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    <title>China Blog - Unschönes</title>
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    <description>Mein Leben als Expat in Beijing</description>
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<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 13:21:05 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: China Blog - Unschönes - Mein Leben als Expat in Beijing</title>
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    <title>C#</title>
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            <category>Medizin</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/sharp.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/sharp.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Bedarf wohl keiner weiteren Beschreibung...&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bedarf wohl keiner weiteren Beschreibung...&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;C ist eine recht alte Programmiersprache.&lt;br /&gt;
Das einzige Manko das sie hatte war die fehlende Unterstützung für Objekte (objektorientiertes Programmieren ist ja bis heute noch der heisse Scheiss).&lt;br /&gt;
Somit wurde C++ entwicket. Abwärtskompatibel: Das bedeutet, dass Programme die in C geschrieben wurden auch noch weiter in einer C++ Umgebung laufen.&lt;br /&gt;
Aber anders als moderne Programmiersprachen muss man so wohl in C wie auch in C++ viele Dinge selber regeln: Speichermanagement und Verhalten bei Fehlern zum Beispiel.&lt;br /&gt;
Die beiden sind sogenannte Low-Level Programmiersprachen. Oder zumindest sind sie das bei einer bestimmten Betrachtungsweise.&lt;br /&gt;
Machmal zieht man den Trennstrich zwischen High- und Low-Level Programmiersprachen nämlich auch zwischen den vom Menschen lesbaren Sprachen, wozu alle drei gehören und auf der anderen Seite Assembler und Maschinencode (Wobei Assembler eingentlich auch vom Menschen lesbar ist, aber das ist wieder nur Haarspalterei).&lt;br /&gt;
Wichtig ist einfach, dass man bei C und C++ im Gegensaz zu C# viele Dinge selber erledigen muss, die höhere Programmiersprachen automatisch tun.&lt;br /&gt;
Das macht C und C++ auf der einen Seite recht bedienerunfreundlich, auf der anderen Seite aber extrem flexibel, weshalb sie bis heute noch eingesetzt werden um Betriebssysteme zu schreiben.&lt;br /&gt;
C# (gesprochen Si-Scharp) hat sich von C und C++ so weit weiterentwicket, dass man es eher zu den höheren Programmiersprachen wie Java, PHP oder Python zählt und nicht zu C oder C++.&lt;br /&gt;
Ein grosses C und seine Varianten also.&lt;br /&gt;
Ein anderes grosses C und seine Varianten das uns seit nunmehr zwei Jahren beschäftigt ist Corona.&lt;br /&gt;
Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um uns davor zu schützen.&lt;br /&gt;
Wir Erwachsenen sind natürlich geimpft, zweitgeimpft, geboostert, re, contra, Schneider schwarz angesagt, leck auf!, spring durch!. Ist ja klar.&lt;br /&gt;
Und als der erste Fall im Kindergarten aufgetreten ist, haben wir unseren Sohn zu Hause gelassen.&lt;br /&gt;
So lange bis der Lollitest eingeführt wurde und die Kinder zweimal in der Woche auf Corona getestet wurden.&lt;br /&gt;
Als die Omikron Variante kam und die Fallzahlen immer höher stiegen, haben wir ihn wieder zu Hause gelassen.&lt;br /&gt;
„Bis nach Karneval&quot; haben wir uns gesagt, wohl wissend, dass die Zeit ohne seine Freunde im Kindergarten auch für ihn sehr belastend ist.&lt;br /&gt;
Man kann als Elternteil leider keine richtigen Entscheidungen treffen.&lt;br /&gt;
Das denkt man sich immer wenn man als Aussenstehender über Kindererziehung nachdenkt.&lt;br /&gt;
Aber tatsächlich ist es so, dass man immer nur zwischen mehreren schlechten Alternativen die heraussuchen kann, die vermeintlich den geringsten Schaden anrichtet.&lt;br /&gt;
Langer Rede kurzer Sinn: Trotz all der Sicherheitsvorkehrungen, obwohl wir nicht in Urlaub waren, zwei Jahre lang eigentlich nur zu Hause rumgesessen haben und so gut wie gar keine Freunde gesehen haben (abgesehen von denen im Kindergarten), auf der Arbeit nur mit Maske unterwegs waren und auch sonst alle Hygieneregeln eingehalten haben, hat es uns jetzt erwischt.&lt;br /&gt;
Wir haben absolut keine Ahnung wann und wo.&lt;br /&gt;
Und zwar die ganze Famile. Unser Sohn hat es mit zwei Tagen Fieber recht locker wegesteckt, wir Erwachsenen müssen da noch durch.&lt;br /&gt;
Und soll ich Ihnen etwas verraten?&lt;br /&gt;
Es fühlt sich irgendwie an wie eine Befreiung. Wir haben die Omikron Variante oder C# (Si-Sharp), was immer sie wollen. C halt.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre lang haben wir unser Leben verbogen um diesem Virus auf jeden Fall aus dem Weg zu gehen und jetzt ist es einfach trotzdem da.&lt;br /&gt;
Es hat bei uns, so weit wir das erkennen können, glücklicherweise keinen grösseren Schaden angerichtet und wir werden in Quarantäne bleiben, damit das auch für unser Umfeld so bleibt. Aber irgendwie bin ich erleichtert.&lt;br /&gt;
Wenn man die ganze Zeit dieses Thema vor Augen hat, dann ist es, obwohl man es eigentlich vermeiden möchte, doch eine Genugtuung zu erfahren, dass es dieses Virus wirklich gibt und man es sich auch einfangen kann.&lt;br /&gt;
Irgendwie ist dies jetzt wirklich erst die Bestätigung dass der ganze Aufwand vorher nicht sinnlos war, selbst wenn er jetzt mit der Infizierung ad absurdum geführt wurde.&lt;br /&gt;
Ist das nicht seltsam?&lt;br /&gt;
Verabschieden wir uns nun also von der Hoffnung dem Virus entgehen zu können und korrigieren unseren vernebelten Blick in so weit, dass es nicht darum geht ob man das Virus bekommt, sondern wann.&lt;br /&gt;
In unserem Fall nach drei Impfungen, also mit milden Symptomen (Wobei die mir persönlich völlig ausreichen. Vor allen Dingen die Kopfschmerzen machen mich fertig).&lt;br /&gt;
Und für die Kinder die nicht geimpft werden können, hoffen wir dass sie auf Grund ihres Alters keinen schwerwiegenden Verlauf bekommen.&lt;br /&gt;
Ich vermute mal dass mehr als die Hälfte der Kinder im Kindergarten bereits das grosse C gehabt hat. Oftmals ohne es überhaupt zu wissen.&lt;br /&gt;
Was ich mich persönlich jetzt frage: Wir sind dreifach geimpft und dann bald auch noch genesen.&lt;br /&gt;
Zu was macht uns das dann? Das müsste ja einem Kryptonit-Super-Sonder-Wunderschutz gleichkommen.&lt;br /&gt;
Ich denke, ich werde mich in Zukunft in der Telefonzelle umziehen müssen um diesem Status gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
Zumindest so lange es nicht wieder eine neue Variante gibt (also in zwei Wochen oder so...) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 16:11:00 +0000</pubDate>
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    <title>Die Marktschreier von heute</title>
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            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Technik</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/cctv3.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/cctv3.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Der CCTV Turm in Beijing.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der CCTV Turm in Beijing.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Wenn ich die alten Posts in meinem Blog lese, wird mir wieder bewusst, wie anpassungsfähig der Mensch doch ist, bzw. wie sehr unsere Wahrnehmung von unserer Umwelt abhängt.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich noch daran dass es für mich komisch war wieder zurück nach Deutschland zu kommen, da alles irgendwie bekannt, aber doch ganz weit weg war.&lt;br /&gt;
Aber jetzt kann ich dieses Gefühl nicht mehr abrufen, es ist nur noch eine Erinnerung, fast so als würde sie jemandem anderen gehören.&lt;br /&gt;
Ich bin wieder ganz in das Leben in Deutschland eingetaucht und alles ist wieder normal und fühlt sich alternativlos an, obwohl ich genau weiß dass das nicht der Wahrheit entspricht.&lt;br /&gt;
Das jetzige Gefühl ist also quasi genau das gegenteilige Gefühl von dem, das ich hatte so lange ich in China gelebt habe und von dem ich in diesem Blog immer wieder erzählen wollte.&lt;br /&gt;
Es ist schon wieder viel Zeit vergangen und es hat sich nicht viel getan.&lt;br /&gt;
Wir können immer noch nicht wieder nach China reisen, Corona ist immer noch ein Thema und wir hoffen von Impfung zu Impfung um zumindest das Schlimmste abzuwenden.&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen war das Laba Fest (腊八 là bā), das wir ja noch aus dem Artikel  [[Das Laba-Fest (腊八 là bā)]] kennen und bald ist wieder chinesisches Neujahr. Das Jahr des Tigers beginnt am 1. Februar 2022.&lt;br /&gt;
Alles was uns von China bleibt sind die Verbindungen über die sozialen Medien.&lt;br /&gt;
Was würden wir nur ohne sie tun? Ohne Videochat und öffentlicher Pinnwand.&lt;br /&gt;
Soziale Medien haben das Zusammenleben und die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb kürzester Zeit für einen grossen Teil der Menschen dramatisch verändert und gehören inzwischen zum guten Ton.&lt;br /&gt;
„Social Media ist wie Teenager-Sex. Jeder will es machen. Niemand weiss wirklich wie es geht. Und wenn man dann damit fertig ist, ist man überrascht, dass es nicht besser war“ (Quelle unbekannt).&lt;br /&gt;
Und wie es immer so ist bei Dingen die plötzlich populär sind, die Wirtschaft springt auf den Zug auf und macht alles wieder kaputt.&lt;br /&gt;
Heute wollen wir uns einmal ein Phänomen anschauen das bei uns immer drastischere Ausmaße annimmt, in China aber zweifelsfrei noch eine Spur schlimmer ist.&lt;br /&gt;
Und zwar die Werbung und wie sie Besitz ergriffen hat von Social Media Plattformen.&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Gedanke hinter den ganzen Social Media Apps war einmal die Kommunikation.&lt;br /&gt;
Eigentlich schon früh in den Anfangsphasen des Internet gab es Programme um sich mit anderen Menschen auszutauschen.&lt;br /&gt;
Von Infozeilen auf der Konsole über Emails und Chaträume gibt es inzwischen eine unüberschaubare Fülle an Programmen und Apps.&lt;br /&gt;
Ein unumstrittener Powerbooster war, nach etlichen ähnlichen Vorläufern dann Facebook.&lt;br /&gt;
Wer hier einen Account hat wird wissen, dass man sich zwischen geposteten Inhalten und untergeschobener Werbung inzwischen fühlt wie in einem Kaufhaus in dem man leise aber konstant mit zum kaufen animiert wird.&lt;br /&gt;
Aber auch die Postings und Reposts sind inzwischen, mal mehr, mal weniger unterschwellig, mit Werbebotschaften vollgepackt.&lt;br /&gt;
Anderen populären Plattformen wie Twitter, Instagram und wie sie alle heissen geht es da nicht besser.&lt;br /&gt;
Inzwischen wird Werbung auch gar nicht mehr von den Marken selber produziert, sondern von sogenannten Influencern (über Sinn und Unsinn dieser Bezeichnung könnte man auch wieder streiten) teilweise subtil, teilweise recht aggressiv unter die Leute gebracht.&lt;br /&gt;
So gibt es Bilder vom privaten Sonntagsausflug mit dem Fahrrad für die geneigten Leser (bzw. Follower) wo dann neben den Blumen im Haar und den drapierten Topfpflanzen am Strassenrand auch eine schick in Szene gesetzte Feinwaschmittelflache im Fahrradkorb ihr Debüt feiert.&lt;br /&gt;
Nichts funktioniert mehr ohne Werbung, könnte man meinen.&lt;br /&gt;
Aber wenn wir einmal ins Land der Mitte schauen, sind all diese Dinge bei uns noch vergleichsweise harmlos.&lt;br /&gt;
Eine der einflussreichsten Social Media Plattformen in China ist zweifellos WeChat (微信  wēi xìn).&lt;br /&gt;
Obwohl es inzwischen unzählige funktionen und Apps beherbergt, konzentrieren wir uns hier auf die ursprüngliche Chat App.&lt;br /&gt;
Menschen können sich gegenseitig zu ihren Freundeslisten hinzufügen und dann neben Textnachrichten auch Bilder und Videos austauschen, telefonieren und videotelefonieren (auch hier gibt es inzwischen noch mehr Funktionen, die sollen uns aber im Moment nicht stören).&lt;br /&gt;
Und eine wichtige Funktion neben dem Chat ist noch eine Art schwarzes Brett an dem man seine Bilder oder Videos, Links etc. posten kann, eine Art Mini-Webseite oder Blog wenn man so will.&lt;br /&gt;
Sie kennen das: Dies ist der Ort an dem die Leute ihr fotografiertes Essen oder den Ausblick aus dem Hotelzimmer der uninteressierten Masse unter die Nase reiben und verzweifelt auf Smilies, Daumen hoch und Gefällt mir Reaktionen warten.&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es, gerade auf WeChat, zu einem regelrechten kleinen Marktplatz geworden.&lt;br /&gt;
Jeder will Obst direkt vom Erzeuger, Babymilchpulver, Faltencreme oder Glücksarmbänder unter die Leute bringen.&lt;br /&gt;
Somit ist eine ursprünglich nette Funktion zu etwas geworden was man sich überhaupt nicht mehr anschauen kann ohne dass das Bedürfnis aufkommt, gelangweilt weiterzuklicken.&lt;br /&gt;
Aber hin und wieder findet man dann doch noch die Bilder von alten Bekannten, die das Wochenende dazu genutzt haben eine Fahrradtour in die Aussenbezirke von Beijing zu unternehmen und sieht wer geheiratet oder Kinder bekommen hat.&lt;br /&gt;
Es ist nicht alles schlecht, man muss nur immer mehr suchen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Jan 2022 17:36:00 +0000</pubDate>
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    <title>Post und Zoll</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/473-Post-und-Zoll.html</link>
            <category>Deutschland</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/loewe.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/loewe.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Wieder mal einer der Löwen, diesmal nicht aus Stein.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wieder mal einer der Löwen, diesmal nicht aus Stein.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Post und Zoll, ein ewiges Thema.&lt;br /&gt;
Bzw. DHL (die ich hier der Einfachheit halber mal als Post bezeichne).&lt;br /&gt;
Es werden immer mehr Artikel, die dieses Thema behandeln und das wundert auch nicht weiter, schliesslich ist unsere Post bekannt dafür Dinge zu verschlampen oder mit ihren beamtentypischen Prozessen normale Leute zur Weissglut zu bringen.&lt;br /&gt;
Heute also wieder einmal eine kleine Anekdote aus dem Umfeld der inetrnationalen Postzustellung:&lt;br /&gt;
Vor neun Monaten haben meine Schwiegereltern ein Paket zu uns geschickt.&lt;br /&gt;
Drei Wochen nach Aufgabe des Pakets kam dann auch das bekannte Schreiben vom Zoll zur Nachverzollung. Bis dahin noch alles normal.&lt;br /&gt;
Auf Grund von Corona sollte man bitte die Nachverzollung über DHL machen lassen. Gerne, ich habe nämlich auch keine Lust mir einen Tag freizunehmen nur damit ich ein Paket selber nach Hause schleppen kann, das eh an mich adressiert ist.&lt;br /&gt;
Ich finde es widerspricht grundsätzlich der Idee des Versendens, ein Paket selber zu transporieren .&lt;br /&gt;
Also Unterlagen zurückgesendet (kann man sogar jetzt online machen, obwohl das Schreiben per Post komt. Wow!).&lt;br /&gt;
Die Benachrichtigung vom Zollamt dass das Paket an DHL übergeben wird kam auch prompt, also nur noch warten auf das Paket.&lt;br /&gt;
Aber es kam nicht. Den Sendungsstatus konnte man im Internet auch nicht mehr checken, es war einfach verschwunden.&lt;br /&gt;
Telefonisch konnte man es mit der Sendungsnummer noch finden (Es wurde einem dann jedes Mal gesagt, dass die Postleitzahl nicht stimme), aber man bekam über die Websuche im Internet gar keine Informationen mehr zu dem Paket.&lt;br /&gt;
Sehr interessant. Der Brief vom Zoll ist ja mit der richtigen Postleitzahl zugestellt worden, muss sich also im Nachhinein ein Fehler eingeschlichen haben.&lt;br /&gt;
Inzwischen habe ich mir abgewöhnt bei der telefonischen Auskunft „Sendungsstatus“ anzugeben, sondern wähle direkt „Reklamation“ aus, dann bekommt man wenigstens einen Ansprechpartner (Denn die künstliche Intelligenz die hinter dem System steckt ist offensichtlich noch auf dem stand der 80er Jahre und ganz offensichtlich nicht in der Lage Anfragen befriedigend zu bearbeiten).&lt;br /&gt;
Einen Suchauftrag werde man in die Wege leiten und das Paket werde sich bestimmt ganz schnell wiederfinden.&lt;br /&gt;
Nach einer ganzen Weile habe ich dann doch noch einmal angerufen und erfahren, dass ich als Empfänger gar keinen Suchauftrag eröffnen kann, sondern dies von der Senderseite geschehen muss. Aber alles gar kein Problem, es verzögert sich alles derzeit ein wenig und ich solle noch bis Ende der Woche warten, dann wäre das Paket bestimmt schon auf dem Postweg.&lt;br /&gt;
Es ist dann tatsächlich wieder in der Sendungsverfolgung im Internetportal aufgetaucht.&lt;br /&gt;
Etwas verstörend allerdings ist der Umstand, dass es inzwischen dreimal zum Zoll transportiert wurde und danach immer wieder in die Region der Auslieferung.&lt;br /&gt;
Ich unterstelle niemandem etwas Böses, schliesslich hätte niemand einen Vorteil davon das Paket spazierenzufahren,  ich glaube tatsächlich an völlige Unfähigkeit.&lt;br /&gt;
Also erst mal beruhigt und wieder angerufen (das läuft wie folgt ab):&lt;br /&gt;
- Angeben dass es sich um eine Reklamation handelt&lt;br /&gt;
- mit einem Paket&lt;br /&gt;
- international&lt;br /&gt;
- ja, Sendungsnummer ist vorhanden&lt;br /&gt;
- und die Sendungsnummer langsam buchstabieren.&lt;br /&gt;
Dann kommt eine echte Person an den Apparat, man erzählt ihr die ganze Geschichte, gibt nochmal die Sendungsnummer an und seine Adresse.&lt;br /&gt;
Dann heisst es „Ich schaue mal kurz nach“ und dann nichts mehr. Man hört nichts, es gibt kein Freizeichen, gar nichts.&lt;br /&gt;
Man legt dann erst nach drei Minuten auf, da man wider dem gesunden Menschenverstand doch insgeheim hoff, es würde sich noch etwas tun.&lt;br /&gt;
Wenn man es dann eingesehen hat ruft man noch einmal an und geht nochmal durch das ganze Prozedere.&lt;br /&gt;
Was soll ich Ihnen sagen: Genau das gleiche ist mir nocheinmal passiert. Entweder die Telefonanlage hatte einen Fehler oder die Unfähigkeit dieses Unetrnehmens zieht sich durch alle Fachbereiche.&lt;br /&gt;
Beim dritten Mal hatte es dann funktioniert und man sagte mir, dass die Sendung wieder beim Zoll wäre und ich auf das Schreiben warten solle.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Inzwischen waren bereits fast drei Monate vergangen, ich habe immer wieder mit Post und Zoll telefoniert, die mir jeweils den gleichen Schwachsinn erzählt haben.&lt;br /&gt;
Die Post behauptete sie hätten das Paket noch nicht bekommen und es läge noch beim Zoll, während der Zoll sagte, das Paket sei bei der Post.&lt;br /&gt;
Es ist also niemand zuständig und somit kann man auch niemanden unter Druck setzen.&lt;br /&gt;
Zumindest hatte ich endlich die Aussage bekommen dass dies kein Einzelfall ist und bereits mehrere Leute aktuell dieses Problem hatten.&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
Wieder einen Monat und etliche Telefonate später immer noch nichts neues.&lt;br /&gt;
Oder besser gesagt: Zwischendurch ist ein Brief mit den Kosten für die nachträgliche Postverzollung gekommen und ich habe mich in kindischer Naivität dazu hinreissen lassen zu glauben das Paket wäre gefunden und auf dem Weg zu uns.&lt;br /&gt;
Aber weit gefehlt. die Kosten wurden (sehr verspätet) eingefordert, obwohl der Verbleib de Pakets weiterhin ungewiss war.&lt;br /&gt;
Meine Nachrichten an die Post sind in ihrer Wortwahl etwas ausgefallener (bzw. leicht ausfallend) geworden, aber ich habe endlich die Information bekommen, dass ich als Empfänger über das Online-Portal doch einen Nachverfolgungsauftrag einstellen kann.&lt;br /&gt;
Das habe ich natürlich sofort versucht.&lt;br /&gt;
Was sich aber gar nicht so einfach gestaltet, wenn man die offizielle Webseite durchsucht.&lt;br /&gt;
Selbst mit der internen Suchfunktion und dem Suchwort „Nachforschungsauftrag“, was das System einen bereits nach ein paar eingetippten Zeichen von ganz allene vorschlägt, findet man nicht zu der tatsächlichen Eingabemaske des Nachforschungsauftrags.&lt;br /&gt;
Dazu muss man schon gezielt eine unabhängige Suchmaschine befragen.&lt;br /&gt;
Ich habe sie dann gefunden (die Seite mit der Eingabemaske) und meine Daten eingegeben, mit dem Ergebnis, dass die Postleitzahl angeblich falsch sei.&lt;br /&gt;
Da kam ich mir dann so richtig verarscht vor.&lt;br /&gt;
Ich hatte bereits schon über zwanzig mal bei diesem Ignoratenverein angerufen und jedes mal die korrekte Postleitzahl angegeben, das hätte man definitiv mal anpassen können (ich hab es ja nur jedes Mal vorgeschlagen).&lt;br /&gt;
Ich habe also wieder eine unschöne Nachricht geschrieben, bereits mit dem Hintergedanken dass sich ohne eine groß angelegte Geiselnahme hier wohl nicht viel bewegen wird.&lt;br /&gt;
Dann ist angeblich wirklich ein Nachforschungsauftrag eingeleitet worden, seit dem ich natürlich nichts mehr gehört habe.&lt;br /&gt;
„Man wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen“ hieß es. Inzwischen war das Paket bereits über vier Monate unterwegs.&lt;br /&gt;
Ist es vielleicht möglich, dass DHL einfach eine Liste an Floskeln abarbeitet ohne tatsächlich irgend etwas in die Wege zu leiten?&lt;br /&gt;
Die wissen womöglich gar nicht dass sie ein Paketdienst sind...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Weitere fünf Monate später (Also &lt;strong&gt;neun&lt;/strong&gt; Monate nach Aufgeben der Sendung) ist das Paket wieder beim Absender in China aufgetaucht.&lt;br /&gt;
Na herzlichen Glückwunsch! Die Anziehsachen für unseren Sohn, die darin waren, werden definitiv nicht mehr passen, wenn es ein weiteres Mal auf die Reise geschickt wird.&lt;br /&gt;
Völliges Unverständnis gab es auf Seiten meiner Frau und der Schwiegereltern, denn so ein Problem lässt sich in China mit ein, zwei Telefonanrufen einfach regeln.&lt;br /&gt;
Aber nicht in Deutschland. Das fällt mir immer wieder auf.&lt;br /&gt;
Prozesse scheinen derart festgefahren, dass man als Kunde völlig den Launen des Systems ausgesetzt ist.&lt;br /&gt;
In China plant man schon mit ein dass mal etwas nicht so funktioniert wie es sollte und man kann entsprechend gegensteuern, wenn man sich kümmert.&lt;br /&gt;
Das scheint in Deutschland nicht ansatzweise möglich zu sein, denn zwei herausragende Eigenschaften der Deutschen scheinen, wie es uns in der Regel vorgeworfen wird, tatsächlich Sturheit und Resistenz gegenüber Verbesserungen zu sein.&lt;br /&gt;
Als Fazit halten wir also fest: Wenn ein Paket beim Zoll ankommt, unbedingt hingehen und es selber abholen.&lt;br /&gt;
Ansonsten ist es der Willkür einer Bande von Ahnungslosen ausgesetzt und die Zustellung reine Glückssache. 
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    <pubDate>Fri, 03 Sep 2021 08:05:00 +0000</pubDate>
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    <title>Du kommst hier nicht rein!</title>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/bj4.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/bj4.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Beijing&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beijing&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Lange ist es her dass ich etwas in diesem Blog geschrieben habe und viel erzählenswertes ist auch nicht passiert.&lt;br /&gt;
Corona hatte die Welt zeitweise komplett lahm gelegt und auch wir sind alle brav zu Hause geblieben.&lt;br /&gt;
Inzwischen ist das Einkaufen mit Mund-Nasenschutz schon zur Normalität geworden und Urlaub zu einem fernen Traum.&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es die ersten Lockerungen, da fast die Hälfte der Deutschen (endlich) die erste Impfung gegen CoVid19 erhalten hat und viele Geschäfte machen wieder auf.&lt;br /&gt;
In wie weit das angemessen oder wieder einmal zu früh war wird sich noch zeigen, die Befürchtungen dass sich die Delta-Variante jetzt wieder schneller verbreiten könnte, sind allgegenwärtig.&lt;br /&gt;
Auch wir sind inzwischen das erste Mal geimpft, aber bis es so weit war ist auch schon wieder eine Geschichte für sich.&lt;br /&gt;
Meine Impfung ging tatsächlich reibungslos von Statten, da meine Firma sich um Impfdosen über den Betriebsarzt gekümmert hatte, aber die Impfung über Impfzentrum bzw. Hausarzt war eine totale Katastrophe.&lt;br /&gt;
Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;
Ich persönlich finde es noch zu früh um in Urlaub zu fahren, aber auch ich muss zugeben, dass ich ein Ende der Massnahmen herbeisehne.&lt;br /&gt;
Wir wollen ja irgendwann auch mal wieder nach China. Nicht zuletzt damit unser Sohn mal wieder Oma, Opa und all die anderen Familienmitglieder sehen kann bei denen er die ersten Lebensjahre aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
Aber so einfach ist das leider nicht. Aktuell gibt es keine Möglichkeit nach China zu reisen, denn seit dem 28. März 2020 gilt in China ein weitgehendes Einreiseverbot für Ausländer.&lt;br /&gt;
China hat also, wie der Türsteher einer übervollen Disko, einfach dicht gemacht.&lt;br /&gt;
Und auch Chinesen selber, die im Ausland leben haben es derzeit nicht einfach nach Hause zu kommen.&lt;br /&gt;
Und diejenigen die einreisen dürfen, werden auch nicht einfach dort hin geflogen wo sie hin möchten, sondern dorthin wo sich eines der Hotels befindet in denen man die Quarantäne absitzen muss (14 Tage Quarantäne plus 7 Tage Gesundheitsüberwachung. Je nachdem wo man landet auch schon mal 14 Tage Gesundheitsüberwachung).&lt;br /&gt;
Es kann also vorkommen, dass man eigentlich nach Beijing möchte, aber erst einmal nach Shanghai kommt.&lt;br /&gt;
Der Aufenthalt muss natürlich selber gezahlt werden und der anschliessende Weitertransfer zum eigentlichen Bestimmungsort auch.&lt;br /&gt;
Aber das sind nicht die einzigen Hürden. Selbst wenn man reisen könnte, würde man einen wirklich gesalzenen Preis für das Flugticket bezahlen müssen, denn die Preise haben sich mal eben verdreifacht.&lt;br /&gt;
Derzeit erkennt China auch noch nicht ausländische Impfstoffe wie Biontech (das deutsch-amerikanische Mittel) oder ähnliche an.&lt;br /&gt;
Man geht davon aus, dass es sich hier um eine Art Trotzreaktion handelt, da die chinesischen Impfstoffe bei uns auch nicht anerkannt werden.&lt;br /&gt;
Bisher ist noch nie ein Impfstoff aus China in Europa zugelassen worden.&lt;br /&gt;
Das wird sich in diesem Fall wahrscheinlich auch nicht so bald ändern, da China offensichtlich die nötigen Daten nicht zur Verfügung stellen möchte.&lt;br /&gt;
Man redet bereits von einem internationalen Impfpass und wie man für so ein Projekt zusammenarbeiten könnte, aber sind wir mal ehrlich: wenn man die Impfstoffe gegenseitig nicht anerkennt, wird das auch nichts mit einem internationalen Impfpass.&lt;br /&gt;
Wir sind also noch lange nicht am Ziel. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 08:40:00 +0000</pubDate>
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    <title>Schon wieder Corona (gähn...)</title>
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            <category>Aktuelles</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/hutti.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/hutti.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Alte Stadtviertel (胡同 hú tòng) in der Nähe des 后海 (hòu hǎi) Sees.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Alte Stadtviertel (胡同 hú tòng) in der Nähe des 后海 (hòu hǎi) Sees.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Deutschland befindet sich auf Grund von Corona und den rapide steigenden Zahlen an Infizierten im „Teil-Lockdown“.&lt;br /&gt;
Gaststätten, Kinos, Theater usw. haben geschlossen, während die Leute weiterhin zur Arbeit gehen müssen, wenn ihnen ihr Arbeitgeber nicht die Möglichkeit zum Home-Office ermöglicht.&lt;br /&gt;
Und die Schulen und Kindergärten sind auch offen.&lt;br /&gt;
Oder sagen wir lieber: Sie sind so lange offen, bis wieder jemand positiv auf Corona getestet wurde und werden dann eine Zeit lang geschlossen. Danach geht das Spiel wieder von vorne los.&lt;br /&gt;
So auch in unserem Kindergarten. Eine später positiv getestete Person hatte Kontakt zu zwei Kindergärtnerinnen, von denen dann eine auch positiv getestet wurde.&lt;br /&gt;
Das bedeutet Quarantäne für alle Kinder und anderen Personen die Kontakt mit ihr hatten, 14 Tage lang.&lt;br /&gt;
Man bekommt vom Gesundheitsamt eine lapidare SMS, so fern die Kindergartenverwaltung die Telefonnummer weitergegeben hat, die sagt: „Das Gesundheitsamt hat entschieden dass Sie in Quarantäne müssen. Alle Informatonen erhalten sie per email von...“.&lt;br /&gt;
In der Email steht dann noch einmal genau das gleiche in einer schöneren Formulierung und es gibt ein paar Links zu allgemeinen Dokumenten.&lt;br /&gt;
Nirgendwo steht bis wann man sich zu Hause einschliessen muss, das muss man bei seinem Kindergarten erfragen, denn eine Telefonnummer für den Ernstfall gibt es zwar auch, aber wie mir alle Beteiligten bestätigt haben, ist die Leitung selten besetzt.&lt;br /&gt;
Das Gesundheitsamt arbeitet auch am Limit. Das merkt man vor allen Dingen dann, wenn das offizielle Schreiben, in dem explizit steht warum und bis wann man in Quarantäne muss, erst eine Woche nachdem man bereits wieder vor die Türe darf im Briefkasten liegt.&lt;br /&gt;
Man ist also schön zu Hause geblieben, hat gehört dass es andere wirklich erwischt hat und fragt sich: „Haben wir es vielleicht auch, nur mildere Symptome?“&lt;br /&gt;
Nun, ohne Symptome kein Test, es sei denn man ist willens ihn selber zu bezahlen. Also weiterhin Ungewissheit.&lt;br /&gt;
Wenn man sich, wie ich, in der glücklichen Lage befindet dass die Firma einem anbietet kostenfrei einen Corona Schnelltest zu machen, dann sieht das ganze schon besser aus.&lt;br /&gt;
Also Stäbchen in den Hals (und zwar bis zum Anschlag.) und 30 Minuten auf das Ergebnis warten.&lt;br /&gt;
Der Test ist negativ, die Erleichterung gross und die Ungewissheit vorüber (Zumindest eine Zeit lang).&lt;br /&gt;
... und dann war da noch die Geschichte mit dem Ordnungsamt:&lt;br /&gt;
Als wir letztens beim Kinderarzt waren und wir in eine Gruppe Beamte vom Ordnungsamt gelaufen sind habe ich ein kleines Stück weit verstanden warum immer mehr Leute sich gegen die eigentlich sinnvollen Auflagen auflehnen.&lt;br /&gt;
Aber fangen wir von vorne an: Für den Besuch beim Kinderarzt nehmen wir neuerdings immer ein Taxi um die überfüllten Bahnen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Also Maske an, rein ins Taxi zum Kinderarzt. Hier muss selbstverständlich auch eine Maske getragen werden.&lt;br /&gt;
Nach dem ganzen Prozedere erst mal an die frische Luft und kurz durchatmen.&lt;br /&gt;
Auf dieser Strasse ist es leider neuerdings auch Pflicht eine Maske zu tragen (nicht dass man das irgendwo sehen könnte, das muss man einfach wissen).&lt;br /&gt;
Wir hatten die Maske also nicht einmal eine Minute ab und auch niemanden in unserer Nähe mit dem wir Viren hätten austauschen können, da mussten wir auch schon 50 EUR pro Person Strafe zahlen.&lt;br /&gt;
Keine mündliche Verwarnung oder ähnliches, sofort zur Kasse.&lt;br /&gt;
Das ist um so ärgerlicher, da wir eigentlich sehr darauf bedacht sind uns und andere zu schützen.&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Da kann ich die Verdrossenheit einiger in der Bevölkerung durchaus nachvollziehen.&lt;br /&gt;
Wenn kein Dialog mehr möglich ist, sondern einfach nach schwarz und weiss unterschieden wird, dann machen die Maßnahmen grundsätzlich keinen Sinn, da niemand sie für gerecht erachten kann und dadurch ihre Befolgung grundsätzlich nicht unbedingt sinnvoll erscheint.&lt;br /&gt;
In meinen Augen ein klares Zeichen in die falsche Richtung.&lt;br /&gt;
Ich würde nicht so weit gehen und die Maßnahmen grundsätzlich in Frage stellen, aber es offenbart sich doch wieder das alte, leider viel zu deutsche Problem das ich auch schon vor Jahren in dem Artikel [[Klugscheißer]] beschrieben habe.&lt;br /&gt;
Neben der deutschen Überheblichkeit die Abarbeitung von Richtlinien ohne Sinn und Verstand.&lt;br /&gt;
Es macht mir immer weniger Spass in die Stadt zu fahren und ich hab auch die Lust verloren mich überhaupt noch mit Menschen auseinandersetzen zu müssen.&lt;br /&gt;
Ich bin im Moment einfach froh, wenn ich mit der Familie zu Hause sitzen kann und meine Ruhe habe (so fern man bei Home-Office mit Kind überhaupt von Ruhe reden kann).&lt;br /&gt;
Und damit das heute kein Artikel wird der völlig losgelöst vom Blog Thema „China“ ist, möchte ich ganz lapidar festhalten dass es all das im Reich der Mitte auch gibt: Eine allgegenwärtige Corona-Verdrossenheit, das Warten auf den ersehnten Impfstoff, Maßnahmen über Maßnahmen und eine Art Ordnungsamt, dessen Mitarbeiter herumlaufen, den Leuten das Leben schwer machen und sich aufführen wie die Axt im Walde.&lt;br /&gt;
Ein schwacher Trost, aber immerhin. Wir sind nicht alleine. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 14:47:00 +0000</pubDate>
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    <title>Corona Update</title>
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            <category>Deutschland</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufcbd.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufcbd.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Ausblick auf die Skyline von Beijing&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ausblick auf die Skyline von Beijing&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Während man in Amerika das Corona Virus nur noch als „China-Virus“ betitelt, ist man in weiten Teilen Chinas sicher, dass es seinen Ursprung in Amerika hatte. Die Propagandamaschinen laufen auf Hochtouren.&lt;br /&gt;
Und auch kleinere und grössere Verschwörungstheorien machen wieder die Runde (ich liebe Verschwörungstheorien, sie sind das Salz in der Suppe und machen den Tag erst so richtig interessant).&lt;br /&gt;
Ganz weit oben bei den „alternativ Informierten“ ist die Gewissheit dass das Corona Virus gar nicht existiert, sondern nur ein Vorwand ist damit Bill Gates allen Bürgern getarnt als Zwangsimpfung einen Microchip implantieren kann.&lt;br /&gt;
Ich beneide ehrlich gesagt Leute die solche Dinge glauben, verkörpern sie doch den standhaften Glauben, dass irgendwer, irgendwo irgendwas unter Kontrolle hat.&lt;br /&gt;
Nun, wie auch immer...&lt;br /&gt;
Es ist viel passiert zwischenzeitlich: Massenproteste in Amerika und inzwischen auch weltweit, da wieder einmal ein schwarzer US Bürger willkürlich von der Polizei getötet wurde.&lt;br /&gt;
Ein Vorkommnis das hierzulande mehr Leute auf die Strasse gebracht hat um gegen Rassismus zu demonstrieren als rassistische Übergriffe im eigenen Land.&lt;br /&gt;
Seltsam. Aber freuen wir uns lieber einfach über den Mut der Leute sich endlich für etwas zu engagieren, was auch in Deutschland schon lange überfällig ist.&lt;br /&gt;
Vielleicht hat auch Corona und der Drang endlich wieder rauszugehen dazu beigetragen, dass mehr Menschen auf die Strasse gegangen sind. Ach ja, da war doch noch was! &lt;br /&gt;
In Deutschland gehen die Zahlen der Neuinfektionen weiter zurück auch nachdem viele Lockerungen in Kraft getreten sind. Nur hier und da ein paar kleinere Vorfälle.&lt;br /&gt;
In Amerika wird dieses Thema einfach nicht mehr angesprochen und es ist abzusehen dass eine weitere Verschärfung der Lage geradezu vorprogrammiert ist.&lt;br /&gt;
In China besteht derzeit die Gefahr eines weiteren Ausbruchs. Die sogenannte und oft befürchtete zweite Welle.&lt;br /&gt;
Ausgerechnet in Beijing, wo man trotz geringer Corona Fälle extreme Massnahmen wie Ausgangssperren etc. verordnet hatte um die Hauptstadt um jeden Preis virusfrei zu halten, sind auf einem Grossmarkt wieder Fälle bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Auf dem Xinfadi Grossmarkt (新发地市场 xīn fà dì shìchǎng) wurden bei den regelmässigen Tests aktuell alarmierende Zahlen positiver Fälle gemeldet.&lt;br /&gt;
Der Xinfadi Grossmarkt (新发地市场 xīn fà dì shìchǎng) im Fengtai Distrikt (丰台区 fēng tái qū), in dem auch ich eine Zeit lang gelebt habe, ist ein riesiges Viertel. Hier werden 90% der Gemüse- und Obsteinfuhren für die Hauptstadt abgewickelt und weiterverkauft.&lt;br /&gt;
Ich bin früher öfter mit der U-Bahn, die an dieser Stelle überirdisch auf einer Trasse fährt, auf dem Weg zu einer von Beijings unvorstellbar grossen Shoppingmalls (siehe Artikel [[Das Kinderparadies (auch für Erwachsene)]]) über die Tristesse der chinesischen Zweckbauten und halbverfallenen Lagerhallen und unbefestigten und staubigen Strassen hinweggeschwebt.&lt;br /&gt;
Es hat lange gedauert bis ich in dem vermeintlich noch unerschlossenem Gebiet den Grossmarkt erkannt habe, für mich war es einfach ein altes Viertel das noch auf den Aufschwung und Interessierte Investoren gewartet hat.&lt;br /&gt;
Nicht nur dieser Markt wurde auf Grund des Vorfalls komplett geschlossen und von Grund auf desinfiziert, sondern auch andere Märkte.&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Lebensmitteln wird also eine Zeit lang beeinträchtigt sein.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden auch in der umliegenden Nachbarschaft die Sicherheitsmassnahmen wieder straff angezogen.&lt;br /&gt;
Derzeit ist es eh nicht einfach in China . Inländische und vor allen Dingen ausländische Reisen sind stark eingeschränkt und werden es voraussichtlich auch weiterhin bleiben.&lt;br /&gt;
Hauptsächlich um ein erneutes Einschleppen der Krankheit zu verhindern.&lt;br /&gt;
Es ist zur Zeit zum Beispiel gar nicht möglich als Ausländer nach China zu reisen, es werden überhaupt keine Visas ausgegeben.&lt;br /&gt;
Während wir in Deutschland auf Grund der Lockerungen also wieder einen mehr oder weniger normalen Tagesablauf gestalten können (von Home Office, Kurzarbeit und Maskenpflicht beim Einkaufen einmal abgesehen), sieht es anderswo ganz anders aus.&lt;br /&gt;
Beijing stellt sich auf weitere Verschärfungen von Abriegelungen und Ausgangssperren bestimmter Stadtviertel ein und Amerika ist (ganz lapidar gesagt) so ziemlich dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
Auch in anderen Europäischen Staaten sieht es düsterer aus als hier bei uns.&lt;br /&gt;
Derzeit kann man von Glück sprechen, wenn man seine Zeit in Deutschland verbringen kann.&lt;br /&gt;
Hoffen wir, dass es auch so bleibt und dass es im Rest der Welt auch schnell wieder besser wird. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Jun 2020 00:05:00 +0000</pubDate>
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    <title>Auch damit kann man Geld machen (wenn man keine Seele hat)</title>
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            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/verbst.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/verbst.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Ansicht auf die Aussenmauern der verbotenen Stadt.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ansicht auf die Aussenmauern der verbotenen Stadt.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;So, nun haben wir also auch in Deutschland Vorgaben, dass sich nie mehr als zwei Personen auf der Strasse treffen dürfen.&lt;br /&gt;
Es sollen vermehrt Menschen auf das Corona Virus getestet werden um zu sehen wie, und wo es sich ausbreitet und die Bevölkerung überlegt langsam ob es nicht vielleicht doch ganz praktisch wäre, wenn man unter Menschen gehen muss in solch einer Situation, eine Schutzmaske zu tragen.&lt;br /&gt;
Das Offensichtliche, das man sich von China bereits vor Wochen hätte abgucken können ist nun auch in den Starrköpfen der Deutschen angekommen. Bravo!&lt;br /&gt;
Im Atikel [[Wer heute noch nicht verrückt ist, ist einfach nicht informiert]] habe ich mich noch darüber gewundert warum man das Problem in Deutschland offensichtlich gar nicht ernst nimmt, während es in China bereits dramatische Ausmaße angenommen hatte.&lt;br /&gt;
Jetzt sind wir nur noch einen Schritt davon entfernt das ohnehin völlig überlastete medizinische System in Deutschland zum Kollaps zu bringen.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle möchte ich dann auch gerne einen anonymen Krankenpfleger zitieren mit den Worten: „Euer Geklatsche könnt Ihr Ihr Euch sonst wohin stecken. Wenn Ihr unsere Arbeit respektiert, dann bezahlt uns endlich anständig“ (Eine Anspielung auf die Aufforderung abends zu einer bestimmten Uhrzeit ans Fenster zu gehen und der moralischen Unterstützung gegenüber dem medizinischen Personal durch Applaus Ausdruck zu verleihen).&lt;br /&gt;
Aber genug Klugscheißerei und „ich hab&#039;s Euch ja gesagt“ Gequatsche, denn ich hatte es ja bereits gesagt.&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich wieder einmal ein typisches Verhalten der westlichen Industriestaaten, das nicht nur bei Chinesen immer wieder auf Ungläubigkeit trifft.&lt;br /&gt;
In China spricht man ganz offen von der „Arroganz des Westens“.&lt;br /&gt;
Auch wenn überall sonst die Welt untergeht haben wir es trotzdem nicht nötig irgendwelche Vorkehrungen zu treffen, es ist ja bisher auch immer alles gut gegangen.&lt;br /&gt;
Und mein persönlicher Höhepunkt: Während man in allen asiatischen Ländern Schutzmasken zur Pflicht macht, streitet man sich in Deutschland noch darüber ob ein derartiger Schutz überhapt etwas bringt.&lt;br /&gt;
Da sind wir bei einem anderen grossen Punkt angekommen: Für den einzelnen mag eine Schutzmaske vielleicht nur minimal Schutz gewährleisten, da sie nach 10 Minuten Gebrauch feucht ist und Viren durchlassen kann, aber das ist auch gar nicht die Intention dahinter, sondern lediglich die westliche Fehlinterpretation.&lt;br /&gt;
Primär soll man die Maske nicht tragen um sich selber zu schützen, sondern die anderen.&lt;br /&gt;
Eine Weisheit die in Asien schon seit Generationen in jedermanns Kopf ist: Ich bin krank (zum Beispiel erkältet), ich trage eine Maske um die anderen nicht anzustecken.&lt;br /&gt;
Durch diese, in der Masse ausgelebte, Vorsorge ist man selber als Individuum dann eben auch geschützt.&lt;br /&gt;
Eine einfache Erkenntnis die sich in unseren Breitengraden niemals durchsetzen wird.&lt;br /&gt;
Beflügelt wurde das ganze natürlich noch von offzieller Seite mit teils Halbwahrheiten und auch komplett unsinnigen Argumentationen.&lt;br /&gt;
Aber was soll&#039;s? Es gibt ja eh keine Masken in Deutschland zu kaufen.&lt;br /&gt;
Und somit haben auch wir unsere Beziehungen ausgenutzt um welche aus China zu bekommen.&lt;br /&gt;
Es gibt inzwischen einige Leute die daraus ein Geschäftsmodell gemacht haben und ehrlich gesagt: Man kann damit wahrscheinlich schon ein wenig Geld anhäufen. Wir wollen das bewusst nicht tun.&lt;br /&gt;
Man könnte sagen dass Geld, das durch das ausnutzen der Not anderer gewonnen wurde, ein schlechtes Kharma bedeutet.&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch ganz platt sagen, dass anständige Menschen so etwas einfach nicht tun.&lt;br /&gt;
Und schon wieder ist in diesem Zusammenhang etwas passiert das wunderbar in diesen Blog passt und ich ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte:&lt;br /&gt;
Unser Paket aus China wurde logischerweise von privat an privat versendet, schliesslich haben wir nichts gekauft, sondern die Verwandten haben uns die Sachen geschickt. Für so etwas fallen keine Zollgebühren an.&lt;br /&gt;
Die chinesische Post übergibt ihre internationalen Aufträge allerdings an andere Unternehmen, die diese dann in dem entsprechenden Land für sie abwickeln.&lt;br /&gt;
Manchmal hat man als Sender bzw. Empfänger aber das Pech dass es sich bei diesen wieder einmal um Scharlatane handelt.&lt;br /&gt;
So haben wir ein Schreiben bekommen in dem wir aufgefordert wurden knapp 30 Euro zu bezahlen um die Zollabwicklungen von diesem Unternehmen durchführen zu lassen.&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt sind private Sendungen zollfrei. Es wird also Geld für eine Dienstleistung verlangt, die niemand braucht, noch haben will.&lt;br /&gt;
Das Problem ist, dass man dieses Prozedere nicht mehr ungeschehen machen kann.&lt;br /&gt;
Man bekommt in dem Brief die Wahl die Formalitäten gegen Bezahlung erledigen zu lassen, oder selber eine Zollerklärung (die sogenannte Selbstverzollung) zu machen.&lt;br /&gt;
Wenn man im Internet recherchiert, kann es bei dieser besagten Firma allerdings auch noch nach Bezahlung des unnötigen Betrags zu Komplikationen kommen.&lt;br /&gt;
Es werden wohl immer wieder inrgendwelche Formulare bzw. Bestätigungen angefordert und das Paket nicht freigegeben.&lt;br /&gt;
Also auf jeden Fall eine Selbstverzollung. Die hat es allerdings in sich und ohne Hilfe wird man sich kaum durch die ganzen Zahlenkürzel, Zollinterna und verklausulierten Inhalte kämpfen können.&lt;br /&gt;
Aber das Internet bietet Hilfe. Diese Seite &lt;a href=&quot;https://www.blog.oscg.eu/tag/selbstverzollung/&quot; title=&quot;https://www.blog.oscg.eu/tag/selbstverzollung/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; hat mir dabei geholfen nicht unnötig Geld für eine absurde Dienstlestung zu bezahlen.&lt;br /&gt;
Für alle, die es auch betreffen sollte: Schicken Sie das Schreiben auf keinen Fall zu der Firma zurück, sondern mit dem augefüllten Selbstverzollungsantrag direkt an das zuständige Zollamt.&lt;br /&gt;
Lesen Sie einfach sorgfältig die Inforamtionen auf der angegebenen Webseite durch.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen Gesundheit und sage bis bald. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Mar 2020 02:18:00 +0000</pubDate>
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    <title>Von Kronen, Krankenwagen und Killerviren</title>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/klichter.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/klichter.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Skulptur zum chinesischen Lichterfestival im kölner Zoo. &quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Skulptur zum chinesischen Lichterfestival im kölner Zoo.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das deutsche Krankensystem, angefangen bei der Pflichtversicherung bis hin zur Qualität von Dienstleistungen wie Notarzt, Krankenwagen oder auch Unterbringung im Krankenhaus, unterscheidet sich teilweise drastisch von dem in anderen Ländern.&lt;br /&gt;
Wenn man einmal ein gesundheitliches Problem (völlig egal was für eins) in China gehabt hat mit dem man auf ärztliche Hilfe angewiesen ist, so muss man sich erst einmal frei machen von all den gewohnten Annehmlichkeiten, die es so bei uns gibt.&lt;br /&gt;
Anders herum betrachtet kann man also sagen, dass es uns doch richtig gut geht in Deutschland.&lt;br /&gt;
Erst kürzlich durften (bzw. mussten) wir eben jene Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Sprich: Mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus und drei tage stationärer Aufenthalt.&lt;br /&gt;
Abgesehen von der Notwendigkeit auf dieses Angebot zurückgreifen zu müssen selber, ist es dann trotzdem gut zu wissen dass alles so problemlos läuft.&lt;br /&gt;
Der Notarzt und der Krankentransport sind selbstverständlich kostenlos und nach dem Ruf über 112 dauerte es auch keine 5 Minuten bis die Hilfe vor Ort war.&lt;br /&gt;
Einlieferung in ein Krankenhaus läuft selbstverständlich automatisch und unkompliziert. Das letzte was man in so einer Situation braucht ist bürokratischer Aufwand.&lt;br /&gt;
Ganz anders läuft so etwas in China. Ich habe nie einen Krankenwagen benötigt, habe aber schon Feuerwehr und Ambulanz mit Blaulicht im Stau feststecken sehen. Ein Umstand den man niemanden wünscht, wenn er auf Hilfe angewiesen ist.&lt;br /&gt;
Und einen Platz in einem der überfüllten Krankenhäuser zu bekommen ist ebenfalls alles andere als einfach.&lt;br /&gt;
Als kleine Anekdote habe ich hier auch wieder etwas aus Deutschland zu berichten:&lt;br /&gt;
Wenn man mit seinem Kind ein paar Tage zur Überwachung ins Krankenhaus muss, gibt es in der Regel ein Zimmer für zwei Patienten plus jeweils einem Bett für einen Erziehungsberechtigten, also insgesamt vier Betten pro Raum.&lt;br /&gt;
Wobei man natürlich bemerken muss, dass man als Vater mit seinem Kind meistens den kompletten Raum für sich hat, da die meisten Kinder von ihrer Mutter begleitet werden und man von Seiten des Krankenhauses eventuelle unangenehme Situationen vermeiden möchte.&lt;br /&gt;
Man bekommt trotzdem einiges mit, schliesslich ist ein Krankenhaus kein Hotel, sondern eher mit einem Bahnhof vergleichbar wo ständig Leute ein und aus gehen.&lt;br /&gt;
Einer Mutter ging dies offensichtlich sehr gegen den Strich. Sie hat es sich nicht nehmen lassen jede kleine Gelegenheit zu nutzen um ihrem Missmut Ausdruck zu verleihen.&lt;br /&gt;
Die ganzen, eben beschriebenen Annehmlichkeiten reichten offenbar noch nicht aus, so dass sie sich noch über die anderen Patienten und die Schwestern aufregen musste, die sie in ihrem Raum zu stören wagten.&lt;br /&gt;
Vielleicht liegen die Nerven bei dem einen oder andern etwas blank in solch einer Situation, aber seinen Frust an anderen Leuten abzulassen halte ich für die schlechteste aller möglichen Lösungen.&lt;br /&gt;
Und im Hinblick auf meine Erfahrungen in andern Ländern, speziell China, stellt dieses Verhalten für mich noch einmal mehr eine Dreistigkeit dar, die man sich unter allen Umständen verkneifen sollte.&lt;br /&gt;
Sagen wir es einfach wie es ist: Diese Frau würde in einem chinesischen Krankenhaus nicht überleben.&lt;br /&gt;
Zum einen würden die wesentlich komplizierteren Umstände sie in die Knie zwingen, zum anderen würde sie mit einem derartigen Verhalten einfach ignoriert werden.&lt;br /&gt;
Man muss sich immer wieder vor Augen halten wie gut es uns in Deutschland eigentlich geht.&lt;br /&gt;
Und derzeit ist die medizinische Lage in China noch intensiver als normal. Der Ausbruch des Corona-Virus lässt die chinesische Regierung zu teilweise drastischen Mitteln greifen.&lt;br /&gt;
So wurde die Stadt Wuhan komplett abgeriegelt und sogar in Beijing gibt es eine Ausgangssperre.&lt;br /&gt;
Niemand arbeitet und ich habe von Bekannten gehört, dass es teilweise Probleme gibt von den Sicherheitskräften wieder in den Wohnblock gelassen zu werden, wenn man kurz Einkaufen war.&lt;br /&gt;
Eine Frau, die zu Besuch aus Wuhan kam, ist von den Bewohnern gemeldet und direkt abgeholt worden.&lt;br /&gt;
Da wundere selbst ich mich wie obrigkeitsergeben das gesamte System doch immer noch ist.&lt;br /&gt;
So etwas würde in Deutschland niemals funktionieren. So bald man den Leuten verbieten würde das Haus zu verlassen, wären plötzlich alle, selbst die eingefleischten Stubenhocker draussen auf der Strasse.&lt;br /&gt;
Corona ist eigentlich ein seltsamer Name für einen Virus.&lt;br /&gt;
Im Spanischen bedeutet Corona „Krone“ und es gibt auch eine mexikanische Biermarke, die so heisst.&lt;br /&gt;
Im Lateinischen beschreibt das Wort ursprünglich ein kronenartiges Gebilde, einen Kranz aus Blumen oder Blättern, der in der griechischen und römischen Antike als Auszeichnung verliehen wurde.&lt;br /&gt;
Von einer Auszeichnung kann man in diesem Fall nun nicht gerade sprechen, aber wo wir gerade bei dem Thema sind:&lt;br /&gt;
Es gibt Gerüchte, dass die Gefährlichkeit des Virus in den ersten Wochen des Ausbruchs in China heruntergespielt wurde um es hiesigen Wissenschaftlern zu ermöglichen als erste eine wissenschaftliche Abhandlung darüber in einem weltweit renommierten Wissenschaftsmagazin zu veröffentlichen und sich damit einen Namen zu machen.&lt;br /&gt;
Das wäre natürlich ein starkes Stück und ein sehr makaberes dazu. So sollte man nicht mit Menschenleben spielen. Aber wie gesagt: Es ist ein Gerücht, deshalb weiss ich nicht ob man es unbedingt für bare Münze nehmen sollte.&lt;br /&gt;
Der Virus hat natürlich auch noch andere unschöne Nebenerscheinungen:&lt;br /&gt;
So meiden viele Menschen derzeit Asiaten. In einzelnen Fällen geht es sogar so weit, dass der ein oder andere handgreiflich wird, wie ein aktuelles Vorkommnis in Berlin zeigt.&lt;br /&gt;
Mehrere junge Männer, die eine junge Chinesin angegriffen haben. Da hört bei mir das Verständnis auf. Hier handelt es sich doch bloss wieder um einen Vorwand um seine Fremdenfeindlichkeit auszuleben.&lt;br /&gt;
Wenn die Angreifer tatsächlich Angst vor dem Virus hätten, würden sie nicht angreifen, sondern sich so schnell wie möglich entfernen.&lt;br /&gt;
Aber abgesehen von diesen extremen Reaktionen raten auch Chinesen hier in Deutschland davon ab in den asiatischen Supermarkt zu gehen um die Möglichkeit zu minimieren, einem Reisenden aus China, der eventuell das Virus in sich trägt, zu begegnen.&lt;br /&gt;
Bis jetzt gibt es in Deutschland nur eine Hand voll Fälle in denen sich tatsächlich jemand mit dem Virus angesteckt hat und diese sind auch alle nicht lebensbedrohlich. Aber dieses Virus verbreitet sich, im Vergleich zu anderen Viruserkrankungen dieser Grössenordnung, rasant.&lt;br /&gt;
Das liegt nicht zuletzt daran, dass man bereits ansteckend ist bevor es ausbricht. Und selbst dann müssen Symptome wie Fieber oder ähnliches gar nicht auftreten.&lt;br /&gt;
Aber die Angst ist auf jeden Fall geweckt. Die Atemschutzmasken sind in Deutschland bereits vergriffen.&lt;br /&gt;
Erinnert mich irgendwie an die Wintermonate in Beijing in denen der Smog so stark war, dass man die Häuser auf der anderen Strassenseite nicht mehr sehen konnte und die Geschäfte nicht schnell genug mit dem Nachschub an Schutzmasken aufwarten konnten.&lt;br /&gt;
Hoffen wir, dass es bald wieder wärmer wird, denn das Virus scheint bei höheren Temperaturen nicht sonderlich überlebensfähig zu sein.&lt;br /&gt;
Dann können wir auch wieder gefahrlos draussen sitzen und ein Bier trinken (muss ja nicht Corona sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag vom 14.07.2023&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das Virus bei höheren Temperaturen nicht überlebensfähig sei, hat sich ja dann auch als eine der unzähligen Fehlinformationen herausgestellt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 23:19:00 +0000</pubDate>
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    <title>Vielen Dank für nichts!</title>
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            <category>Deutschland</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/beijing-nacht.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/beijing-nacht.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Beijing bei Nacht.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beijing bei Nacht.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Es gibt viele, viele Dinge die wirklich positiv sind, wenn man wieder in Deutschland lebt.&lt;br /&gt;
Es fängt bei der sauberen Luft an, geht über Menschenmassen, die sich hier, im Vergleich zu Beijing, in Grenzen halten bis hin zu so Dingen wie dem sozialen Netz, das einem die Angst nimmt irgendwann einmal ohne Geld oder Wohnung dazustehen.&lt;br /&gt;
Das ist in den letzten Artikeln vielleicht nicht ganz deutlich geworden. Aber das sind alles Dinge, die Sie als Leser ja eh wissen (ich gehe einfach mal davon aus, dass der Grossteil meiner Leser Deutsche sind).&lt;br /&gt;
Deshalb berichte ich lieber über andere Dinge, auch auf die Gefahr hin dass das Bild das ich von Deutschland zeichne, recht negativ ausfällt.&lt;br /&gt;
Aber ist ist nun einmal so, dass viele Dinge, die in China selbstverständlich sind, in Deutschland tatsächlich ein kleines oder auch schon mal ein grosses Problem darstellen können.&lt;br /&gt;
Als extremes Beispiel muss ich wieder etwas aktuelles anführen: Wie wir aus Artikel [[Alles bis nach Hause.]] wissen, kann man in Chinas Großstädten alles bestellen und liefern lassen. Die Lieferkosten sind oft marginal.&lt;br /&gt;
Teilweise bekommt man die Sachen noch am gleichen Tag geliefert, wenn man bis 11:00 uhr bestellt. Und der Zeitpunkt der Zustellung steht auch meist fest, eine Stunde plus-minus.&lt;br /&gt;
Da könnte sich Deutschland auch mal eine Scheibe von abschneiden.&lt;br /&gt;
Wir haben uns gerade erst Kühlschrank und Waschmaschine liefern lassen. Mal abgesehen vom Preis, der einem schnell den Spass verdirbt, ist der Lieferzeitpunkt bereits von 9-14 uhr angegeben.&lt;br /&gt;
Aber selbst der wurde nicht eingehalten. Ich habe also acht mal beim Kunden Service angerufen, bis das Call Center endlich mal Jemanden aus der Abteilung erreicht hat.&lt;br /&gt;
Vorher hiess es immer: „Es wird sie jemand zurückrufen“. Aber auch das ist nicht passiert.&lt;br /&gt;
Abends um 18:00 uhr kamen dann tatsächlich auch unsere Sachen. Ich hatte schon bereits keine Lust mehr mich überhaupt noch aufzuregen.&lt;br /&gt;
Für meine Frau völlig unverständlich, wie so eine Firma überhaupt existieren kann. Das gäbe es in China definitiv nicht.&lt;br /&gt;
Da sind wir wieder bei der Service Wüste Deutschland. Besser könnte man es nicht beschreiben, sollte man meinen. Aber warten Sie ab.&lt;br /&gt;
Der Stromanbieter, dem wir den Zählerstand und unseren Einzugstermin geschickt hatten, schrieb in einem Brief, dass er uns nicht anmelden könne, da der Vormieter  sich nicht abgemeldet hätte. Auch das stellte sich nach einer Recherche wieder als falsch heraus. Keine Ahnung was die Unternehmen sich da wieder zurechtspinnen.&lt;br /&gt;
Deutsche VISA Karten sind auch so ein Problem. Ich habe eine direkt von meiner Bank. Die funktioniert auch manchmal bei Bestellungen im Internet aber in der Regel eben nicht. Weder an der Kasse bei den grossen Möbelhäusern, noch bei der Online Bestellung. Ich werde mir wohl eine andere zulegen müssen, von einem Unternehmen, dem weltweit vertraut wird, also keiner deutschen Bank.&lt;br /&gt;
Es läuft alles so schleppend und ist unnötig kompliziert zur Zeit, dass ich es kaum fassen kann.&lt;br /&gt;
Der Internetanschluss wurde uns nach fast drei Wochen dann auch endlich bestätigt. Zuerst musste ich noch den Namen Vormieters ausfindig machen (was für ein unnötiger Unsinn).&lt;br /&gt;
In der Bestätigungsemail hieß es einfach: „Für Ihr Produkt ist der Einsatz eines Technikers vor Ort nicht notwendig. Der Anschlusstermin ist der 4.11.2019“.&lt;br /&gt;
„Bitte was???“ Zum Zeitpunkt als mich die Email erreicht hat waren es noch 12 Wochen bis zum anvisierten Anschlusstermin. Ich frage mich wie lange es wohl dauert, wenn dann noch ein Techniker vor Ort etwas machen muss.&lt;br /&gt;
12 Wochen ohne Internet? Das kann ja wohl nicht wahr sein. Der Kundenservice hatte natürlich auch keine Erklärung dafür und konnte das ganze auch nur immer wieder weitergeben. Na dann: „Vielen Dank für nichts!“&lt;br /&gt;
Inzwischen wohnen wir bereits seit drei Wochen ohne Internet in unserer Wohnung und siehe da: Ich habe jetzt zumindest eine Erklärung bekommen.&lt;br /&gt;
Der vorherige Telefonanbieter gibt die Leitung nicht frei. Mein zukünftiger Telefonanbieter hat also ein Ticket beim vorherigen Telefonanbieter aufgemacht und will mich informieren wenn sich etwas tut.&lt;br /&gt;
Ich habe noch einen Funken Hoffnung, dass wir vor November einen Internetanschluss bekommen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...&lt;br /&gt;
Nur mal zum Vergleich: In Beijing haben wir Internet beantragt und der Techniker ist mit dem Router noch in der gleichen Woche rausgekommen und es lief. 
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    <pubDate>Fri, 23 Aug 2019 07:16:00 +0000</pubDate>
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    <title>Räuberbande</title>
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            <category>Deutschland</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/reisfelder.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Reisfelder im Norden Chinas.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Kaum ein paar Wochen wieder in Deutschland und schon sind wir Ziel von Trickräubern geworden.&lt;br /&gt;
Gut, sie haben nichts wertvolles ergattern können, aber ein trauriges Beispiel dafür, dass Deutschland einige Probleme hat, die es in China so drastisch nicht gibt, ist es leider schon.&lt;br /&gt;
Es mag daran liegen, dass gerade in Beijing, wo wir jahrelang gelebt haben, Polizei und Militär allgegenwärtig sind.&lt;br /&gt;
Nur mal zum Vergleich: Beijing hat über 20 Millionen Einwohner und ist offensichtlich sicherer als eine Stadt in Deutschland mit gerade mal einer Einwohnerzahl von einer Million Menschen.&lt;br /&gt;
Dazu kommt, dass man als Ausländer in Beijing eigentlich die perfekte Zielgruppe für derartige Angriffe ist und trotzdem halten sich derartige Delikte in einem überschaubaren Rahmen. Ich bin kein einziges Mal in den fast sechs Jahren dort ausgeraubt worden.&lt;br /&gt;
Dagegen sind wir in Deutschland als kleine Familie, bei der man eigentlich eh keine wertvollen Gegenstände oder grosse Geldmengen erwarten sollte, bereits in den ersten paar Wochen hier als Opfer ausgewählt worden.&lt;br /&gt;
Es war wieder einmal eine ganz perfide Masche: An einigen U-Bahnhaltestellen gibt es keine Aufzüge, man muss mit dem Kinderwagen also die Rolltreppe benutzen.&lt;br /&gt;
Ich gehe also voran, den Kinderwagen vor mir, den ich am Griff in der Waage halten muss, damit der Kleine nicht rausfällt. Hinter mir meine Frau.&lt;br /&gt;
Dann plötzlich hält die Rolltreppe an. Mein erster Gedanke war, dass die zwei Idioten hinter uns den Nothalt-Knopf gedrückt haben um sich einen Spass zu erlauben.&lt;br /&gt;
Die beiden zeigten sich aber sofort sehr hilfsbereit und fragten ob sie uns helfen sollten den Kinderwagen hochzutragen. Da war ich mir schon nicht mehr so sicher.&lt;br /&gt;
Oben angekommen habe ich trotzdem erst einmal alle Hosentaschen, Rucksäcke und Tragetaschen kontrolliert und siehe da: Die Reißverschlüsse am Rücksack meiner Frau waren alle halb aufgezogen.&lt;br /&gt;
Eine fiese Masche. Der eine hilft beim tragen, der andere drängt sich von hinten nah heran um vermeintlich auch mit anzupacken und checkt alle Taschen ab.&lt;br /&gt;
Wir sind uns nicht sicher, ob er vielleicht doch etwas hat mitgehen lassen, allerdings kann er nichts von Wert gefunden haben, denn der Rücksack meiner Frau war unser Babyrucksack, in dem wir Tücher, Wechselsachen, Löffel, Plastikschälchen, Spielzeugautos und Kinderkekse mit uns nehmen.&lt;br /&gt;
Die Fronttasche, in der der Räuber wohl ein Mobiltelefon oder Portemonnaie vermutet hat, enthielt lediglich Windeln.&lt;br /&gt;
Dann wüsche ich einfach mal viel Spass damit, vielleicht werdet Ihr ja auch irgendwann einmal erwachsen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Aug 2019 05:39:00 +0000</pubDate>
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    <title>Ausländeramt</title>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/baeh.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/baeh.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Doraemon (ドラえもん bzw. 哆啦A夢 duō lā A mèng in China) scheint nicht glücklich zu sein.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Doraemon (ドラえもん bzw. 哆啦A夢 duō lā A mèng in China) scheint nicht glücklich zu sein.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Auf der Internetseite des Ordnungsamtes in Deutschland gibt es viel Text, aber wenig brauchbares. Die Gestaltung des Internetauftritts der öffentlichen Behörden der Stadt ist nicht komplett schlecht, da habe ich schon ganz andere Dinge erlebt, aber wirklich zielführend ist er leider auch nicht.&lt;br /&gt;
Wer diesen Dienst in Anspruch nimmt, will Antworten auf seine Fragen, niemand surft aus Spass hierhin.&lt;br /&gt;
Als ich vor ein paar Wochen in Deutschland angekommen bin und mich hier wieder angemeldet habe, war alles ganz einfach.&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann man die Webseiten des Amtes nutzen um sich schlau zu machen.&lt;br /&gt;
Es wird genau erklärt was man mitzubringen hat, wohin man muss und wann und man kann sogar einen Termin online vereinbaren. Das ist aber leider nicht immer so.&lt;br /&gt;
Meine Frau hat ein sogenanntes „Visum zur Familienzusammenführung“. Damit kann man nach Deutschland einreisen, muss sich dann aber bei den Behörden melden.&lt;br /&gt;
Das ist die einzige Information, die man soweit bekommt. Wie gesagt: Auch im Internet nichts was man gebrauchen könnte.&lt;br /&gt;
Also einfach mal alles mitnehmen und auf zum Ausländeramt.&lt;br /&gt;
Morgens früh mit Frau und Kind und erst einmal anstellen. Aber nicht wie gewöhnlich am Empfngsschalter um eine Nummer zu ziehen, sondern einen Stock höher. Oder wie der grimmige Sicherheitsmann am Empfang es ausgedrückt hat: „Ausländerkram alles oben!“ &lt;br /&gt;
Dann erst einmal grosse Verwirrung: Viele Türen und viele Menschen die auf den Gängen herumstehen, kein Schalter an dem man mal nachfragen könnte.&lt;br /&gt;
Hin und wieder sieht man jemanden mit einem leeren Kaffepott aus einer der Türen kommen, der den fragenden Leuten einfach mit „Ich habe jetzt keine Zeit“ begegnet.&lt;br /&gt;
Ganz unter uns: Selbst wenn die Angestellten auf den Behörden überfordert sein sollten, ein Arschloch erkennt man immer an seiner Art zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
Also wieder das Sicherheitspersonal befragen. Und tatsächlich: Die Leute vom Gebäudeschutz bringen einen auch zur passenden Türe und geben den Pass an den entsprechenden Sachbearbeiter weiter.&lt;br /&gt;
Dann heisst es warten. Auf dem Amt warten mit Kind ist so ziemlich das unschönste was man morgens machen kann (ich erspare Ihnen an dieser Stelle die Einzelheiten).&lt;br /&gt;
Dann endlich ist es so weit, wir werden aufgerufen. Allerdings nur um dann festzustellen, dass man die Registrierung des Wohnsitzes vorher erledigen muss und nicht hier machen kann.&lt;br /&gt;
Es ist zwar genau das gleiche Amt, aber das machen die Kollegen ein Stockwerk tiefer. Und das soll man wissen ohne dass es irgendwo geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Was mir am meisten in dieser Situation imponiert hat ist die Macht der Müdigkeit, die sich in den letzten Wochen angestaut hat und die mich auf die typisch deutsche Behörden-Überheblichkeit („Na so geht das natürlich nicht.“) überhaupt nicht hat reagieren lassen.&lt;br /&gt;
„Ruhig Blut, alles wird gut“ sagt der Kopf. Also erst einmal unten anstellen, wo die Schlange inzwischen enorme Ausmaße angenommen hat, um eine Nummer zu ziehen.&lt;br /&gt;
Dann in den Warteraum wieder warten, dann die Anmeldung, dann wieder zurück nach oben und wieder warten.&lt;br /&gt;
Das belegte Frühstücksbaguette das ich mir mitgenommen hatte um es nach dem Behördengang genüsslich zu essen, ist inzwischen von den Tomaten total durchgeweicht und ich überlege ob es nicht klüger wäre direkt Mittag zu essen, schliesslich ist die Zeit schon recht weit vorangeschritten.&lt;br /&gt;
Irgendwann kommen dann auch wir wieder an die Reihe und ich packe die ganzen Unterlagen aus.&lt;br /&gt;
Aber das ist völlig umsonst. Das erste Gespräch dient lediglich dazu vom Amt all die Informationen zu bekommen, die man im Internet vergeblich gesucht hat.&lt;br /&gt;
Eine Liste der Unterlagen, die man mitbringen soll nämlich. Sonst nichts. Das war schon das ganze Gespräch.&lt;br /&gt;
Mein Wutbarrometer wird zu diesem Zeitpunkt nur noch durch die Erschöpfung der letzten Tage und Wochen zurückgehalten.&lt;br /&gt;
Zwei Dinge:&lt;br /&gt;
- Erstens: Könnte man sich diesen Termin komplett schenken, wenn alle diese Informationen einfach auf der Internetseite zu finden wären. Dann hätten vielleicht auch die Angestellten weniger zu tun und bessere Laune auf dem Weg zur Kaffemaschine.&lt;br /&gt;
- Zweitens: Hätte die Frau uns auch direkt nach dem ersten Anstehen sagen können was wir benötigen. Danach hätten wir uns dann angemeldet und wären dann einfach nach Hause gefahren.&lt;br /&gt;
Statt dessen lässt man uns mit einem Kleinkind den verschissenen Vormittag lang noch einmal anstehen. Und das für absolut gar nichts.&lt;br /&gt;
Vielleicht war es einfach nur Zufall, aber die Behandlung von Deutschen auf den Behörden, im Gegensatz zu Ausländern scheint, wie ich es erfahren habe,  grundsätzlich nicht die gleiche zu sein. 
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    <pubDate>Tue, 23 Jul 2019 19:50:00 +0000</pubDate>
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    <title>Was machst Du am Wochenende?</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/378-Was-machst-Du-am-Wochenende.html</link>
            <category>Anderes</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Planung, Visum, Dokumente, Reise etc.</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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Mal ganz abgesehen von all den Umweltthemen auf die man dieses Beispiel beziehen könnte, will ich es einfach ganz profan für diesen Artikel verschwenden.&lt;br /&gt;
Denn genau so einem immensen Aufwand, der eigentlich völlig unnötig ist, muss man neuerdings auch für einen Antrag auf ein China Visum betreiben.&lt;br /&gt;
Ich muss ja noch einmal kurz zurück nach China um die Wohnung in Beijing aufzulösen und meine Frau und meinen Sohn nach Deutschland zu holen. Da mein Arbeitsvisum nicht mehr gültig ist, brauche ich also ein neues.&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Mai 2019 hat sich das Visum Verfahren geändert. Es muss jetzt alles online eingegeben werden und es werden wesentlich mehr Informationen abgefragt.&lt;br /&gt;
Waren es früher zwei A4 Seiten, auf denen man Name, Adresse und Grund der Reise angeben musste, sind es heute alleine 10 Kategorien durch die man sich arbeiten muss.&lt;br /&gt;
Adressen und Geburtsdaten aller Familienmitglieder und deren Berufe müssen angegeben werden.&lt;br /&gt;
„Spouse“ ist der Ehepartner, ich habe extra noch mal im Wörterbuch nachgeschaut, denn man kann in der Eingabemaske etliche zusätzliche „Spouse“ hinzufügen. Interessant.&lt;br /&gt;
Ob man schon einmal in China war und wenn ja, detailliert wo und zu welchem Zweck.&lt;br /&gt;
In meinem Fall kommen natürlich noch die ganzen alten Visa und Meldebescheinigungen hinzu von denen man erst einmal die Nummern wieder raussuchen muss.&lt;br /&gt;
Am besten hat mir die Stelle gefallen, wo die Adressen und Telefonnummern der letzten Arbeitgeber abgefragt werden. Telefonnummer der Firma und Telefonnummer des Vorgesetzten.&lt;br /&gt;
Ha, ha. Die Vorgesetzten gibt es meist nicht mehr, manchmal nicht mal mehr die Firma.&lt;br /&gt;
Und von wann bis wann hat man dort gearbeitet? Das weiss auch nur noch mein Lebenslauf, den ich wieder hervorkramen musste.&lt;br /&gt;
Waren sie jemals beim Militär? Ja, auch wenn man den Grundwehrdienst eher als Kampftrinkertraining bezeichnen könnte.&lt;br /&gt;
„Waren Sie jemals Mitglied einer paramilitärischen Vereinigung?“... Bitte was? ...nicht im Ernst, oder?&lt;br /&gt;
Erinnert mich irgendwie an das Formular das man ausfüllen muss zur Einreise in die USA, in dem angeblich die Frage nach einem terroristischen Vorhaben gestellt wird.&lt;br /&gt;
„Waren Sie jemals in einem Gebiet in dem eine Epedemie ausgebrochen ist?“ Gut, die Frage ist schnell beantwortet: „Nein“.&lt;br /&gt;
Aber für andere muss man teilweise tief in seinen Unterlagen graben: „welche anderen Länder haben Sie in den letzten Jahren besucht, zu welchem Zweck und wann?“. Es freut mich ja schon, dass sie nicht auch noch die Hotelbuchungen sehen wollen.&lt;br /&gt;
Alles in allem eine Menge Recherche und Arbeit wenn man mal schnell nach China möchte.&lt;br /&gt;
Zumindest arbeitet niemand in der Familie für die Regierung, beim Militär oder die Presse. Denn für diese Kategorien gibt es extra ein Auswahlfeld im Online Formular, was bedeutet, dass diese wohl von besonderem Interesse sein könnten.&lt;br /&gt;
Einen Antrag für ein China Visum macht man also nicht mehr mal eben beim Frühstück, dafür muss man sich fast schon ein Wochenende reservieren.&lt;br /&gt;
Kleiner Tipp: Suchen sie sich ein Reisebüro in Deutschland (vorzugsweise eines das den Hauptsitz in China hat) und lassen sie das Visum über deren Visa Service beantragen.&lt;br /&gt;
Die Mitarbeiter kontrollieren noch einmal Ihre Eingaben und sollte etwas fehlen, weisen sie Sie darauf hin.&lt;br /&gt;
Dann müssen Sie auch keinen Termin machen und selber hinfahren, das übernimmt alles das Reisebüro für Sie.&lt;br /&gt;
Sie schicken lediglich Ihren Reisepass dort hin und warten (die schnellere Abwicklung gegen Aufpreis gibt es für Touristenvisa übrigens auch nicht mehr). 
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    <pubDate>Fri, 12 Jul 2019 15:58:00 +0000</pubDate>
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    <title>Level 1</title>
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            <category>Aktuelles</category>
            <category>Deutschland</category>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/c-b-d.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/c-b-d.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Büro- und Wohngebäude in Beijings CBD Distrikt.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Büro- und Wohngebäude in Beijings CBD Distrikt.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ Ein schöner Spruch von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern&quot;&gt;Christian Morgenstern&lt;/a&gt;. Er verschweigt nur leider, dass man so ganz ohne Wohnsitz in echten Schwierigkeiten steckt.&lt;br /&gt;
Es gibt nicht genügend Wohnraum in Deutschlands Städten und das macht das Suchen nach einer bezahlbaren Wohnung zu einem echten Problem, wie ich gerade am eigenen Leib erfahren musste.&lt;br /&gt;
Ich hatte ja bereits berichtet, dass ich eine Wohnung finden muss, bevor meine Frau und mein Sohn diesen Monat auch nach Deutschland ziehen.&lt;br /&gt;
Aber viele Wohnungen, die von der Größe her passen würden, waren dermassen überteuert, dass wir sie nicht einmal annähernd in Betracht ziehen konnten. Und das obwohl wir bereits am Stadtrand gesucht haben und nicht in der Innenstadt.&lt;br /&gt;
Dann gab es ein paar wenige wo Wohnfläche und Preis in Ordnung waren, aber zu deren Besichtigungsterminen die Interessenten bereits im Treppenhaus, teilweise bis herunter zur Strasse anstehen mussten um sich die Wohnung ansehen zu können.&lt;br /&gt;
Und dann gab es noch die Wohnungen die eigentlich als Bauruinen oder Schimmelpilzfarmen angepriesen werden müssten.&lt;br /&gt;
Mit Familie eine Wohnung zu suchen macht wirklich keinen Spass. Mal abgesehen davon, dass viele Vermieter keine Kinder im Haus haben wollen, hat man zusätzlich noch das Problem dass man im Gegensatz zu einer Einzelperson mehr Platz benötigt und weniger Geld zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
Ich habe mir innerhalb von 3 Wochen fast 50 Wohnungen  in der Stadt, am Stadtrand und im Umland angeschaut (und das sind nur die, für die ich auch einen Besichtigungstermin bekommen habe).&lt;br /&gt;
Ich musste sogar einen kompletten Kurs meiner Weiterbildung, die ich abends nach der Arbeit für gewöhnlich noch mache, auf nächstes Jahr verschieben, da mir neben Arbeit, Papierkram und Wohnungssuche einfach die Zeit fehlt.&lt;br /&gt;
Ich hänge dem Lehrplan bereits ziemlich hinterher und muss mich wirklich reinhängen um die anstehenden Prüfungen bestehen zu können.&lt;br /&gt;
Die Umzugsvorbereitungen und der Papierkram für Visum, Versicherung, Kindergarten usw. hatten ja in China bereits begonnen und es sieht nicht danach aus, dass es in absehbarer Zeit merklich entspannter zugehen wird.&lt;br /&gt;
Immerhin habe ich inzwischen unser neues Heim gefunden und den Mietvertrag unterschrieben.&lt;br /&gt;
Es hat sich tatsächlich nur ein einziger Vermieter zurückgemeldet! Glücklicherweise genau jener, der die für uns interessanteste Wohnung angeboten hat. Das war wirklich ein glücklicher Zufall..&lt;br /&gt;
Keine Wohnung in der vorgegebenen Zeit zu finden, hätte weitreichende Konsequenzen gehabt:&lt;br /&gt;
Ohne die eigenen vier Wände hätten wir keine Adresse zu der wir unseren Hausrat schicken könnten. Schickten wir ihn zu einer Adresse an der wir nicht leben, müssten wir extra Steuern zahlen.&lt;br /&gt;
Ohne Wohnung natürlich auch kein Ort zum wohnen (logisch). Die Flugtickets sind aber gebucht, ganz einfach aus dem Grund, dass wir sonst kein Visum für meine Frau hätten beantragen können.&lt;br /&gt;
Auf unbestimmte Zeit ins Hotel zu ziehen wäre auch keine Alternative gewesen, schon alleine finanziell nicht. Und es gäbe wieder das Problem mit dem Umzug.&lt;br /&gt;
Wir werden jetzt zwar ein paar Wochen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Airbnb&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Airbnb&quot;&gt;AirBnB&lt;/a&gt; wohnen müssen bis wir einziehen können, aber das hält sich zum Glück in Grenzen.&lt;br /&gt;
Ich bin also kaum wieder ein paar Wochen in Deutschland und war direkt von Anfang an schon mit idiotischen Problemen konfrontiert, die es in China so nicht gegeben hätte.&lt;br /&gt;
Auch wenn die Mieten in Chinas Großstädten enorm hoch sind und man schon sehr weit raus ziehen muss um eine bezahlbare Wohnung zu finden, so gibt es zumindest welche. Und eine Bahnanbindung gibt es auch immer.&lt;br /&gt;
Es kann zum Teil viel Zeit in Anspruch nehmen, irgendwo hin zu fahren. Zum Beispiel wenn sich die Arbeitsstelle im Stadtzentrum befindet. Aber es gibt in der Regel immer eine Anbindung.&lt;br /&gt;
Die verantwortlichen Köpfe in China sind schlau genug neuen Wohnraum zu erschliessen und die passende Infrastruktur aufzubauen, um die Menschenmassen, die in die Städte ziehen, aufnehmen zu können. In Deutschland hingegen scheint man dieses Problem aktuell einfach komplett zu ignorieren.&lt;br /&gt;
Und jetzt wo wir eine Wohnung gefunden haben ist Level 1 sozusagen erledigt und wir können uns an Level 2 heranwagen: Die Suche nach einem Kindergartenplatz. Da fängt der ganze Irrsinn dann wieder von vorne. an... 
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    <pubDate>Thu, 04 Jul 2019 14:41:00 +0000</pubDate>
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    <title>Warten auf Godot</title>
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            <category>Deutschland</category>
            <category>Interkulturelles</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/jing1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/jing1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Wolkenkratzer im Herzen Beijings.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wolkenkratzer im Herzen Beijings.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Vorbereitungen laufen, Umzugskisten werden gepackt, Kleider und andere Dinge aussortiert, Desktop-Computer verschenkt und vor allen Dingen sehr viel Papierkram erledigt.&lt;br /&gt;
Wir gehen zurück nach Deutschland. Ich bilde die Vorhut, werde nächstes Wochenende bereits fliegen, mich am Montag an meinem neuen Arbeitsplatz vorstellen und habe dann 6 Wochen Zeit um eine familientaugliche Wohnng zu finden (wir werden sehen, wie gut das funktioniert).&lt;br /&gt;
Im Idealfall finde ich tatsächlich etwas das unseren Ansprüchen gerecht wird und wir werden in naher Zukunft erst einmal nicht wieder umziehen müssen.&lt;br /&gt;
Und immer wieder Papierkram. Wir haben alles in die Wege geleitet um für meine Frau ein Visum zu beantragen.&lt;br /&gt;
„Visum zur Familienzusammenführung&quot; nennt sich das ganze und hat, wie immer, viel Zeit in Anspruch genommen.&lt;br /&gt;
Für Chinesen laufen auch in der deutschen Botschaft einige Dinge anders, als für einen Deutschen.&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Frage habe, dann schreibe ich eine Email, oder rufe an, beziehe mich auf meine Unterlagen (meist gibt es eine Aktennummer oder ähnliches) und es wird mir geholfen.&lt;br /&gt;
Chinesen und ihre Visaangelegenheiten werden auch auf der deutschen Botschaft von Chinesen bearbeitet und das in typischer, chinesischer Art.&lt;br /&gt;
Man hat alle angeforderten Dinge einzureichen, dann wird man ausgefragt und dann heisst es einfach: „Jetzt müssen Sie warten“. Man selber bekommt in der Regel keine Unterlagen in die Hand, hat keine Aktennummer und weiss nicht wer die Sachen gerade bearbeitet.&lt;br /&gt;
Was genau im Hintergrund passiert, ist oft unklar und nicht selten werden Anträge ohne eine weitere Erklärung abgelehnt.&lt;br /&gt;
Unser Antrag ist jetzt auch schon überfällig und so musste ich jetzt herausfinden zu welchem Amt in Deutschland unsere Unterlagen gesendet wurden, wer der Zuständige Sachbearbeiter ist und muss diesen jetzt irgendwie von China aus erreichen.&lt;br /&gt;
Kleines Hindernis: Auf deutschen Ämtern landet man in der Regel in einer Warteschlange, wenn man sie telefonisch erreichen will.&lt;br /&gt;
Ein Besetztzeichen, das hin und wieder von einer computergenerierten Frauenstimme unterbrochen wird, die einem mitteilt, dass der nächste Ansprechpartner gleich frei sein wird.&lt;br /&gt;
Von einem normalen Telefon aus in China wird die Verbindung bei einem Besetztzeichen nach einer gewissen Zeit allerdings automatisch unterbrochen mit dem Hinweis es später noch einmal zu versuchen.&lt;br /&gt;
Ja, so ist das leider. Wenn die Technik versucht mitzudenken, kann das schon mal nach hinten losgehen.&lt;br /&gt;
Also: Den Anschluss auf der Arbeit nutzen, da passiert das nicht. Der Sacharbeiter bearbeitet vormittags Publikumverkehr vor Ort und ist dann ab 14:00 Uhr theoretisch telefonisch erreichbar.&lt;br /&gt;
Also um 20:00 chineischer Zeit. Man macht also einige Tage Überstunden, nur um den entsprechenden Sachbearbeiter endlich an die Strippe zu bekommen (man hat ja sonst nichts zu tun). Bis jetzt leider noch erfolglos. Ich probiere es meist bis bis 22:00, dann gebe ich immer auf.&lt;br /&gt;
Wenn Sie wissen wie nervenaufreibend es bereits ist in Deutschland jemanden von den Ämtern an den Apparat zu bekommen, der einem tatsächlich helfen kann, dann können Sie vielleicht erahnen, wie sich der ganze Ärger noch einmal potenziert, wenn man alles von China aus erledigen muss...&lt;br /&gt;
Es ist wie das sprichwörtliche &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot&quot;&gt;Warten auf Godot&lt;/a&gt;, der ja bekanntermaßen auch nicht erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag vom 28.05.2019&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze hat sich dann doch noch etwas länger hingezogen, da das vermeintlich zuständige Amt dann doch wieder nicht zuständig war, sondern ein anderes.&lt;br /&gt;
Dessen Bürozeiten sind dann natürlich nur bis 12:00 Uhr, was bedeutet, dass man wieder einen Tag warten muss um dort anzurufen.&lt;br /&gt;
Es ist manchmal wirklich zum Heulen. Aber am Ende hat es dann doch funktioniert.&lt;br /&gt;
Und ich muss anmerken, dass meine Gesprächspartner stets freundlich und hilfsbereit waren. Das muss man ja auch mal sagen. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 27 May 2019 04:15:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wenn der Bauer mal muss</title>
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            <category>Lustiges</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/becken.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/becken.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Ein Waschbecken, bei dem man berührungslos Wasser zum Waschen und Luft zum trocknen auslösen kann. Man braucht nichts anzufassen.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Waschbecken, bei dem man berührungslos Wasser zum Waschen und Luft zum trocknen auslösen kann. Man braucht nichts anzufassen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Weil es immer wieder so gut ankommt, gibt es hier noch einmal einen Artikel über Toiletten in China.&lt;br /&gt;
Diesmal soll es gar nicht um die alten öffentlichen Klos in den alten Stadtvierteln gehen, sondern allgemein um die Leute die öffentliche Klos benutzen und ihre Eigenarten, speziell hier in China.&lt;br /&gt;
Was als aller erstes auffällt ist, dass es riecht wie in einer 80er Jahre Kneipe.&lt;br /&gt;
Da das Rauchen in öffentlichen Gebäuden nicht mehr erlaubt ist, raucht jeder auf dem Klo, schliesslich ist es zu umständlich raus zu gehen und sich dort eine anzustecken.&lt;br /&gt;
Somit sitzt man mit Zigarette auf der Schüssel, oder steht ganz einfach im Gang und hält ein Schwätzchen mit anderen Gleichgesinnten. Erinnert mich irgendwie an meine Schulzeit. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Männerklo sieht man die Herren der Schöpfung ein gutes Stück vom Pinkelbecken entfernt stehen und im mehr oder wenigen hohen Bogen versuchen das Porzellan zu treffen.&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass sich um die Becken herum stets Lachen bilden. Oder man könnte auch argumentieren, dass alle so weit vom Becken entfernt stehen eben wegen der Lachen und der Angst in sie hineinzutreten.&lt;br /&gt;
Tja: Wer war zuerst da ? Das Ei oder das Huhn ?&lt;br /&gt;
Nun, diese Frage ist einfach beantwortet: Das Ei. Schliesslich haben Dinosaurier bereits Eier gelegt, lange bevor es Hühner gab.&lt;br /&gt;
Bleibt die Frage offen: Stehen alle so weit weg wegen der Pfützen, oder gibt es die Pfützen weil alle so weit entfernt vom Becken stehen ? Nun, wahrscheinlich beides. Was aber auch eigentlich egal ist, festzuhalten war einzig, dass es recht befremdlich ist.&lt;br /&gt;
Weiterhin fällt einem auf, dass man am Pinkelbecken anstehen musste, der Weg zu den Waschbecken aber stets frei ist.&lt;br /&gt;
Warum ist das so ? Nun, weil viele Leute tatsächlich ohne die Hände zu waschen aus der Toilette gehen. Kein Witz.&lt;br /&gt;
Nicht nur auf normalen öffentlichen Toiletten, wo man es vielleicht noch erwarten würde, sondern auch auf dem Firmenklo, wo jeder den anderen kennt. Das ist echt schräg.&lt;br /&gt;
Nun gut, ich bin der Meinung, dass man sich auf jeden Fall die Hände waschen sollte nachdem man auf der Toilette war.&lt;br /&gt;
Alleine schon aus Mitgefühl den anderen Menschen gegenüber. Und nicht bloss als Mann, der ja nun mal tatsächlich Hand anlegen muss, sondern auch als Frau. Schliesslich fasst man überall Türgriffe und alle möglichen öffentlich benutzen Utensilien an.&lt;br /&gt;
Ich wasche mir also die Hände nach dem Toilettengang. Dann bleibt natürlich immer die Frage: Wie öffnet man die Türe ?&lt;br /&gt;
Denn wenn jeder andere sich nicht die Finger wäscht, ist die Türklinke der Ort, wo sich die Bazillen zum Kaffeekränzchen treffen.&lt;br /&gt;
Warten dass jemand kommt ? Gute Idee, funktioniert aber nicht immer. Bei manchen stillen Örtchen ist das Waschbecken direkt vor der Türe. Das heisst, wenn man sich die Finger wäscht, kommt niemand mehr vorbei, man muss also als erstes gehen.&lt;br /&gt;
Also Option zwei: Der „Papierhandtuch-um-die-Klinke-Trick“. Ich weiss, sieht bescheuert aus und ich ernte immer wieder verwunderte Blicke.&lt;br /&gt;
Aber bleiben wir mal sachlich: Bei 80% bis 90% der Männer, die sich tatsächlich nicht die Hände waschen nachdem sie ihre Notdurft verrichtet haben, würde ein öffnen der Türe ohne Papier um die Klinke einer freundlichen Begrüssung gleichkommen, bei der man 100 unbekannten Männern einmal ungeniert ans Gemächt greift.&lt;br /&gt;
Da bleibe ich lieber etwas zurückhaltend, auch bei der Klinke. Abgesehen davon bin ich Ausländer, also ohnehin schon komisch, da kommt es auf den ein oder anderen Spleen nicht mehr an.&lt;br /&gt;
Blöd ist dann immer nur, dass man draussen wieder einen Mülleimer finden muss um das Papier zu entsorgen.&lt;br /&gt;
Dieses Problem scheinen viele der männlichen Kollegen auf öffentlichen Toiletten auch nicht zu haben.&lt;br /&gt;
Müll liegt überall, nur nicht im Papierkorb. Würde der Putzdienst nicht ständig hinterher räumen, sähe es tatsächlich verheerend aus. Papier, Zigarettenstummel, leere Zigarettenschachteln, Essensreste und immer wieder grosse Spuckflecken.&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise findet sich dieses Bild fast überall wieder. In den Kaufhäusern, in den Shopping Malls, im Restaurant, auf öffentlichen Klohäuschen und und und.&lt;br /&gt;
Man muss sich schon in einer etwas gehobenen Gesellschaft bewegen um diesem Phänomen zu entgehen.&lt;br /&gt;
Jetzt versteht man auch den Ausspruch, den viele Chinesen immer wieder gerne anführen, dass es immer eine gewisse Zeit braucht, bis man sich vom Bauern- zum Stadtleben umgewöhnt hat und etliche Leute einfach noch nicht lange genug hier leben.&lt;br /&gt;
Ich persönlich werde mich hüten so etwas jemals von mir zu geben, aber es ist eine gängige Meinung in Chinas Großstädten.&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch andere Meinungen dazu. Eine sehr weit verbreitete basiert wieder auf der langen Phase der Ein-Kind-Politik, die erst kürzlich gelockert wurde (hatten wir im Artikel [[Aus eins mach zwei (so der Plan)]] angesprochen).&lt;br /&gt;
Da jedes Paar nur noch ein Kind haben durfte, haben Jungen einen besonderen Stellenwert bekommen, denn sie sind diejenigen, die den Familiennamen in der Zukunft weitertragen und wiederum an die Kinder weitergeben. Sie hatten, oder haben teilweise heute noch, den Status eines kleinen Prinzen in der Familie.&lt;br /&gt;
Es heisst, dass die Jungs so sehr verhätschelt worden sind, dass sie sich daran gewöhnt haben und gar nicht auf die Idee kommen, dass auch ihnen etwas unschönes anhaften könnte. Bis jetzt hat sich ja jeder immer darüber gefreut, wenn er ihren Dreck wegräumen durfte.&lt;br /&gt;
Eine Theorie, die man immer wieder von chinesischen Frauen und Mädchen hört und tatsächlich, wenn man Männlein und Weiblein nebeneinander stellt und vergleicht, sind die Damen, bereits in jungen Jahren, wesentlich erwachsener als die Herren.&lt;br /&gt;
Aber das heisst ja noch nichts. Genau genommen ist das sogar der Normalfall, überall auf der Welt. Frauen sind, im Gegensatz zu Männern, einfach vernunftbegabt in einem wesentlich früheren Alter.&lt;br /&gt;
Und wie es auf den Damentoiletten aussieht, darüber kann ich auch nur spekulieren.&lt;br /&gt;
Wir lassen das also einfach mal offen. Fest steht jedenfalls, dass man gut daran tut bei einem Kennenlernen die ausgestreckte Hand zu ignorieren und sich, ganz in traditionell chinesischer Art zu verbeugen. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Übrigens: wenn Sie mit Freunden unterwegs sind, werden sie merken, dass dieses Phänomen wesentlich seltener auftritt. Je mehr die Menschen sich gegenseitig respektieren, desto besser benehmen sie sich offensichtlich.&lt;br /&gt;
Dagegen werden sie auf der Toilette im Kaufhaus kaum jemanden finden, der sich so verhält, dass man ihm auch nach dem Toilettengang die Hand schütteln möchte. 
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    <pubDate>Fri, 30 Nov 2018 10:34:00 +0000</pubDate>
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    <title>Nobel geht die Welt zu Grunde</title>
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            <category>Aktuelles</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Ausländern in China</category>
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Was ist passiert ? Das  sehr bekannte Modelabel hat für seine Fashion Show in Shanghai (上海 shàng hǎi) ein paar Videoclips gedreht, die beim asiatischen Publikum nicht besonders gut angekommen sind. Danach hat sich die Lage nach und nach verschärft durch immer weitere, sagen wir mal unkluge Aktionen seitens des Labels.&lt;br /&gt;
Aber fangen wir von vorne an: Die Videoclips zeigen eine junge Chinesin, der jeweils ein italienisches Gericht vorgesetzt wird, das sie mit chinesischen Eßstäbchen essen soll. Pizza, Pasta usw.&lt;br /&gt;
Zuerst stellt sie sich immer etwas ungeschickt an, später geht es dann besser. Das ganze wird kommentiert von einer Stimme, die stets die Originalität und Tradition der Gerichte herausstellt und die Frau tatsächlich sehr unbeholfen wirken lässt.&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit ist es ja genau anders herum. Die chinesische Küche und auch die Eßstäbchen haben eine lange Tradition und Nudeln, wie wir im Artikel [[Von Angesicht zu Nudel]] gelernt haben, gab es bereits, als in Italien noch mit der Keule gejagt wurde. Das ist so sehr überzogen, das kann nur Satire sein.&lt;br /&gt;
Aber wie wir spätestens aus dem Artikel [[Nicht komisch]] wissen, finden Leute in anderen Kulturen andere Dinge lustig als wir und Satire lässt sich in der Regel nicht exportieren.&lt;br /&gt;
Das hätte man als Produktionsteam, das an mit Sicherheit nicht billigen Videoproduktionen für den asiatischen Markt arbeitet eigentlich wissen müssen.&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Der Schuss ging nach hinten los. Ein weiteres Detail, das in den westlichen Medien immer unter den Tisch fallen gelassen wird, ist der Umstand, dass die Fashion Show zum Ende jedes Clips in Shanghai (上海 shàng hǎi) eben nicht mit &lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;上海&lt;/span&gt; beworben wird, sondern mit der japanischen Schreibweise &lt;span style=&quot;font-family: Arial Unicode MS&quot;&gt;上海&lt;/span&gt;, die für den Laien fast identisch ist.&lt;br /&gt;
(Nicht alle Browser stellen das korrekt dar. In der chinesischen Variante befinden sich im zweiten Zeichen zwei quer verlaufende Striche in dem eingerahmten Bereich rechts unten, in der japanischen ist es ein durchgehender Strich von oben nach unten).&lt;br /&gt;
Was für den Laien fast gleich ist, ist für Chinesen allerdings etwas völlig anderes. Das kommt gar nicht gut an, erinnert es viele Menschen hier an Krieg und den bis heute vielerorts immer noch gehassten, ehemaligen Erzfeind.&lt;br /&gt;
Japaner haben in China Menschenexperimente an Zivilisten veranstaltet und waren auch sonst nicht zimperlich mit dem damaligen Gegner. Das haben viele Chinesen noch vor Augen und werden sich an die Schlacht um Shanghai (上海 shàng hǎi) erinnert fühlen, wenn sie diesen Schriftzug sehen.&lt;br /&gt;
Das ist ungefähr so intelligent wie für ein Event in Kaliningrad (Polen) zu werben und in der Videoeinladung dick den alten Namen Königsberg zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
Da hat wohl jemand von den kreativen Köpfen, die die Textgestaltung übernommen haben, eben jenen gerade woanders gehabt.&lt;br /&gt;
Bis hier hin war ja alles... „nicht so schlimm“ möchte ich nicht unbedingt sagen, aber immerhin noch überschaubar.&lt;br /&gt;
Es war eine sehr schlecht gemachte PR für die man sich einfach hätte entschuldigen können.&lt;br /&gt;
Man hat sich seitens der Designer allerdings dafür entschieden beleidigend zu werden. Um die chinesische Kundschaft zu bezeichnen sind wohl Worte wie Scheisse und chinesische Mafia auf sozialen Netzwerken gefallen.&lt;br /&gt;
Nun, aus Laiensicht würde ich das PR-technisch als eine Vollkatastrophe einstufen, was dann wohl auch die Menschen in China so gesehen haben. Ein Aufschrei ging um und die sozialen Netzwerke liefen heiss.&lt;br /&gt;
Dann gab es einen Erklärungsversuch vom Luxuslabel. Angeblich wären der Firmen Twitter Account so wie der des Designers gehackt worden und jemand anderes hätte die Nachrichten geschrieben.&lt;br /&gt;
Kreativ, wie man als Designer nunmal so ist, gab es auch ein rotes „NOT ME“ über dem Post.&lt;br /&gt;
Dieses „NOT ME“ wurde sofort aufgenommen und gegen das Label verwendet.&lt;br /&gt;
Es findet sich in unzähligen Geschäften in China wieder, ebenso wie auf Profilbildern in sozialen Netzwerken, wo Promis, Stars, Sternchen und ganz normale Menschen gegen die Marke zum Boykott aufrufen.&lt;br /&gt;
Und es hat offensichtlich gewirkt. Nicht nur angesehene Showgrössen im In- und Ausland verkünden die Parolen, auch viele Geschäfte wollen die Produkte dieser Marke nicht mehr verkaufen. Auf den grossen Internetplattformen wie Alibaba findet man sie ebenfalls nicht mehr.&lt;br /&gt;
Ich glaube damit haben sich die Designer und Inhaber keinen Gefallen getan. Sie haben gerade einen der grössten Märkte der Welt verloren. Und dazu noch einen, der willig ist, viel Geld für unnötige Luxusartikel zu verpulvern.&lt;br /&gt;
Das selbstgefällige, halbherzig entschuldigende Video das nun noch hochgeladen wurde dürfte den Eindruck der Überheblichkeit der italienischen Modemacher nur noch weiter unterstreichen. Egal welchen Schritt sie bis jetzt gemacht haben, es war immer der falsche. 
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    <pubDate>Fri, 23 Nov 2018 14:39:00 +0000</pubDate>
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    <title>Was lange währt, wird endlich gut</title>
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            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/zurueck1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/zurueck1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Das Paket wurde einfach mit diesem Vermerk zurück geliefert.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Paket wurde einfach mit diesem Vermerk zurück geliefert.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Einen Monat lang war ich in Deutschland, inzwischen bin ich bereits wieder eine Woche hier in Beijing.&lt;br /&gt;
Und „schon“ ist mein Paket angekommen (verhaltenes Gelächter).&lt;br /&gt;
Was also war passiert ?&lt;br /&gt;
Als ich in Deutschland war, habe ich, wie all die Chinesen, die im Ausland Urlaub machen auch, Babymilchpulver nach China geschickt.&lt;br /&gt;
Okay, es werden wohl nicht alle Leser wissen warum man das so macht, also werde ich etwas weiter ausholen:&lt;br /&gt;
2008 gab es in China einen Lebensmittelskandal, der hauptsächlich Babymilchpulver betraf. Man hat das Pulver mit Kunstharzgrundstoffen gestreckt um einen hohen Proteinanteil vorzutäuschen.&lt;br /&gt;
Das hat bei einer Vielzahl von Säuglingen und Kleinkindern zu Nierenversagen geführt, einige Kinder starben auch daran.&lt;br /&gt;
Just zwei Jahre später, im Jahr 2010 gab es einen weiteren Skandal dieser Art und drei Milchfabriken im Süden Chinas wurden geschlossen.&lt;br /&gt;
Sie können sicherlich nachvollziehen, dass das Vertrauen in Babyprodukte aus chinesischer Herstellung an einem Tiefpunkt angelangt ist.&lt;br /&gt;
Wer es sich leisten kann, Bekannte im Ausland hat oder selber im Ausland herumreist, der schickt (oder lässt schicken) das Milchpulver in die Heimat.&lt;br /&gt;
Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass man im Drogeriemarkt in Deutschland nur noch maximal drei Packungen Babymilchpulver kaufen darf, da sonst die Läden kurz nach dem Öffnen bereits leergekauft wären.&lt;br /&gt;
So habe also auch ich jeden Tag brav meine 3 Packungen gekauft und nach China geschickt (Gut, ich gebe zu auch ich habe geschummelt und Bekannte zusätzlich einkaufen geschickt).&lt;br /&gt;
Den Grossteil per Paket verschickt, den Rest im Koffer zwischen den Anziehsachen. (Am Zoll kommt man sich immer wie ein Schmuggler vor, wenn man den Koffer voller Pulver hat). &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In der ersten Woche also habe ich das erste Paket auf den Weg geschickt, in der darauffolgenden weitere zwei und danach in der dritten Woche noch eines.&lt;br /&gt;
Das erste Paket kam seltsamerweise wieder zu mir zurück, während alle anderen wie geplant nach China gesendet wurden.&lt;br /&gt;
Auf dem Paket war lediglich der Vermerk, dass das Paket an den Absender zurückgesendet wurde, allerdings nicht warum.&lt;br /&gt;
Also mal schnell in den Sendungsverlauf geschaut. Kann man ja heute alles online nachverfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/zurueck2.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/zurueck2.serendipityThumb.png&quot; title=&quot;Laut Sendungsverfolgung war das Paket bereits am Ziel-Paketzentrum angekommen, bevor der Fehler bemerkt wurde.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Laut Sendungsverfolgung war das Paket bereits am Ziel-Paketzentrum angekommen, bevor der Fehler bemerkt wurde.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Und siehe da: das Paket hat eine kleine Rundreise durch die Republik gemacht und ist dann wieder, ohne das Land je verlassen zu haben, nach München zurückgekommen.&lt;br /&gt;
Na schön. Für solche Fälle gibt es ja einen online- oder den telefonischen Support (dachte ich zumindest).&lt;br /&gt;
Ich habe mich durch sämtliche Untermenüs geklickt, ohne etwas brauchbares auf der Internetseite des Dienstleisters zu finden.&lt;br /&gt;
Ein Formular hatte ich schon ausgefüllt, bis mir auffiel, dass auch dieses für ein verloren gegangenes Paket war.&lt;br /&gt;
Nun, verloren war es nicht, es ist ja zu mir zurückgekommen. Allerdings waren die knapp 45 Euro verloren, die ich für eine Spazierfahrt meines Päckchens durch Deutschland gezahlt hatte.&lt;br /&gt;
Also die Telefon Hotline. Aber auch hier Fehlanzeige. Für internationale Pakete wurde mir dann eine andere Nummer gegeben, unter der natürlich überhaupt kein Anschluss registriert ist. Unglaublich so was!&lt;br /&gt;
Als ich das Paket erneut aufgegeben habe, bekam ich vom Sachbearbeiter hinter dem Tresen dann endlich auch die richtige Nummer.&lt;br /&gt;
Ich habe also mein Anliegen vorgebracht und man sagte mir, dass man sich darum kümmert. Man würde sich dann per Email bei mir melden. Nun, zumindest das haben sie auch getan.&lt;br /&gt;
Meine Anfrage war „Warum ist das Paket zu mir zurückgekommen und erstatten sie mir bitte die Kosten zurück.“&lt;br /&gt;
Als Antwort (nach knapp 4 Wochen) bekam ich dann folgende Email:&lt;br /&gt;
„Guten Tag, Herr XXXX,&lt;br /&gt;
vielen Dank für Ihre Anfrage.&lt;br /&gt;
Natürlich haben wir uns gerne um Ihr Anliegen gekümmert und festgestellt, dass Ihre&lt;br /&gt;
Sendung an&lt;br /&gt;
XXXX XXXX&lt;br /&gt;
XXXX XXXX XX&lt;br /&gt;
XXXX Beijing XXXX&lt;br /&gt;
China&lt;br /&gt;
wieder an Sie zurückgesandt und am 26.10.2018 von einer empfangsberechtigten Person&lt;br /&gt;
entgegengenommen wurde.“&lt;br /&gt;
Ja, klasse! Vielen Dank für nichts! Jetzt komme ich mir so richtig verarscht vor.&lt;br /&gt;
Aber Hauptsache das Paket kommt endlich an. Also wieder in die Sendungsverfolgung geschaut und was muss ich da sehen ?&lt;br /&gt;
Es ist wieder falsch verschickt worden (Ich schätze mal, dass der gleiche Depp das Paket wieder auf den falschen Wagen geladen hat).&lt;br /&gt;
Laut Sendungsverfolgung ist es in Rüdersdorf bereits im Ziel-Paketzentrum angekommen.&lt;br /&gt;
Nun, dann schauen wir doch mal nach: Rüdersdorf in Brandenburg liegt bei Berlin. Jetzt geht mir langsam ein Licht auf.&lt;br /&gt;
Da hat wohl jemand „Beijing“ als „Berlin“ gelesen und nicht weiter auf den Zusatz geachtet. Spätestens in der nächsten Zeile hätte er bei „Peoples Republic of China“ stutzig werden müssen.&lt;br /&gt;
Das Paket ist dann von da aus diesmal glücklicherweise weiter versendet worden und im Endeffekt dann doch noch angekommen, aber meinem Geld muss ich trotzdem noch hinterherlaufen. Sauhaufen! 
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    <pubDate>Tue, 20 Nov 2018 12:25:00 +0000</pubDate>
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    <title>Aus eins mach zwei (so der Plan)</title>
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            <category>Aktuelles</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/familie2-0.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/familie2-0.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Auch in der Werbung wird jetzt darauf geachtet immer Familien mit 2 Kindern zu zeigen. Familie 2.0 sozusagen.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auch in der Werbung wird jetzt darauf geachtet immer Familien mit 2 Kindern zu zeigen. Familie 2.0 sozusagen.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Nach erfolgreicher Eindämmung der drohenden unkontrollierten Überbevölkerung Chinas mit Hilfe der Ein-Kind-Politik hat man nun das Bevölkerungswachstum abgefangen und es ist rückläufig.&lt;br /&gt;
Nun hat man seit knapp zwei Jahren die Zwei-Kind-Politik eingeführt, um den all zu rapiden Fall der Geburtenzahlen abzubremsen.&lt;br /&gt;
Aber da hat man wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht, wie es so schön heisst. Es lassen sich mit Geldstrafen und dem versagen von sozialer Absicherung der ungewollten zusätzlichen Kinder durchaus Schwangerschaften verhindern, aber man kann Leute eben nicht dazu zwingen mehr Kinder zu zeugen.&lt;br /&gt;
Wir sehen es in Deutschland: Trotz Anreizen wie Steuererleichterung, Kinder- und Elterngeld werden in Deutschland immer weniger Kinder geboren. Ein Problem der modernen Gesellschaft, das sich weltweit in sozial und finanziell stabilen Gesellschaften zeigt.&lt;br /&gt;
In China kommen allerdings noch weitere Punkte hinzu, wie wir gleich sehen werden.&lt;br /&gt;
Die chinesische Regierung hat das Problem der älter werdenden Gesellschaft und den daraus resultierenden wachsenden Kosten sozialer Sicherungs- und anderer Systeme natürlich erkannt und erwägt Schritte um junge Paare zu ermuntern mehr Nachwuchs zu zeugen.&lt;br /&gt;
Bis jetzt gibt es allerdings bloss einen Appell, dass man doch bitte zwei Kinder in die Welt setzen sollte.&lt;br /&gt;
Eine ungeschickte Formulierung in einer Volkszeitung, die zu einem Umdenken anregen sollte, hat für grosse Entrüstung gesorgt.&lt;br /&gt;
„Kein Kind zu wollen, ist lediglich ein passiver Umgang mit dem Stress des modernen Lebens“ hiess es dort, worauf im Internet viele Leute ihrem Unmut Luft gemacht haben.&lt;br /&gt;
Ein Paar aus der Generation der Einzelkinder muss, neben den eigenen Verpflichtungen, für die beiden Elternpaare, also vier zusätzliche Personen aufkommen.&lt;br /&gt;
Dazu ein Immobilienmarkt, der es durchschnittlichen Verdienern oft unmöglich macht angemessenen Wohnraum zu erstehen. Und dann sollen sie auch noch mindestens zwei Kinder durchbringen.&lt;br /&gt;
Mal ganz abgesehen davon, dass es in China immer wieder Lebensmittelskandale oder wie kürzlich den Impfmittel Skandal, den wir in Artikel [[Was nicht tötet, härtet ab]] kennengelernt haben, gibt, die das Aufziehen eines Kindes zu einer echten Herausforderung machen.&lt;br /&gt;
Und dann ist da noch das Schulsystem. Wie ich ja schon öfters berichtet habe (zum Beispiel im Artikel [[Der grosse Test]]) gibt es für durchschnittliche Schulabsolventen keine Aussicht auf einen guten Job.&lt;br /&gt;
Man versucht also lieber mit erheblichem finanziellen und zeitlichen Aufwand ein Kind mit überdurchschnittlichen Noten (was in China bereits wieder durchschnittlich ist) grosszuziehen, als zwei mit durchschnittlichen Noten, die später keine Aussicht auf eine gute Anstellung haben werden.&lt;br /&gt;
Denn spätestens seit der Ein-Kind-Politik haben sich Eltern und Familie ganz und gar auf einen Zögling konzentriert und die Latte für Schulnoten damit um einiges höher gelegt.&lt;br /&gt;
„Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.“. Ein Problem das die chinesische Regierung offensichtlich mit dem &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling&quot;&gt;Zauberlehrling&lt;/a&gt; teilt (Ist übrigens von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe&quot;&gt;Goethe&lt;/a&gt;, nicht von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Walt_Disney&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Walt_Disney&quot;&gt;Walt Disney&lt;/a&gt;). &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
China hat neben vielen anderen grossen Problemen wie Umwelt- und Luftverschmutzung bald auch mit dem einer überalternden Gesellschaft zu kämpfen. 
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    <pubDate>Sat, 08 Sep 2018 03:18:00 +0000</pubDate>
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    <title>Chinese im Karton</title>
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            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
            <category>Sonstiges</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/shark.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/shark.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Skulptur in einem Einkaufscenter.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Skulptur in einem Einkaufscenter.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ich habe mich vor kurzem mit einem chinesischen Freund, der in Deutschland lebt unterhalten und wir kamen unter anderem auf einen sehr alten und fragwürdigen Kinderreim zu sprechen.: „Ching Chang Chong,Chinese im Karton“&lt;br /&gt;
Dieser Spruch ist wohl plötzlich im Kindergarten seines Sohnes aufgetaucht.&lt;br /&gt;
Ich kenne ihn noch von älteren Generationen und hätte nicht gedacht, dass ihn deutsche Kinder in der heutigen Zeit überhaupt noch kennen.&lt;br /&gt;
Ähnlich den „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“, ist es ein Kindergesang, in dem Chinesen bzw. ein Chinese vorkommen.&lt;br /&gt;
Der Text der „drei Chinesen mit dem Kontrabass“ ergibt inhaltlich nicht wirklich Sinn, weshalb sich auch schlecht sagen lässt, ob es böse gemeint ist, Polizei hin oder her.&lt;br /&gt;
Bei dem „Chinesen im Karton“ sieht das schon ein wenig anders aus.&lt;br /&gt;
Die Recherche hat keine eindeutigen Ergebnisse zu Tage gebracht und es gibt mehrere Theorien zum Ursprung dieses Stückes.&lt;br /&gt;
Es ist wahrscheinlich, dass der erste Teil „Ching Chang Chong“ aus dem Englischen kommt, da man ziemlich viele Treffer bei einer Suchanfrage auf englischen Seiten bekommt.&lt;br /&gt;
Die Engländer sind damals ziemlich weit herumgekommen, haben kolonialisiert wo immer sie konnten und wesentlich mehr Bezugspunkte zu fremden Kulturen als die Deutschen.&lt;br /&gt;
Es liegt also nahe den Ursprung für den ersten Teil hier zu vermuten.&lt;br /&gt;
Es ist, genau wie im deutschen, eine primitive Art Laute der chinesischen Sprache nachzuäffen und nicht selten werden dazu die Augen nach aussen gezogen um Schlitzaugen zu imitieren.&lt;br /&gt;
Im deutschen wird er, neben anderen Sprüchen wie „Schnick, Schnack, Schnuck“ bei dem Spiel „&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schere,_Stein,_Papier&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schere,_Stein,_Papier&quot;&gt;Schere, Stein, Papier&lt;/a&gt;“ gebraucht.&lt;br /&gt;
Ein Spiel, dessen Ursprung selber wahrscheinlich in China liegt und über Japan zu uns gekommen ist.&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch eine weitere Variante. Eben jene, in der der „Chinese im Karton“ vorkommt.&lt;br /&gt;
Ob diesem Bild wirklich mehr Bedeutung zukommt als die, dass es sich einfach reimt, wage ich zu bezweifeln.&lt;br /&gt;
Aber es geht ja noch weiter, was viele Deutsche, mich eingeschlossen, nicht wissen (bzw. wussten).&lt;br /&gt;
„Chinese in die Ecke scheisse, Fliegen um die Scheisse kreise“. Die lose Satzstruktur in dem halbfertigen Satz könnte im Zusammenhang mit dem lautmalerischen „Ching Chang Chong“ wieder abwertend auf die Ausdrucksweise eines Ausländers hinweisen. Mal ganz abgesehen vom Inhalt.&lt;br /&gt;
Zu dem kommen wir jetzt: Es wird einerseits die Meinung vertreten, dass dies auf Zeiten hinweist, in denen die chinesische Kultur etwas ins Wanken geraten ist (zu Zeiten der Kulturrevolution zum Beispiel) und sanitäre Einrichtungen nicht immer intakt waren und dies zum Anlass genommen wurde um Spott zu sähen.&lt;br /&gt;
Das halte ich persönlich aber für zu weit hergeholt. Der Kraftausdruck „Scheisse“ in allen Formen und Ausdrucksweisen wird in der Regel allgemein als Beschimpfung ohne intelligente Hintergrundgeschichte verwendet.&lt;br /&gt;
Erst wird lautmalerisch die Sprache veralbert, dann kommt ein Reim der keinen Sinn ergibt, aber den Betroffenen dumm aussehen lässt („im Karton“) und dann irgendwas mit „Scheisse“. Fertig ist der Kinderreim. Zugegeben kein besonders schöner.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch eine weitere Meinung: Die, dass der Spruch eigentlich gar nicht bösartig ist, sondern den Chinesen als besonders schlau darstellt (wenn auch auf eine ziemlich skurrile Art).&lt;br /&gt;
So gibt es einen Witz, in dem verschiedene Leute in einem Raum voller Fliegen ausharren sollen.&lt;br /&gt;
Niemand schafft es besonders lange, ausser dem Chinesen, der seine Notdurft in der Ecke verrichtet und damit die Fliegen von sich fern hält. „Ching Chang Chung, Chinese ist nicht dumm“ heisst es dann entsprechend.&lt;br /&gt;
Nun, ich finde auch das reisst es nicht mehr heraus. Bei einem Reim der explizit Menschen einer bestimmten Herkunft nennt und sie mit Fäkalien kombiniert , kann einfach nichts gutes herauskommen.&lt;br /&gt;
Wie gesagt: ich habe keine hundertprozentige Quelle finden können um herauszufinden woher dieser Spruch eigentlich kommt und vielleicht wäre das ein Umstand, den man dazu nutzen könnte, um auch den Kinderreim selbst einfach komplett zu vergessen. In der Reihe der schönen Kinderreime würde er niemandem wirklich fehlen.&lt;br /&gt;
Aber ich bin der Überzeugung, dass man auch, oder vielleicht sogar insbesondere über unschöne Dinge reden sollte. Man muss verstehen warum es sie gibt um sie in Zukunft zu vermeiden. 
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    <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 12:08:00 +0000</pubDate>
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    <title>Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.</title>
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/radm1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/radm1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Solche aufgetürmten Fahrräder findet man inzwischen überall in der Stadt.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Solche aufgetürmten Fahrräder findet man inzwischen überall in der Stadt.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Nun ist es so weit. Alle haben es bereits prognostiziert, aber trotzdem wurde nicht eingelenkt.&lt;br /&gt;
Es geht heute wieder um die neuen Mietfahrräder, die vor nicht all zu langer Zeit China&#039;s Strassen überflutet haben.&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Das häckende Fahrrad]] hatte ich bereits die Befürchtung geäussert, dass die Massen an Rädern, die in der Stadt aufgestellt wurden, schnell zu einem Problem werden und sich, ehe man sich versieht, in einen gigantischen Müllberg verwandeln könnten.&lt;br /&gt;
Inzwischen sind drei der grossen Mietfahrrad Anbieter bankrott gegangen und auch bei den verbliebenen, kommen die Angestellten, die die Räder von den all zu verstopften Gehwegen und Strassen wegräumen sollen, schon lange nicht mehr hinterher.&lt;br /&gt;
Viele Verkehrsteilnehmer sind wütend und nicht selten sieht man etliche Räder auf einen Haufen geworfen, damit man überhaupt noch Platz findet, sich auf offener Strasse zu bewegen.&lt;br /&gt;
Ein sehr beeindruckendes Bild gab es diese Tage in den Medien aus Xiamen. Hier wurden all die störenden Räder zusammengetragen und bildeten so einen gigantischen Berg. Ein Fussballfeld grosses Gelände und an die Spitze der Berges konnte man nur noch mit Hilfe von Kranwagen gelangen. Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich es hier leider nicht zeigen.&lt;br /&gt;
Inzwischen sind die Räder oft dermassen gehasst, dass man hier und da jemanden sieht, der eines von ihnen durch die Luft wirft, oder es einfach beiseite tritt.&lt;br /&gt;
Deformierte Reifen, abgerissene Sättel und sonstige Anzeichen von Vandalismus gibt es immer wieder.&lt;br /&gt;
Vielerorts finden sich die neu produzierten und absolut intakten Drahtesel auch in Seen von Parks oder Kanälen wieder, in die sie mutwillig geworfen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/radm.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/radm.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Die Angestellten kommen nicht mehr mit dem Wegräumen hinterher.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Angestellten kommen nicht mehr mit dem Wegräumen hinterher.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ich dachte eigentlich, dass man in China ohnehin schon ein schlechtes Verhältnis zu Natur und Müllvermeidung hat, da es durchaus usus ist, seinen Abfall einfach fallen zu lassen und auch sonst im grossen Stil Umweltgifte und anderes ungefiltert in die Natur entlassen werden.&lt;br /&gt;
Nun hat China einen weiteren Punkt auf seiner unrühmlichen Müll Problem Liste zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
Es gibt auch andere Geschichten über die neuen Mietfahrräder zu berichten, aber alle sind sie nicht sonderlich schön.&lt;br /&gt;
Neben dem Trick, den ich im Artikel [[Das häckende Fahrrad]] beschrieben habe, gibt es auch noch Leute, die tatsächlich die Sättel der Fahrräder mit Nägeln, Nadeln oder sogar Rasierklingen präparieren.&lt;br /&gt;
Oft so gut gemacht, dass man es auf den ersten Blick gar nicht bemerkt und teilweise so angebracht, dass man sich die Innenseite der Schenkel verletzt.&lt;br /&gt;
Und es gibt die Geschichten über Leute, die sich einfach eines dieser Räder nehmen und zum privaten Eigentum erklären.&lt;br /&gt;
Das Speichenschloss wird zersägt, der Rahmen notdürftig umlackiert und schon hat man ein kostenloses Fahrrad.&lt;br /&gt;
Dass so etwas Diebstahl ist, sehen viele Leute hier tatsächlich nicht so. Sehr oft ist es im kollektiven Glauben so, dass alles, was allgemein benutzt werden kann, auch allen gehört.&lt;br /&gt;
Der ein oder andere schränkt diesen Begriff von „allen“ einfach auf „ich“ ein, schliesslich ist man ja auch Teil von allen und der Rest kann sich ja immer noch die anderen Fahrräder ausleihen.&lt;br /&gt;
Es ist ein Umstand, der mir immer wieder in China begegnet. Die Fahrräder sind jetzt nur ein Beispiel von vielen (Blumenklau aus den Fahrbahnrabatten für das eigene Fensterbrett oder nächtliches entwenden von Baumaterialien wie Ziegel oder Platten von Baustellen sind hierbei noch vergleichsweise kleinkriminelle Aktionen. Aber das ist auch wieder ein anderes Thema und soll in einem anderen Artikel beschrieben werden).&lt;br /&gt;
Und dann gibt es noch die Geschichte mit den Daten. Jedes Fahrrad ist mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System&quot;&gt;GPS&lt;/a&gt; ausgestattet, damit man Räder überall abstellen, sie mit Hilfe der App aber  trotzdem wieder auffinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/radm2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/radm2.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Verbogenes Vorderrad und die Kette vom Zahnrad gerissen. Bilder wie dieses sind leider keine Seltenheit.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verbogenes Vorderrad und die Kette vom Zahnrad gerissen. Bilder wie dieses sind leider keine Seltenheit.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;GPS- und Kundendaten (wer fährt wann wohin) sind natürlich für grosse Konzerne wieder sehr interessant, geben sie doch Aufschluss über das Verhalten von potenziellen Kunden. Und auch für einige andere Anwendungszwecke wären diese Daten mit Sicherheit interessant. Man hört immer wieder, dass der Verkauf dieser Daten das eigentliche Geschäftsmodell ist und das Geld in die Kassen bringt, nicht die Vermietung der Räder (hatte ich im Artikel [[Phishing for compliments]] ja kurz angeschnitten).&lt;br /&gt;
Wohin man auch schaut, die Mietfahrräder und ihr Geschäftskonzept haben immer einen sauren Beigeschmack.&lt;br /&gt;
Nichts ist hier zu spüren von der „wir teilen“-Mentalität oder der Gewissheit, dass man eine saubere Alternative zum Auto unterstützt. Das ist sehr schade, zeigt aber auch wieder einmal, wie gnadenlos der Konkurrenzkampf in China ist.&lt;br /&gt;
Eine Idee, so gut sie auch sein mag, wird so weit ausgetreten, bis sie sich in ein Horror Szenario verwandelt.&lt;br /&gt;
Inzwischen sind die chinesischen Mietfahrräder auch in Deutschland angekommen.&lt;br /&gt;
Ich frage mich allen Ernstes wie viele Millionen Fahrräder tatsächlich hergestellt wurden...&lt;br /&gt;
Wie auch immer. Wenn man vorsichtig ist, sich das Fahrrad vor dem mieten genauestens untersucht und keine Mängel feststellt,  kann man dann doch ein wenig die frische Luft geniessen beim Ritt durch die Millionenmetropole Beijing.&lt;br /&gt;
Also, wenn die Luftwerte mitspielen... und es trotzdem nicht stürmt... und wenn der Verkehr mal nicht ganz so chaotisch ist, dass man um sein Leben fürchten muss... und man keinen falschen QR-Code am Rad findet... oder Rasierklingen im Sattel...&lt;br /&gt;
Also DANN trifft auch der Ausspruch „Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.“ von John F. Kennedy wieder zu. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 29 Dec 2017 00:33:00 +0000</pubDate>
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    <title>Meine persönliche Reise nach Westen</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/254-Meine-persoenliche-Reise-nach-Westen.html</link>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Unschönes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/flagge.gif&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Chinesische Flagge vor einem Geschäft.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Eigentlich bewege ich mich geografisch gesehen in Beijing immer weiter nach Süden, wenn man sich die Orte ansieht, an denen ich gelebt habe.&lt;br /&gt;
„&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Reise_nach_Westen&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Reise_nach_Westen&quot;&gt;Die Reise nach Westen&lt;/a&gt;“ (Originaltitel 西游记 xī yóu jì) ist einer der vier klassischen chinesischen Romane und wahrscheinlich auch der bekannteste.&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Affengeil]] hatte ich ihn mal kurz erwähnt.&lt;br /&gt;
Die Geschichte ist, wenn man den reinen Aufbau betrachtet und die Inhalte mal kurz bei Seite lässt, relativ einfach strukturiert.&lt;br /&gt;
Ein Mönch zieht  nach Westen um die heligen Schriften des Buddhismus nach China zu holen.&lt;br /&gt;
Er hat ein paar Gefolgsleute mit übermenschlichen Kräften bei sich, die ihn immer wieder aus Gefahren befreien, denn der Mönch wird ständig von bösen Geistern und Dämonen gefangen genommen, die ihn essen wollen.&lt;br /&gt;
Hintergrund ist, dass der Mönch ein reines Karma hat, welches die Dämonen in sich aufnehmen wollen um mächtiger zu werden (ganz platt erklärt).&lt;br /&gt;
Als Ausländer geht es einem genau so wie dem Mönch. Wann immer ein zweifelhafter Charakter einen erspäht, wird dieser versuchen einen irgendwie über&#039;s Ohr zu hauen. Immer.&lt;br /&gt;
Das fängt bei Kleinigkeiten wie dem Vordrängeln an der Kasse an, geht über Preise, die um das zahnfache steigen, wenn ein Ausländer etwas kaufen möchte und bis hin zu tatsächlich kriminellen Aktionen.&lt;br /&gt;
Es werden einem ganze Tischgruppen beim bezahlen in der Kneipe mit angerechnet, mit denen man überhaupt nichts zu tun hatte oder ein Unfall vorgetäuscht, den man angeblich verursacht hat.&lt;br /&gt;
Die Liste ist endlos. Und auch diesmal hat sich ein Gauner wieder etwas besonderes einfallen lassen:&lt;br /&gt;
Zur Zeit ist die 一带一路 (yī dài yī lù) Veranstaltung in Beijing. Was übersetzt so viel wie „Ein Gürtel, eine Strasse&quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
Gemeint ist damit die wirtschaftliche Bindung anderer Staaten an China. Bildlich gesprochen eine neue Seidenstrasse sozusagen (nur dass sich diese über mehrere tatsächliche Handelsrouten erstrecken wird).&lt;br /&gt;
Es sind also viele ausländische Regierungschefs und natürlich die chinesische Regierung in Beijing und tagen.&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen sind angehoben worden, und man kann nicht nur im Innenstadtbereich an allen Ecken Soldaten pa­t­rouil­lie­ren sehen.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufzug1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufzug1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Die Aufzüge in unserm Wohnblock sehen alle so aus.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Aufzüge in unserm Wohnblock sehen alle so aus.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;So bin ich denn eines abends mit meiner klar erkennbar schwangeren Frau nach Hause gekommen, als sich ein Mann uns aufgedrängt hat.&lt;br /&gt;
Offensichtlich angetrunken und extrem aufdringlich hat er darauf bestanden, dass Ausländer sich bei der Gebäudeverwaltung auf Grund des 一带一路 (yī dài yī lù) Kongresses registrieren lassen müssen und er stellte sich uns immer wieder in den Weg und fragte nach unserer Wohnungsnummer.&lt;br /&gt;
Da wir selbstverständlich nicht irgend einem fremden Mann, der behauptet von der Hausverwaltung zu sein, ohne irgendein Zertifikat vorweisen zu können, erzählen wo wir wohnen, hat es einige Zeit gedauert bis wir ihn abgewimmelt hatten.&lt;br /&gt;
Ich denke, dass in diesem Angriff eiskaltes Kalkül steckt.&lt;br /&gt;
Einen Ausländer über&#039;s Ohr zu hauen ist normal in China, aber ihn und seine schwangere Frau aggressiv von der Seite anzugehen, zeugt von perfider krimineller Energie, schliesslich kann man sich in solch einer Situation nicht entsprechend wehren und muss auf den Schutz der Frau und des Kindes achten.&lt;br /&gt;
Er versuchte uns in den Keller zu lotsen, wo das Büro der Hausverwaltung ist. Allerdings haben diese abends bereits geschlossen, wie uns am nächsten Tag dann auch telefonisch bestätigt wurde. Es gibt dort also nichts weiter als einen dunklen, dreckigen Korridor in dem um diese Uhrzeit niemand mehr ist.&lt;br /&gt;
Was wollte er also von uns ? Ich schätze diese Situation als sehr gefährlich ein und halte diesem Mann für einen Kriminellen.&lt;br /&gt;
Das Problem, was sich jetzt ergeben hat ist folgendes:&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag haben wir mit der Hausverwaltung gesprochen. Der Mann ist kein Unbekannter.&lt;br /&gt;
Er hat früher einmal für die Hausverwaltung gearbeitet und wohnt auch immer noch in einem der Häuser.&lt;br /&gt;
Das ist auch der Grund, weshalb man von Seiten der Hausverwaltung keine weiteren Schritte einleiten möchte.&lt;br /&gt;
Das ist die dunkle, dreckige Kehrseite der Medaille in China. Gefühlt sind alle korrupt in China. Und so ist man in diversen Situationen völlig schutzlos.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufzug2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/aufzug2.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Die Aufzüge in unserm Wohnblock sehen alle so aus.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Aufzüge in unserm Wohnblock sehen alle so aus.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das ist für viele Chinesen ein Problem und für Ausländer sowieso.&lt;br /&gt;
Wir haben zum Glück vor bald umzuziehen. Die Wohnung in der wir jetzt leben ist bloss eine (unschöne) Zwischenlösung (schauen sie sich einfach mal die Bilder des Aufzugs an). Und es gibt noch ein paar andere unschöne Dinge hier:&lt;br /&gt;
Sie erinnern sich noch an der Artikel [[Volles Rohr]] ? Als die Heizung nicht funktioniert hatte ? Die Geschichte ging noch weiter:&lt;br /&gt;
Es wurde an der Heizungsanlage herumgewerkelt, bis eines Tages der Boden und die Wände feucht waren.&lt;br /&gt;
Dann ist es zum Glück wärmer geworden und wir brauchten die Heizung nicht mehr.&lt;br /&gt;
Allerdings werden sich jetzt irgendwo in den Zwischenräumen der schlecht verputzten Wand gemütlich Schimmelpilze bilden und die sind nicht gut für die Gesundheit. Schon gar nicht für eine schwangere Frau.&lt;br /&gt;
Der Umstand, dass es jetzt warm geworden ist, hat leider ein neues Problem offenbart.&lt;br /&gt;
Die daumendicken Käfer und die Kakerlaken die bis jetzt friedlich in den Wänden geschlafen haben, kommen zum Vorschein.&lt;br /&gt;
Dazu ein krimineller Nachbar, der abends schwangeren Frauen und ihren ausländischen Ehemännern auflauert und eine korrupte Hausverwaltung die ihn einfach gewähren lässt.&lt;br /&gt;
Ich denke, es wird allerhöchste Zeit diesen Ort zu verlassen.&lt;br /&gt;
Man ist als Ausländer in China nicht überall willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag vom 7 August 2017:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin etwas besorgt, dass ausgerechnet dieser Artikel so viele Klicks bekommt.&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu den Artikeln in der gleichen Zeitperiode fast das zehnfache an Klicks.&lt;br /&gt;
Dies ist ein Artikel der wichtig ist, gar keine Frage. Schliesslich soll er darstellen, dass nicht alles heiter Sonnenschein ist für einen Ausländer der fern der Heimat sein tägliches Leben bestreitet.&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich die Befürchtung, dass er irgendwo als miese Stimmungsmache genutzt wird, also denke ich, wir müssen ihn ins richtige Licht setzen:&lt;br /&gt;
So unschön die Erfahrung war und so sehr ich mich darüber geärgert habe, muss man doch sagen, dass dies nicht die Regel ist.&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu anderen Ländern (zum Beispiel Deutschland) lebt man als Ausländer sehr sicher in Chinas Hauptstadt.&lt;br /&gt;
Gefährliche, kriminelle Aktionen sind selten. (Wenn man sich natürlich in irgendwelchen illegalen Bars oder Freudenhäusern aufhält sieht das wieder anders aus, aber das sollte ja jedem halbwegs gescheiten Menschen klar sein)&lt;br /&gt;
Selbst die Gefahr, dass einem die Brieftasche gestohlen wird, schätze ich gerade in Beijing als gering ein, da Polizei allgegenwärtig ist.&lt;br /&gt;
Was tatsächlich so stimmt ist, dass man als Ausländer ständig übervorteilt wird.&lt;br /&gt;
Preise steigen, gerade in Gebieten, die gerne von Touristen besucht werden, oft um ein Vielfaches.&lt;br /&gt;
Aber wirklich gefährliche, kriminelle Aktionen gegen Ausländer halten sich in Grenzen.&lt;br /&gt;
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich mich in Beijing sicherer fühle, als in Deutschland.&lt;br /&gt;
Und die neue Wohnung, in die wir gezogen sind ist wirklich schön. Dazu nette Nachbarn aus guten Familien.&lt;br /&gt;
Das ist genau wie in Deutschland, zieht man in ein Gebiet in dem gut oder normal gebildete Leute Leben, ist auch die Lebensqualität um etliches höher. 
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    <pubDate>Sat, 13 May 2017 00:39:00 +0000</pubDate>
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