ein seltsamer Name für einen Virus.&lt;br /&gt;
Im Spanischen bedeutet Corona „Krone“ und es gibt auch eine mexikanische Biermarke, die so heisst.&lt;br /&gt;
Im Lateinischen beschreibt das Wort ursprünglich ein kronenartiges Gebilde, einen Kranz aus Blumen oder Blättern, der in der griechischen und römischen Antike als Auszeichnung verliehen wurde.&lt;br /&gt;
Von einer Auszeichnung kann man in diesem Fall nun nicht gerade sprechen, aber wo wir gerade bei dem Thema sind:&lt;br /&gt;
Es gibt Gerüchte, dass die Gefährlichkeit des Virus in den ersten Wochen des Ausbruchs in China heruntergespielt wurde um es hiesigen Wissenschaftlern zu ermöglichen als erste eine wissenschaftliche Abhandlung darüber in einem weltweit renommierten Wissenschaftsmagazin zu veröffentlichen und sich damit einen Namen zu machen.&lt;br /&gt;
Das wäre natürlich ein starkes Stück und ein sehr makaberes dazu. So sollte man nicht mit Menschenleben spielen. Aber wie gesagt: Es ist ein Gerücht, deshalb weiss ich nicht ob man es unbedingt für bare Münze nehmen sollte.&lt;br /&gt;
Der Virus hat natürlich auch noch andere unschöne Nebenerscheinungen:&lt;br /&gt;
So meiden viele Menschen derzeit Asiaten. In einzelnen Fällen geht es sogar so weit, dass der ein oder andere handgreiflich wird, wie ein aktuelles Vorkommnis in Berlin zeigt.&lt;br /&gt;
Mehrere junge Männer, die eine junge Chinesin angegriffen haben. Da hört bei mir das Verständnis auf. Hier handelt es sich doch bloss wieder um einen Vorwand um seine Fremdenfeindlichkeit auszuleben.&lt;br /&gt;
Wenn die Angreifer tatsächlich Angst vor dem Virus hätten, würden sie nicht angreifen, sondern sich so schnell wie möglich entfernen.&lt;br /&gt;
Aber abgesehen von diesen extremen Reaktionen raten auch Chinesen hier in Deutschland davon ab in den asiatischen Supermarkt zu gehen um die Möglichkeit zu minimieren, einem Reisenden aus China, der eventuell das Virus in sich trägt, zu begegnen.&lt;br /&gt;
Bis jetzt gibt es in Deutschland nur eine Hand voll Fälle in denen sich tatsächlich jemand mit dem Virus angesteckt hat und diese sind auch alle nicht lebensbedrohlich. Aber dieses Virus verbreitet sich, im Vergleich zu anderen Viruserkrankungen dieser Grössenordnung, rasant.&lt;br /&gt;
Das liegt nicht zuletzt daran, dass man bereits ansteckend ist bevor es ausbricht. Und selbst dann müssen Symptome wie Fieber oder ähnliches gar nicht auftreten.&lt;br /&gt;
Aber die Angst ist auf jeden Fall geweckt. Die Atemschutzmasken sind in Deutschland bereits vergriffen.&lt;br /&gt;
Erinnert mich irgendwie an die Wintermonate in Beijing in denen der Smog so stark war, dass man die Häuser auf der anderen Strassenseite nicht mehr sehen konnte und die Geschäfte nicht schnell genug mit dem Nachschub an Schutzmasken aufwarten konnten.&lt;br /&gt;
Hoffen wir, dass es bald wieder wärmer wird, denn das Virus scheint bei höheren Temperaturen nicht sonderlich überlebensfähig zu sein.&lt;br /&gt;
Dann können wir auch wieder gefahrlos draussen sitzen und ein Bier trinken (muss ja nicht Corona sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag vom 14.07.2023&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das Virus bei höheren Temperaturen nicht überlebensfähig sei, hat sich ja dann auch als eine der unzähligen Fehlinformationen herausgestellt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 23:19:00 +0000</pubDate>
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    <title>Luxus Parkplatz</title>
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            <category>China</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/tordhf.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/tordhf.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;天安门 (tiān ān mén) das Tor des Himmlischen Friedens bei Nacht.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;天安门 (tiān ān mén) das Tor des Himmlischen Friedens bei Nacht.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Was gibt&#039;s eigentlich neues aus China?&lt;br /&gt;
Nun: einiges, allerdings ist meine Zeit, seitdem ich nach Deutschland gezogen bin, wesentlich knapper geworden, da wir hier leider keine Grosseltern haben, die körperlich noch im Stande sind auf den Kleinen aufzupassen.&lt;br /&gt;
Dementsprechend gibt es auch nur noch sehr selten neue Artikel.&lt;br /&gt;
Aber zurück zu der eigentlichen Frage: Was gibt&#039;s eigentlich neues aus China?&lt;br /&gt;
In den chinesischen Netzwerken kursieren gerade ein paar Bilder von zwei jungen Frauen, die ihren Mercedes Geländewagen in der verbotenen Stadt geparkt und dazu und auf einer Social Media Plattform geschrieben haben, dass sie Spass haben werden, da die verbotene Stadt Montags geschlossen ist und sie so die Menschenmassen vermeiden können.&lt;br /&gt;
In der Tat wird die verbotene Stadt an Montagen meist geschlossen um Renovierungsarbeiten durchführen zu können.&lt;br /&gt;
Allerdings ist das normalerweise kein Anlass seinen Geländewagen auf dem Kulturerbe zu parken, schliesslich fahren auch all die Angestellten und Arbeiter die hier arbeiten mit dem Fahrrad um nichts zu beschädigen.&lt;br /&gt;
Selbst Staatsoberhäuptern, die in China zu Besuch waren und aus Sicherheitsgründen mit dem Auto in die alten Höfe fahren wollten, wurde dieser Wunsch verwehrt.&lt;br /&gt;
Wie also kommt es, dass zwei junge Chinesinnen genau das tun konnten?&lt;br /&gt;
Nun, da sind wir wieder bei einem der ewigen Themen, die immer wieder im Zusammenhang mit China und seiner heutigen Bevölkerung auftauchen.&lt;br /&gt;
Ich habe in diesem Blog schon oft darüber erzählt: Es geht um Beziehungen. Am besten gepaart mit einem gewissen finanziellen Hintergrund.&lt;br /&gt;
Man kann sich in China nicht alles erlauben, wenn man Geld hat. Das mussten schon viele ausländische Investoren erfahren, die dachten sie könnten ihr erfolgreiches Geschäftsmodell in China fortsetzen indem sie alleine mit finanziellen Mitteln die besten Mitarbeiter, ein Büro in Toplage oder einfach nur benötigte Peripherie für das Unternehmen  bekommen könnten.&lt;br /&gt;
Aber das ist falsch. Ohne Beziehungen bekommt man in China gar nichts.&lt;br /&gt;
Mit Beziehungen bekommt man schon eine ganze Menge, aber mit Beziehungen und Geld kann man auch in China ein ganz anderes Leben leben.&lt;br /&gt;
Da werden auf einmal viele Dinge möglich, die für den normal-Sterblichen unvorstellbar, absolut ausgeschlossen oder teilweise auch höchst illegal sind.&lt;br /&gt;
Ein Phänomen das in China teilweise so grosse Ausmasse angenommen hat, dass es inzwischen auch die sonst meist wenig interessierte Masse in Rage bringt.&lt;br /&gt;
So auch diese kleine Anekdote. Die Fotos wurden mit dem eben erwähnten Text gepostet und waren eigentlich gar nicht lange online.&lt;br /&gt;
Es hat aber gereicht um einen digitalen Flächenbrand im Reich der Mitte auszulösen.&lt;br /&gt;
Inzwischen hat sich sogar die Verwaltung der verbotenen Stadt offiziell für den Vorfall entschuldigt und verstärkte Sicherheitsmassnahmen angekündigt.&lt;br /&gt;
Das ist natürlich bloss wieder Augenwischerei. Im Herzen einer der meistüberwachten Städte der Welt ist nicht das Sicherheitskonzept das Problem, sondern die Leute die es umsetzen. Und daran werden neue Sicherheitsmassnahmen auch nichts ändern.&lt;br /&gt;
In der heutigen chinesischen Gesellschaft ist jeder ein kleines wenig korrupt. Ich hatte das schon einmal angesprochen im Artikel [[Klüngel]].&lt;br /&gt;
Das wird gar nicht als grosse Sache angesehen und so verwundert es auch nicht, dass einige Leute, gerade wenn sie Geld haben, auch schon mal übertreiben.&lt;br /&gt;
Aber inzwischen gibt es eine wachsende Masse an Menschen, denen solche Dinge sauer aufstossen und ich glaube eine Sache die man in China vermeiden sollte ist öffentliche, schlechte Kritik.&lt;br /&gt;
In unserem Fall sind die beiden jungen Damen namentlich bekannt, die die Wut von unzähligen Menschen auf sich gezogen haben.&lt;br /&gt;
Aber so ist das eben: Wer grossspurig seine Untaten im Internet zur Schau stellt, muss natürlich auch mit den unvermeidlichen Reaktionen klarkommen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 Jan 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Von Lebenden und Toten</title>
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            <category>China</category>
            <category>Deutschland</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Lustiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/wohn.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/wohn.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Typische Wohnburgen, wie man sie oft in chinesischen Städten vorfindet.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Typische Wohnburgen, wie man sie oft in chinesischen Städten vorfindet.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Einer der grössten europäischen Re-Importe ist ja bekanntermaßen Halloween.&lt;br /&gt;
In Deutschland von weiten Teilen der Bevölkerung noch als Allerheiligen gefeiert, setzt sich Halloween grösstenteils bei den jüngeren (und junggebliebenen) Generationen durch.&lt;br /&gt;
Nun, streng genommen stimmt das auch nicht ganz, da Halloween die Nacht vor Allerheiligen beschreibt und Allerheiligen eben den Tag auf Halloween.&lt;br /&gt;
Aber beide Feste sind im Katholizismus verwurzelt, auch wenn ihre Geschichte durchaus älter sein dürfte.&lt;br /&gt;
Halloween, so wie wir es heute kennen, hat seine Wurzeln hauptsächlich in Irland, ist dann mit den Auswanderern nach Amerika gekommen und dort als dekorationswütiges Fest bekannt geworden, das wiederum heutzutage in Europa kopiert wird.&lt;br /&gt;
Ich will gar nicht zu weit hineingehen in diese Thematik, da man alleine damit einen oder sogar mehrere Artikel bestreiten könnte.&lt;br /&gt;
Halten wir einfach fest, dass aus frühen Totenfesten, die das Christentum in ihrem Sinne umgedeutet hat, die heutigen Feiertage entstanden sind.&lt;br /&gt;
Egal ob man jetzt an die Toten, die einen Tag im Jahr ins Reich der Lebenden kommen können, glaubt, oder einfach nur an einen Gedenktag für die Verstorbenen.&lt;br /&gt;
Es ist ein Feiertag, der hauptsächlich den Toten gewidmet ist. Es ist also keine gute Idee an diesem Tag den Familienmitgliedern Blumen schicken zu wollen. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Sie ahnen es sicher schon, es handelt sich wieder um eine kleine, lustige Anekdote die im chinesch-deutschen Kulturenumfeld passiert ist. Ich konnte zum Glück noch schnell genug eingreifen. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aber bevor Sie zu laut lachen: Das gleiche (oder ein ähnliches) Phänomen gibt es selbstverständlich auch anders herum.&lt;br /&gt;
Wann immer wir abends in das Fenster unseres Nachbarhauses schauen und den runden, weissen Lampenschirm aus Papier sehen, muss meine Frau leicht schmunzeln.&lt;br /&gt;
So eine Lampe hängt man in China nur in das Zimmer eines Verstorbenen. Vor allen Dingen in weiss.&lt;br /&gt;
Das ist nichts was man gerne freiwillig in seinem Haus haben möchte und nicht bloss ein böses Omen, sondern schon fast eine Heraufbeschwörung des Todes.&lt;br /&gt;
So sind die unterschiedlichen Kulturen und ihr Umgang mit bestimmten Gegenständen doch immer wieder (makabererweise) Grund für den einen oder anderen Lacher. 
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    <pubDate>Thu, 07 Nov 2019 08:11:00 +0000</pubDate>
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    <title>Stichhaltige Beweise</title>
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            <category>China</category>
            <category>Deutschland</category>
            <category>Interkulturelles</category>
            <category>Medizin</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/thejing.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/thejing.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Skyline in Beijings CBD District.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Skyline in Beijings CBD District.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Nachdem wir in älteren Artikeln bereits die chinesische Arzneimitteltherapie (中药治疗 zhōng yào zhì liáo) (im Artikel [[Die Menge macht das Gift]]), die chinesische Massage (推拿 tuī ná) (im Artikel [[Bis es weh tut]]) und die Bewegungstherapien (Qigong (气功 qì gōng) und Taijiquan ( 太极拳 tài jí quán) (in Artikel [[Immer wieder ein Kampf]]) kennengelernt haben, widmen wir uns heute der Akupunktur, die im Chinesischen als 针灸 (zhēn jiǔ) bekannt ist.&lt;br /&gt;
Das Schröpfen (拔罐法 bá guàn fǎ),das wir im Artikel [[Professionelle Knutschflecke]] auch schon besprochen hatten, zählt als Unterart auch zur Akupunktur.&lt;br /&gt;
Wie nicht anders zu erwarten, orientiert sich auch die Chinesische Akupunktur an den Meridianen: Leiterbahnen, in denen die Körperenergie, das sogenannte 气 (qì), fliessen kann.&lt;br /&gt;
Und obwohl sich die Akupunktur auch in unseren Breitengraden immer grösserer Beliebtheit erfreut, bleibt man von Seiten der klassischen, westlichen Medizin skeptisch, da für die traditionelle chinesische Behandlung keine stichhaltigen Beweise im wissenschaftlichen Sinne für deren Wirkung vorliegen, die man anerkennen würde.&lt;br /&gt;
Es gab von 2002 bis 2007 die sogenannten &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/German_Acupuncture_Trials&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/German_Acupuncture_Trials&quot;&gt;GERAC-Studien (German Acupuncture Trials)&lt;/a&gt; mit denen man die Wirkung von Akupunktur wissenschaftlich nachweisen wollte.&lt;br /&gt;
Es gab zwar Ergebnisse die einer Behandlung mit Akupunktur gegenüber einer Behandlung ohne Akupunktur bessere Erfolge bestätigten, aber traditionelle und Schein-Akupunktur erzielten hier ähnliche Ergebnisse.&lt;br /&gt;
Zur Erklärung: Es gab eine Versuchsgruppe, die traditionell nach den chinesischen Richtlinien behandelt wurde und eine andere Gruppe, die man mit der eben angesprochenen Schein-Akupunktur behandelt hatte. Hier wurden zum Beispiel die Nadeln nicht an die klassischen Punkte gesetzt, die die chinesische Medizin vorschreibt, also nicht auf die Meridiane, die für eine korrekte traditionell chinesische Behandlung unabdingbar sind.&lt;br /&gt;
Interessanterweise wiesen beide Gruppen erstaunlich ähnliche Ergebnisse auf, was die Erfolge der Schmerzbekämpfung (Migräne, Spannungskopfschmerz, Kreuz- und Knieschmerzen) anging. Lediglich in ein paar wenigen Untersuchungen schnitt die traditionelle Lehre besser ab, allerdings nicht signifikant.&lt;br /&gt;
Akupunktur ist inzwischen in das deutsche Gesundheitssystem bei einigen Beschwerden als kassengetragene Therapieform aufgenommen worden, allerdings nicht die klassische chinesische Variante (resultierend aus den Resultaten der eben angesprochenen GERAC-Studien).&lt;br /&gt;
Sie sollten also nicht Akupunktur mit klassischer chinesischer Akupunktur gleichsetzen, da gibt es definitiv Unterschiede.&lt;br /&gt;
Die klassische chinesische Akupunktur orientiert sich, wie alle anderen Unterpunkte der chinesischen Medizin auch, an dem ganzheitlichen Bild des Menschen, in dem das 气 (qì), also die Körperenergie (ganz platt übersetzt), fliesst.&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der unterschiedlichen Behandlungsmethoden (darunter auch die chinesische Akupunktur) kann man diesen Fluss, sollte er nicht mehr einwandfrei funktionieren und dadurch Krankheiten hervorrufen, wieder ins Gleichgewicht bringen.&lt;br /&gt;
Die chinesische Akupunktur ist somit also fest eingebettet in ein System aus unterschiedlichen Behandlungen, die man vielleicht nicht losgelöst voneinander versuchen sollte zu interpretieren.&lt;br /&gt;
In der westlichen Medizin beurteilt man immer eine Krankheit / Beschwerde und eine darauf zugeschnittene, lokale Lösung.&lt;br /&gt;
Und so hat man dann eben auch die Akupunktur betrachtet. Als Behandlung für bestimmte, lokale Beschwerden.&lt;br /&gt;
Das ist zwar nicht ganz falsch, allerdings ganz richtig ist es auch nicht.&lt;br /&gt;
Auch wenn man mit gezielt platzierten Nadeln bestimmte Körperstellen direkt ansprechen kann, so ist das grosse Bild dahinter doch eines, das durch die Stimulation eines gewissen Punktes noch viel mehr beeinflusst als eben nur diese lokale Region. Es wird der Fluss der Energie wieder in Ordnung gebracht, wodurch sich der Körper wieder selber heilen kann.&lt;br /&gt;
Es ist definitiv eine andere Sichtweise auf die Dinge.&lt;br /&gt;
Aber die deutschen Forscher haben natürlich auch Recht und Akupunktur funktioniert tatsächlich auch losgelöst von den chinesischen Akupunktur-Punkten. Dann allerdings nur beschränkt (angewandt in unmittelbar lokalen Behandlungen).&lt;br /&gt;
Somit hat man also zumindest einen Teilaspekt der chinesischen Lehre verstanden und nachweisen können, auch wenn der entscheidende Teil hier komplett ausser Acht gelassen wurde.&lt;br /&gt;
Aber sonst könnten sich die fernöstlichen Behandlungsmethoden wohl nicht in die westliche Medizin einfügen lassen.&lt;br /&gt;
Eines ist allerdings sicher: Von chinesischer Seite wird man niemals die deutschen Forschungen anerkennen, die eine jahrtausend alte Medizin in Frage stellt und eben so wenig wird man von Seiten der deutschen Forschung eine wissenschaftlich nicht nachgewiesene Kraft wie das 气 (qì) und die damit verbundenen Akupunktur-Punkte anerkennen.&lt;br /&gt;
An manchen Stellen sind die Kulturen dann doch noch sehr weit von einander entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätten wir nun vier der fünf Säulen der klassischen Chinesischen Medizin bereits besprochen, fehlt nur noch die Chinesische Ernährungslehre, auch als Diätetik bezeichnet. Im Chinesischen als 中医食疗 (zhōng yī shíl iáo), bzw. 中医药膳 (zhōng yī yào shàn) bekannt.&lt;br /&gt;
Die werde ich mir sicherlich auch noch in einem anderen Artikel zur Brust nehmen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Oct 2019 23:41:00 +0000</pubDate>
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