<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
    xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" >
<channel>
    
    <title>China Blog - Sprache und Kultur</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/</link>
    <description>Mein Leben als Expat in Beijing</description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.5.0 - http://www.s9y.org/</generator>
    <ttl>60</ttl>
<pubDate>Wed, 04 May 2022 09:54:43 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>http://blog.smart-r.at/uploads/titel/yiheyuan2.jpg</url>
    <title>RSS: China Blog - Sprache und Kultur - Mein Leben als Expat in Beijing</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/</link>
    <width></width>
    <height></height>
</image>

<item>
    <title>Haarschwänze als Proteinlieferanten</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/484-Haarschwaenze-als-Proteinlieferanten.html</link>
            <category>Essen und Trinken</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/484-Haarschwaenze-als-Proteinlieferanten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=484</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=484</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
     &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/daiyu.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/daiyu.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;带鱼 (dài yú), der Haarschwanzfisch ist in China recht bekannt.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;带鱼 (dài yú), der Haarschwanzfisch ist in China recht bekannt.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Um gesund zu bleiben und eine gute Proteinzufuhr zu gewährleisten, essen wir regelmäßig Fisch.&lt;br /&gt;
Gestern hat meine Frau wieder einen leckeren Fisch zubereitet, den ich noch nicht kannte, man in China aber wohl recht oft auf den Tisch bekommt.&lt;br /&gt;
Im chinesischen heisst er 带鱼 (dài yú) was mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Haarschw%C3%A4nze&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Haarschw%C3%A4nze&quot;&gt;Haarschwanz&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Degenfisch&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Degenfisch&quot;&gt;Degenfisch&lt;/a&gt; (der auch wieder zu den Haarschwänzen zählt) übersetzt werden kann (natürlich handelt es sich um einen Fisch, was dachten sie denn?) &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Er hat recht viele, kleine Gräten, die sich bei vorsichtigem Essen aber mit etwas Übung ganz gut vom Fleisch trennen lassen.&lt;br /&gt;
Ja, ich sage bewusst Fleisch und unterscheide es sprachlich nicht vom Fisch wie es einige Leute tun, denn es macht meiner Meinung nach gar keinen Sinn zwischen Fischfleisch und anderem Tierfleisch zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
Das sehen allerdings nicht alle Leute so:&lt;br /&gt;
Viele Leute sind es einfach sprachlich gewöhnt und kennen es nicht anders, aber auch das deutsche Lebensmittelgesetz unterscheidet interessanterweise tatsächlich zwischen Fisch und Fleisch.&lt;br /&gt;
Und die Unterscheidung kann man sogar noch weiter zurück verfolgen: In der Bibel (1. Korinther 15,39) steht „Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische.“&lt;br /&gt;
Obwohl dieser Auszug ja eigentlich die enzelnen Fleischsorten mehr oder weniger voneinander abgrenzt (incl. Fisch) und nicht Fleisch von Fisch, wurde es später so ausgelegt, dass man zu Fastenzeiten kein Fleisch, wohl aber Fisch essen durfte (wahrscheinlich müssen wir dankbar sein dass die alten Kirchendiener kein Menschenfleisch gegessen haben).&lt;br /&gt;
Viele Vegetarier nutzen ihn heute noch, diesen Trick. Wobei es mir persönlich völlig egal ist wer was isst oder nicht isst.&lt;br /&gt;
Aber genau genommen essen Vegetarier per Definition keine Tiere und dazu gehört nunmal auch der Fisch.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pescetarismus&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pescetarismus&quot;&gt;Pescetarismus&lt;/a&gt; nennt man es wenn man kein Fleisch aber trotzdem Fisch isst.&lt;br /&gt;
Und Pescetarismus ist keine Unterform des Vegetarismus, sondern eine Form der omnivoren Ernährung (Allesfresser).&lt;br /&gt;
(Unglaublich wie viele absolut nutzlose Dinge man lernt, wenn man kurz für einen Artikel wie diesen recherchiert, ich bin begeistert.)&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Ein netter Trick, der aber nichts an der Tatsache ändert dass Fischfleisch aus Muskelfasern, Bindegewebe, Knorpeln etc. besteht, genau wie Fleisch.&lt;br /&gt;
Und geschmacklich lässt sich diese Unterscheidung auch nicht halten, schliesslich besteht nicht bloss zwischen Fischfleisch und anderen Fleischsorten ein Unterschied, sondern genauso zwischen Schwein, Rind, Reh und Hase zueinander auch.&lt;br /&gt;
Und selbst im Duden gibt es den Begriff „Fischfleisch“.&lt;br /&gt;
Es wird in anderen Sprachen, wie im chinesischen z.B., übrigens auch nicht unterschieden. Es heisst 鱼肉 (yú ròu): 鱼 (yú) der Fisch und 肉 (ròu) das Fleisch.&lt;br /&gt;
Dazu gibt es auch wieder eine nette, kleine Anekdote aus dem Reich der Mitte:&lt;br /&gt;
Es war irgendwann zwischen 2010 und 2011 als ich mit ein paar Mitschülern und einer Lehrerin unseres Chinesischkurses zusammen Essen gegangen bin.&lt;br /&gt;
Eine junge Deutsche sagte dass sie Vegetarierin sei und bestellte promt ein Fischgericht, was natürlich neben einiger Verwunderung bei unserer chinesischen Lehrerin auch zu einer langwierigen Diskussion geführt hat.&lt;br /&gt;
Fazit: Auch wenn der Artikel es anders erscheinen lässt, ist es völlig egal was Sie essen und was nicht und auch wie Sie es nennen.&lt;br /&gt;
Dieser Artikel hebt nur einmal mehr die haarspalterischen Unterschiede hervor, hat aber weder auf die Essgewohnheiten, noch die allgemeinen Sprachgewohnheiten Einfluss.&lt;br /&gt;
Wenn sie Fisch essen und sich trotzdem Vegetarier nennen wollen, dann tun sie es einfach.&lt;br /&gt;
Es gibt ja auch genügend Leute die sich als Nichtraucher bezeichnen, aber auf jeder Gartenparty schwach werden und rauchen als gäbe es kein Morgen. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/484-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Mach mir den Tony</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/453-Mach-mir-den-Tony.html</link>
            <category>Lustiges</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Sonstiges</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/453-Mach-mir-den-Tony.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=453</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=453</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/naacht.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nachts in Beijings Vororten.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Kinder verhalten sich in einigen Situationen sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
Somit gehört Haarewaschen bei vielen Jungen nicht gerade zu den beliebtesten Aktionen.&lt;br /&gt;
Weiss der Himmel warum, versucht auch unser Sprössling sich mit allen Tricks von dieser ständigen Pflicht zu befreien und so kann man ihn jedes Mal vor dem Baden hören wie er einmal auf Chinesisch &quot;今天不惜头&quot; (jīn tiān bù xǐ tóu) und einmal auf Deutsch &quot;Heute nicht Haarewaschen&quot; fordert, um auch sicher zu gehen dass wir beide es gehört und verstanden haben.&lt;br /&gt;
Haare schneiden ist noch ein sehr viel heikleres Thema. Der Sohnemann lässt es zwar über sich ergehen, aber nachdem er eine Minute und 15 Sekunden still gehalten hat, kann man ihn kaum noch unter Kontrolle halten.&lt;br /&gt;
Er windet sich hin und her und versucht alle Haarschneidemanöver zu boykottieren.&lt;br /&gt;
Entsprechend sieht manchmal auch seine Frisur aus, aber schief ist ja bekanntlich modern.&lt;br /&gt;
Aber auch ich selber sah vor Kurzem noch ein wenig wild aus, denn seit dem Corona Ausbruch bis letzte Woche war ich nicht mehr beim Friseur.&lt;br /&gt;
Ein Umstand, der auch der Verwandtschaft in China aufgefallen ist beim regelmäßigen hin- und herschicken von Fotos und Videos im Familien-Chat.&lt;br /&gt;
So bekam also meine Frau auf chinesisch den gut gemeinten Rat mir den Tony zu machen.&lt;br /&gt;
„Mach ihm doch den Tony“ bzw. im Original „给他做个Tony“ (gěi tā zuò gè Tony). Ein Ausspruch den ich nicht kannte und der mich erst einmal hat zweifeln lassen ob der Familien Chat der richtige Ort sei um solche Vorschläge zu posten. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aber nachdem ich aufgeklärt worden bin ist alles ganz unverfänglich.&lt;br /&gt;
Chinesen die in ausländischen Firmen arbeiten oder so ganz einfach ein wenig cool daher kommen wollen, geben sich englische Namen.&lt;br /&gt;
Teilweise auch recht skurrile. Das hatten wir ja alles schon im Artikel [[Sag mir Deinen wahren Namen]] behandelt.&lt;br /&gt;
Und der Name Tony scheint wohl unter Friseuren sehr beliebt zu sein. Warum auch immer...&lt;br /&gt;
Das wusste ich auch noch nicht, sonst hätte ich es im Artikel [[Haarscharf]] bestimmt erwähnt.&lt;br /&gt;
So beliebt auf jeden Fall, dass er es in eine umgangssprachliche Phrase geschafft hat.&lt;br /&gt;
„Mach ihm doch den Tony“ bedeutet also so viel wie „Sei Du doch sein Friseuer“ und ist eine Aufforderung anstatt zum Friseur zu gehen die Haare selbst zu schneiden.&lt;br /&gt;
Das ist bereits des Rätsels Lösung.&lt;br /&gt;
Ich habe mich dann aber doch letzte Woche dazu entschieden wieder zum Friseur zu gehen.&lt;br /&gt;
Schliesslich muss ich mich ja hin und wieder auf der Arbeit sehen lassen und kann nicht ausschliesslich Home-Office machen.&lt;br /&gt;
Was nicht implizieren soll dass ich meiner Frau nicht zutraue meine Haare schneiden zu können. Aber ich denke der Friseur kann es doch ein wenig besser. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Jul 2020 17:06:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/453-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Wer schreibt, der bleibt</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/398-Wer-schreibt,-der-bleibt.html</link>
            <category>Bildende Kunst</category>
            <category>Gerüchte</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/398-Wer-schreibt,-der-bleibt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=398</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=398</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kalli1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kalli1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Frau verkauft Kalligrafien auf der Stasse.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frau verkauft Kalligrafien auf der Stasse.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;In chinesischen Kung-Fu Filmen (功夫电影 gōng fu diàn yǐng) sieht man zuweilen die Protagonisten beim studieren der kalligrafischen Fähigkeiten ihres Gegners, um daraus die Führung seines Schwertes abzuleiten.&lt;br /&gt;
Daran kann man bereits erkennen, welchen Stellenwert das „Schönschreiben“, wie man es verniedlicht in deutsch nennen könnte, in China seit jeher hatte.&lt;br /&gt;
Kalligrafie ist eine hohe Kunstform, der in China weit mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als anderswo. Das hat natürlich nicht zuletzt mit dem Schriftsystem selber zu tun.&lt;br /&gt;
Dabei kann es beim zeichnen der Zeichen oft recht impulsiv zugehen. Die sogenannte Grasschrift stellt die Gestaltung sogar in den Vordergrund und die Lesbarkeit nur an zweite Stelle, was es selbst vielen Chinesen oft unmöglich macht sie zu entziffern.&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Kategorien:&lt;br /&gt;
- 篆书 (zhuàn shū) Die Siegelschrift&lt;br /&gt;
- 行书 (xíng shū) Die Kursivschrift&lt;br /&gt;
- 草书 (cǎo shū) Die Grasschrift&lt;br /&gt;
- 隶书 (lì shū) Die Kanzleischrift&lt;br /&gt;
- und 楷书 (kǎi shū) Die Regelschrift&lt;br /&gt;
Aber in der Regel spricht man (wie der Name es bereits vermuten lässt) von der Regelschrift, wenn man von Kalligrafie spricht.&lt;br /&gt;
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu tief in die Geschichte abtauchen, darüber haben andere Leute bereits viele Bücher geschrieben. Vielmehr möchte ich beleuchten, was diese alte Kunstform im heutigen China für einen Stellenwert hat.&lt;br /&gt;
Einige von Ihnen werden verblüfft sein, denn sie ist keines Wegs ein Fossil das nur noch von alten Menschen wirklich respektiert wird, sondern immer noch ein fester Bestandteil des modernen Lebens.&lt;br /&gt;
Auch wenn vielerorts bemängelt wird, dass die Kinder durch den Gebrauch von Computer und Mobiltelefon nicht mehr anständig lesen und schreiben könnten, so ist diese alte Fertigkeit doch immer noch hoch angesehen und wird vielerorts auch vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
Es wäre zum Beispiel undenkbar, dass ein Staatspräsident in China sie nicht besitzt. Bei hohen Persönlichkeiten werden solche Dinge stets erwähnt. Kalligrafie und darüber hinaus die Fertigkeit chinesische Texte im alten Stil gekonnt zu formulieren sind in gewissen Kreisen unabdingbar. „Wer schreibt, der bleibt“ sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/kalli4.gif&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein typisches Kalligrafie-Übungsblatt.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Und so kann man in chinesischen Privathaushalten auch immer wieder Jung und Alt dabei beobachten, wie sie ihre Fähigkeiten mit dem Pinsel trainieren.&lt;br /&gt;
Wenn Sie in einen Buchladen gehen, können sie sich auch dort die Übungsblätter kaufen. Auf ihnen finden sie einige Zeichen in kleinen Rechtecken vorgegeben, die Sie nachzeichnen können. So ähnlich wie „&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Malen_nach_Zahlen&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Malen_nach_Zahlen&quot;&gt;Malen nach Zahlen&lt;/a&gt;“.&lt;br /&gt;
Wer das ganze gerne einmal in formvollendeter Form bestaunen möchte, muss nicht auf den nächsten Tempelmarkt (siehe Artikel [[Schweinkram]]) warten, wo Glückssprüche von Künstlern aufgeschrieben werden, die man sich dann an die Haustüre kleben kann.&lt;br /&gt;
In vielen öffentlichen Parks, morgens, bevor der Ansturm der Touristen losgeht, kann man Rentner mit überdimensionalen Pinseln und einem Eimer Wasser sehen, die gekonnt Sprüche und Zeichen auf die Steinplatten zeichnen, nur um sie kurze Zeit später wieder von der Sonne aufsaugen zu lassen.&lt;br /&gt;
Wer sich für die chinesische Kalligrafie interessiert, wird unmittelbar mit dem Zeichen 永 (yǒng) konfrontiert.&lt;br /&gt;
Es steht für Ewigkeit und an ihm kann man alle 8 Grundlegenden Prinzipien (also alle acht grundlegenden Bewegungen) lernen.&lt;br /&gt;
Genauso kennt jedes Kind in China die „vier Schätze des Gelehrtenzimmers“ (文房四宝 wén fáng sì bǎo):&lt;br /&gt;
- 笔 (bǐ) Der Pinsel&lt;br /&gt;
- 墨 (mò) Die Tusche (als Stangentusche, die mit Wasser und Hilfe des Reibsteins angerührt werden muss)&lt;br /&gt;
- 砚 (yàn) Der Reibstein&lt;br /&gt;
- 纸 (zhĭ) Das Papier&lt;br /&gt;
Bis heute gilt die Kalligrafie in China als eine der höchsten Künste (wenn nicht die höchste) und man findet sie wirklich überall.&lt;br /&gt;
Was mich persönlich immer wieder fasziniert ist der Umstand, dass man sie, wenn sie wirklich schnell und wild ausgeführt wird, mit westlichen Malstilen der Moderne vergleichen kann, die sich seinerzeit mit grossem Kraftaufwand von der klassischen Malerei befreit haben.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kalli2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kalli2.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Kalligrafie mit dem Wasserpinsel in einem Park in Beijing.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kalligrafie mit dem Wasserpinsel in einem Park in Beijing.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Abstrakte Malerei oder auch bei Happenings entstandene Kunstwerke, die dem Schöpfungsakt mehr Bedeutung zumessen als dem Werk selber, waren im Westen vor gar nicht all zu langer Zeit noch ein kontroverses Thema.&lt;br /&gt;
Und trotzdem sind die aus ihnen entstandenen Werke zu hoch dotierten Kunstwerken geworden.&lt;br /&gt;
Das alles gab es in China in Form der Kalligrafie bereits sehr viel früher und ist seit langen Zeiten bereits gesellschaftstauglich.&lt;br /&gt;
Wenn man sich einmal damit befasst, ist auch dies wieder ein Thema das etliche Abende füllen kann. Ich empfehle jedem, sich einfach mal im Internet schlau zu machen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Mar 2019 00:48:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/398-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Wenn man erst einmal einen Namen hat, ist es ganz egal, wie man heisst</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/309-Wenn-man-erst-einmal-einen-Namen-hat,-ist-es-ganz-egal,-wie-man-heisst.html</link>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/309-Wenn-man-erst-einmal-einen-Namen-hat,-ist-es-ganz-egal,-wie-man-heisst.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=309</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=309</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/brith.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/brith.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Man sieht bereits an dem Schild, dass hier in der Regel nicht mit lateinischen Schriftzeichen gearbeitet wird.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Man sieht bereits an dem Schild, dass hier in der Regel nicht mit lateinischen Schriftzeichen gearbeitet wird.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Wenn man seinem Kind in China einen Namen geben möchte, sollte man sich früh genug Gedanken darüber machen.&lt;br /&gt;
Ich bin Deutscher, meine Frau Chinesin und unser Kind ist in China geboren. Da gibt es schon einige Dinge zu beachten, denn es gibt hier einige bürokratische Hürden. So wohl auf deutscher, als auch auf chinesischer Seite.&lt;br /&gt;
Schön wäre es, wenn der Nachwuchs einen chinesischen und einen deutschen Namen haben könnte.&lt;br /&gt;
Das ist aber leider nicht möglich. Zumindest hier sind die deutschen und die chinesischen Behörden einer Meinung (tatsächlich dann doch nicht, wie wir nachher sehen werden, aber das sind erst einmal die offiziellen Aussagen).&lt;br /&gt;
Also entweder oder. Da kommen wir aber bereits zu einigen Problemen:&lt;br /&gt;
Wenn der Nachwuchs irgendwann einmal einen deutschen Pass bekommen soll (und das soll er, schliesslich hat ein deutscher Pass, alleine wenn man nur einmal an internationale Reisen denkt, erhebliche Vorteile gegenüber einem chinesischen) dann muss der Name in lateinischen Schriftzeichen schreibbar sein.&lt;br /&gt;
Das heisst: entweder er hat einen deutschen (oder vielleicht auch einen englischen) Namen oder sein/ihr chinesische Name wird in die Lautumschrift Pinyin übersetzt. Aus „孔丘“ würde dann zum Beispiel „Kong Qiu“.&lt;br /&gt;
Nicht besonders schön, schliesslich ist es kein richtiger Name mehr, sondern bloss eine lautmalerische Umschreibung.&lt;br /&gt;
Also lieber doch einen deutschen Namen. Aber auch hier gibt es einige Hindernisse.&lt;br /&gt;
Es fängt bei der Geburtsurkunde an. (diesen Schritt haben wir schon vor etlicher Zeit erledigt, ich habe bloss noch nicht darüber berichtet. Jetzt, wo es weitere Dinge den Namen betreffend zu berichten gibt, denke ich, ist es an der Zeit dies nachzuholen)&lt;br /&gt;
Die Geburtsurkunde bekommt man im Krankenhaus ausgestellt, in dem man den Nachwuchs zur Welt gebracht hat.&lt;br /&gt;
Klassischerweise sind chinesische Namen bloss drei Zeichen lang (in Ausnahmefällen auch mal vier) und genau darauf ist der Urkundendrucker und die Software dann auch ausgelegt.&lt;br /&gt;
Wir haben es trotzdem geschafft den deutschen Namen auf das Formular zu bekommen. Ich durfte freundlicherweise selber das Programm bedienen und konnte so den druckbaren Bereich erweitern.&lt;br /&gt;
Es ist durchaus möglich auch einen relativ langen Namen auszudrucken, gegebenenfalls auch einen Doppelnamen.&lt;br /&gt;
Allerdings dauert es einige Zeit, bis man sich durch die Eingabemaske geklickt und ein paar Probedrucke gemacht hat.&lt;br /&gt;
Die ohnehin schon lange Schlange ist dadurch noch länger geworden und ich habe mir definitiv keine Freunde gemacht, diesen morgen.&lt;br /&gt;
Aber letztendlich hatten wir, was wir wollten (bei anderen Krankenhäusern gab es aber bereits Probleme, zum Beispiel beim eintragen des Namens in das Impfbuch. Ich habe dann einfach mit einem Stift die fehlenden Zeichen im Ausdruck ergänzt).&lt;br /&gt;
Damit kommen wir dann schon zur nächsten Hürde: Mit einem nicht-chinesischen Namen kann man sich nicht in das chinesische Familienstammbuch eintragen lassen.&lt;br /&gt;
Das bedeutet unter anderem: Kein Zugang zu einem öffentlichen Kindergarten oder Probleme bei der Aufnahme in ein öffentliches Krankenhaus.&lt;br /&gt;
Man könnte zwar in ein privates Krankenhaus gehen, aber die Preise hierfür sind astronomisch hoch, ganz abgesehen von den Bestechungsgeldern, die man zahlen muss, nur um überhaupt einen Termin zu bekommen.&lt;br /&gt;
Wir haben dann mit einigen Behörden gesprochen und es hat sich irgendwann herausgestellt, dass der Sprössling mit einem chinesischen Namen zusätzlich zum deutschen Namen dann doch eingetragen werden kann.&lt;br /&gt;
Also muss ein chinesischer Name her. Und da wir ja eh neben dem deutschen Namen, einen chinesischen ausgesucht haben, sind wir frohen Mutes zur Polizeistation um ihn eintragen zu lassen.&lt;br /&gt;
Aber weit gefehlt. Denn dieser Name hat natürlich nichts mit dem Namen in der Geburtsurkunde zu tun.&lt;br /&gt;
Die chinesischen Behörden machen es an dieser Stelle genau wie die deutschen: Man kann den Namen lautmalerisch übersetzen lassen. Aus Martin würde dann zum Beispiel 马丁 (mǎ dīng).&lt;br /&gt;
Erinnern sie sich noch an den ganz alten Artikel [[Die Nymphe]] ?&lt;br /&gt;
Genau nach dieser Methode werden deutsche Namen beim Tätowierer übersetzt und unter die Haut gekratzt. Einziger Unterschied ist, dass peinliche Bedeutungen ausgeschlossen sind, da die Behörden eine feste Liste haben, an Hand derer sie Namen übersetzen.&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es seltsam, schliesslich ist auch dies kein richtiger Name, sondern eine lautmalerische Übersetzung. Aber anders geht es leider nicht.&lt;br /&gt;
Man muss dann vorher noch zu einer Behörde um zu bestätigen, dass der Sprössling einen chinesischen Namen bekommen soll.&lt;br /&gt;
Es werden der Ausweis bzw. Pass der Eltern, die Geburtsurkunde, das Familienstammbuch kopiert, etliche Unterlagen ausgedruckt und unterschrieben, um hiermit dann zur Polizeistation zu gehen und einen Eintrag im Familienstammbuch zu bekommen (man sollte aber vorher mit allen Parteien abklären, ob das so machbar ist, sonst verweist die Polizei auf die Behörden und die Behörden auf die Polizei. Man würde sich also im Kreis drehen).&lt;br /&gt;
Unser Nachwuchs hat jetzt ziemlich viele Namen: Erst einmal den deutschen, bestehend aus Nachnamen, und zwei Vornamen (einem Rufnamen und einem zweiten Vornamen). Dies sind die offiziellen Namen.&lt;br /&gt;
Dann gibt es noch einen chinesischen Hausnamen (Chinesen geben Kindern gerne einen einfachen Namen, mit dem man sie zu Hause anspricht), einen chinesischen Namen, der sich aus dem Nachnamen meiner Frau (sie hat ihren Namen behalten) und einem Vornamen zusammensetzt und jetzt auch noch den konstruierten, behördlichen Namen (die Übersetzung seines deutschen Rufnamens in chinesische Schriftzeichen).&lt;br /&gt;
Ich bin mal gespannt wie wir ihm das alles beibringen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag vom 29.01.2018&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war ich doch etwas zu voreilig mit meinem Artikel.&lt;br /&gt;
Obwohl wir im Vorfeld mit den Behörden und der Polizeistation abgeklärt hatten, dass wir den von den Behörden offiziell übersetzten und bestätigten Namen in das Familienstammbuch eintragen können, weigern sich die Beamten jetzt plötzlich dies auch tatsächlich zu tun.&lt;br /&gt;
Ein Phänomen, das in China immer wieder vorkommt. Je nach Tageslaune der Beamten bekommt man was man braucht, oder eben auch nicht.&lt;br /&gt;
Es gibt keine festen Regeln, somit macht hier jeder mehr oder weniger was er will. Das schliesst eben auch ein, sich nicht an vorher besprochene Dinge zu halten.&lt;br /&gt;
Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass es mich auch nicht mehr wundert, dass fast alles in China illegal gemacht wird, wenn man den Offiziellen eh nicht trauen kann.&lt;br /&gt;
Auch wenn man meistens mit netten Angestellten des öffentlichen Dienstes zu tun hat, die einem versuchen so gut es geht zu helfen, kann man nicht übersehen, dass ein nicht unerheblicher Teil des Beamtenapparates in China dies nicht tut.&lt;br /&gt;
Was man immer wieder mal vorfindet sind Beamte, die unfähig oder korrupt sind oder einfach gerade nicht daran interessiert zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Das kann mitunter grosse Auswirkungen für einen selber haben. In unserem Fall müssen wir unseren Nachwuchs zum Beispiel in einen internationalen Kindergarten schicken, wenn es so weit ist.&lt;br /&gt;
Wir können also schon einmal anfangen zu sparen... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Jan 2018 02:27:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/309-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Turmbau zu Babel</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/177-Turmbau-zu-Babel.html</link>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/177-Turmbau-zu-Babel.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=177</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=177</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kor1.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kor1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Die Strichfolgen der koreanischen Zeichen erinnern stark an die der chinesischen Schrift.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Strichfolgen der koreanischen Zeichen erinnern stark an die der chinesischen Schrift.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ich bin beruflich wieder in Korea und mir ist wieder etwas aufgefallen:&lt;br /&gt;
Die koreanische Schrift erinnert an Teile, die aus chinesischen Schriftzeichen herausgenommen und neu gruppiert wurden.&lt;br /&gt;
Die Strichfolgen scheinen mir doch alle sehr geläufig.&lt;br /&gt;
Aber offiziell ist sie wohl nicht aus dem Chinesischen entstanden. Oder zumindest nicht direkt.&lt;br /&gt;
Allerdings sind sich die Gelehrten nicht einhundertprozentig einig darüber welchen Ursprung sie tatsächlich hat.&lt;br /&gt;
Es gibt viele Vermutungen aus welchen Sprachen sie sich entwickelt hat. Das Chinesische steht dabei nicht an erster Stelle.&lt;br /&gt;
Also Zeit, sich einmal etwas genauer mit dem Koreanischen auseinaderzusetzen:&lt;br /&gt;
Als erstes: Koreanisch ist keine logografische Schrift wie Chinesisch, wo ein Zeichen eine feste Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
Es besteht aus 19 Zeichen für Konsonante und 21 für Vokale, aus denen pro Silbe ein Zeichen zusammengesetzt wird.&lt;br /&gt;
Das heisst: Wenn man weiss wie ein Wort geschrieben wird, weiss man auch wie man es ausspricht, genau so wie bei allen europäischen Sprachen, aber im Gegensatz zum Chinesischen.&lt;br /&gt;
Das koreanische Alphabet (한글 Hangeul) wurde 1443 von König Sejong (세종대왕) eingeführt und könnte sich nach Expertenansicht aus der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Phagpa-Schrift&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Phagpa-Schrift&quot;&gt;Phagpa-Schrift&lt;/a&gt; entwickelt haben.&lt;br /&gt;
Diese wurde während der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yuan-Dynastie&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yuan-Dynastie&quot;&gt;Yuan Dynastie&lt;/a&gt; unter &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kublai_Khan&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kublai_Khan&quot;&gt;Kublai Khan&lt;/a&gt;, dem Enkel &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Dschingis_Khan&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Dschingis_Khan&quot;&gt;Dschinghis Khans&lt;/a&gt; unter anderem aus der tibetischen Schrift entwickelt und sollte alle, im damaligen, mongolischen Grossreich gebräuchlichen Schriften darstellen.&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall des grossen Mongolischen Reiches wurde sie nicht weiter gebraucht und ist in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;
Die tibetische Schrift, die wohl grossen Einfluss auf die Phagpa-Schrift hatte, wiederum hat sich aus der indischen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Brahmi-Schrift&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Brahmi-Schrift&quot;&gt;Brahmi-Schrift&lt;/a&gt; entwickelt, die wiederum Vorläufer war für mehr als hundert inische Schriften.&lt;br /&gt;
Forscher vermuten, dass die Brahmi-Schrift nach dem Grundprinzip der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Aram%C3%A4ische_Schrift&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Aram%C3%A4ische_Schrift&quot;&gt;aramäischen Schrift&lt;/a&gt; konzipiert wurde.&lt;br /&gt;
Diese wiederum wird auf ca. 900 v. Chr. datiert und Schriften wie unter anderem das Arabische, das Hebräische und das Syrische entspringen aus ihr.&lt;br /&gt;
Die aramäischen Schrift leitet sich aus der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nizische_Schrift&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nizische_Schrift&quot;&gt;phönizischen Schrift&lt;/a&gt; ab. Das &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kyrillisches_Alphabet&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kyrillisches_Alphabet&quot;&gt;kyrillische&lt;/a&gt;, so wie das &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Griechisches_Alphabet&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Griechisches_Alphabet&quot;&gt;griechische Alphabet&lt;/a&gt; basieren ebenfalls auf der phönizischen Schrift.&lt;br /&gt;
Sie sehen also jetzt schon: Unsere kleine Recherche hat uns bereits einmal um den halben Erdball geschickt.&lt;br /&gt;
Und wenn man sich die Symbole der unterschiedlichen Sprachen anschaut, sieht man plötzlich auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Sprachen.&lt;br /&gt;
Aber das befriedigt noch nicht meinen Wissensdurst. Deshalb forsche ich weiter, in welcher Beziehung Koreanisch und Chinesisch zueinander stehen.&lt;br /&gt;
Und siehe da: Es gibt im Koreanischen, eben so wie im Japanischen mehr als nur ein Alphabet.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kor2.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/kor2.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Die Strichfolgen der koreanischen Zeichen erinnern stark an die der chinesischen Schrift.&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Strichfolgen der koreanischen Zeichen erinnern stark an die der chinesischen Schrift.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Es werden auch hier chinesische Schriftzeichen verwendet. Im Japanischen unter dem Namen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kanji&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kanji&quot;&gt;漢字 Kanji&lt;/a&gt;, im Koreanischen unter dem Namen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hanja&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hanja&quot;&gt;漢字 Hanja&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Bevor das Koreanische Alphabet (한글 Hangeul) eingeführt wurde, benutzte man auch in Korea ausschliesslich chinesische Schriftzeichen.&lt;br /&gt;
Nach der Einführung wurden diese zeitweise komplett aus der Sprache verbannt, um sich von den Japanern zu unterscheiden, man nahm dann später aber einige Wörter wieder auf. Sie werden selten gebraucht, sind aber fester Bestandteil der Koreanischen Sprache.&lt;br /&gt;
Und wenn man noch genauer nachforscht stellt man fest, dass auch das koreanische Alphabet wahrscheinlich nicht ausschliesslich von der Phagpa-Schrift abstammt.&lt;br /&gt;
Somit hatte die chinesische Schrift wohl nicht nur indirekt Einfluss auf das Koreanische durch die Phagpa-Schrift, die ja alle damaligen Gebräuchlichen Schriften darstellen sollte (darunter auch das Chinesische), sondern hat wohl auch ganz direkt die Zeichengestaltung beeinflusst. Schliesslich war sie lange Zeit die lokale Sprache vor der Einführung der neuen Zeichen.&lt;br /&gt;
Wenn man ein wenig nachforscht kommt man schnell von Hölzchen auf Stöcken und merkt, dass die unterschiedlichsten Sprachen irgendwie miteinander zu tun haben.&lt;br /&gt;
Manchmal frage ich mich auch, ob der ägyptische Sonnengott Ra (oder Re), dargestellt durch einen Kreis oder einen Kreis mit einem Punkt in der Mitte, dessen Erkennungsmerkmal das Auge ist, etwas mit dem chinesischen 日 rì (Sonne) oder dem 目 mù (Auge) zu tun hat.&lt;br /&gt;
Denn die Quadrate dieser Zeichen werden in älteren chinesischen Schreibweisen, oder auch heutzutage in anderen Schriftsätzen ebenfalls als Kreise dargestellt.&lt;br /&gt;
Und der Sprung von rì zu Ra ist auch nicht besonders gross (vor allen Dingen nicht wenn man bedenkt, dass niemand wirklich sagen kann wie die Wörter damals im alten Ägypten tatsächlich ausgesprochen wurden).&lt;br /&gt;
Man kann viele Gedanken um dieses Thema spinnen und vieles scheint irgendwie miteinander verwoben zu sein.&lt;br /&gt;
Auch Wissenschaftler sind sich oft nicht einig darüber wie genau. Und das macht es noch interessanter.&lt;br /&gt;
Ich würde nicht so weit gehen den Turmbau zu Babel in Erwägung zu ziehen, aber der Einfluss der verschiedenen Kulturen untereinander ist vielleicht doch grösser, als man gemeinhin annimmt.&lt;br /&gt;
Vielleicht doch eine untergegangene Weltkultur von der nicht mehr als Sprachfetzen übrig geblieben sind ??? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 08:57:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/177-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Ausländer</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/101-Auslaender.html</link>
            <category>Persönliche Erfahrungen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Chinesen</category>
            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/101-Auslaender.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=101</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=101</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/baustelle.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/baustelle.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;In Beijing werden immer wieder neue Hochhaustürme gebaut&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In Beijing werden immer wieder neue Hochhaustürme gebaut&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Beijing ist eine riesengroße Metropole und es gibt etliche Ausländer die hier leben und arbeiten, so wie ich.&lt;br /&gt;
Beijing hat viel zu bieten. Und in einer Großstadt kann man als Ausländer auch ziemlich gut zurecht kommen, auch wenn man kein Chinesisch spricht und eher westlich orientiert lebt. Das heißt seine Ess- und sonstigen Gewohnheiten nicht ändern möchte. Das gilt allerdings nur für bestimmte Stadtteile.&lt;br /&gt;
Da die Mieten in Beijing sehr hoch sind, bin ich etwas weiter in den Süden gezogen, in einen noch nicht touristisch erschlossenen Bezirk. Die U-Bahn fährt erst seit kurzem hier durch.&lt;br /&gt;
Ich wohne jetzt knapp einen Monat hier und habe ausser mir erst einen weiteren Ausländer gesehen. Das finde ich schon sehr interessant in einer Weltstadt wie Beijing.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/waesche.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/waesche.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Wäsche hängt mitten in der Stadt zum trocknen an der Strasse&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wäsche hängt mitten in der Stadt zum trocknen an der Strasse&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Anders herum ist es natürlich auch für die Leute, die hier wohnen mit Sicherheit ein ungewohntes Bild auf einmal einen Ausländer in ihrer Mitte zu haben. Man kann es an den ständigen Blicken, die sie einem hinterherwerfen erkennen.&lt;br /&gt;
Aber die Blicke merkt man mit der Zeit überhaupt nicht mehr. Und ganz ehrlich gesagt: Ob sie sich wundern oder nicht hat keinen weiteren Einfluss auf mein Leben hier.&lt;br /&gt;
Es ist ja gerade auch in Deutschland wieder eine fieberhafte Diskussion um Ausländer entflammt. Solche Sachen bekommt man hier zwar nur am Rande mit aber es bleibt einem nicht verborgen.&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich ganz einfach (das will nur keiner wahr haben). Als Ausländer in einem Land wird man erst einmal argwöhnisch beobachtet.&lt;br /&gt;
So funktionieren Menschen nun mal. Sie verallgemeinern und was sie nicht kennen, lehnen sie erst einmal ab. Das ist reiner Selbstschutz und hat überhaupt nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.&lt;br /&gt;
Das ist in Deutschland so, in China und auch sonst überall auf der Welt.&lt;br /&gt;
Aber der intelligente Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er sich selbst und das was er gelernt hat immer wieder in Frage stellt.&lt;br /&gt;
Hier fängt Toleranz an. Mit Hilfe von gegenseitigem Kennenlernen. Wenn ich öfter in das gleiche Geschäft gehe und die Leute merken, dass ich Chinesisch sprechen kann, tauen sie langsam auf. Die Ablehnung oder Verwunderung weicht und an ihre Stelle tritt Neugierde.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/nebelstrasse2.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Blick aus einem Einkaufszentrum auf die Vorstadt bei aufziehendem Smog&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Zugegeben: Nicht alle Menschen funktionieren so. Leider. Es gibt auch immer wieder welche die einen dafür, dass man aus einem anderen Land kommt verachten, hassen oder fürchten. Solche Menschen gibt es überall.&lt;br /&gt;
Aber der Großteil der Menschheit ist nett. Und das überall auf der Welt.&lt;br /&gt;
Und auch Deutschland braucht sich keine Sorgen zu machen. Auch hier sind die, die Angst vor Ausländern haben nicht die Mehrheit. Auch wenn die Medien es immer gerne so aussehen lassen.&lt;br /&gt;
Der Großteil der Menschen unterscheidet nach anderen Kriterien und zwar ob ein Mensch gut ist oder ein Arschloch. Und das länder- und rassenübergreifend. Ein Arschloch ist ein Arschloch und ein guter Mensch ist ein guter Mensch, egal woher.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/hunde.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/hunde.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Hunde vor einem kleinen Laden etwas weiter draussen&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Hunde vor einem kleinen Laden etwas weiter draussen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Deutschland braucht sich in dieser Frage wirklich nicht zu verstecken. Dazu gibt es eine Geschichte, die mir ein befreundetes chinesisches Paar erzählt hat, als sie zu Besuch in Deutschland waren.&lt;br /&gt;
Sie gingen die Strasse entlang und wurden plötzlich von einer älteren Dame gefragt, wie man denn am besten zu einem bestimmten Ort komme.&lt;br /&gt;
Die beiden waren völlig baff. Sie waren doch ganz offensichtlich Ausländer und trotzdem hatte die ältere Dame sie nach dem Weg gefragt. Das sagt doch schon einiges über die Deutschen aus, wie ich finde. Natürlich leben in Deutschland auch Ausländer und es ist auch völlig selbstverständlich, dass sie sich auskennen.&lt;br /&gt;
So etwas würde in China zum Beispiel niemals passieren. Das ist völlig ausgeschlossen. In China gibt es einige Dinge, die man Ausländern grundsätzlich nicht zutraut. Chinesisch sprechen und sich in der Stadt auskennen gehören definitiv dazu.&lt;br /&gt;
Zugegeben: Bei den meisten Ausländern in China ist das ziemlich nah an der Wahrheit, aber für andere, die hier schon ewig leben ist es mit Sicherheit ziemlich ermüdend immer wieder wie ein Tourist behandelt zu werden.&lt;br /&gt;
Aber Veränderungen kommen eben nur langsam. China öffnet sich so wie es selber will und nicht so wie man es als Ausländer gerne hätte.&lt;br /&gt;
Auch hier ist wieder der gute, alte chinesische Spruch angebracht: 慢慢来 màn màn lái. In diesem Fall würde ich es mit &quot;Das kommt schon in Ordnung mit der Zeit&quot; übersetzen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Jan 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/101-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Das Herz in der Mitte der Stadt</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/94-Das-Herz-in-der-Mitte-der-Stadt.html</link>
            <category>Seltsames Verhalten von Deutschen und Anderen</category>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/94-Das-Herz-in-der-Mitte-der-Stadt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=94</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=94</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/tiananmen.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;天安门 (Tiān&#039;ānmén) Das Tor des himmlischen Friedens&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;市中心 (shìzhōngxīn) bedeutet das Herz in der Mitte der Stadt. Und dort befindet sich eines der bekannten chinesischen Touristenziele.&lt;br /&gt;
Ich bin normalerweise nicht oft dort, versuche die touristischen Plätze in Beijing zu meiden. Aber wenn ich einmal da bin finde ich es immer wieder lustig zu beobachten, wie Touristengruppen am Eingang der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Verbotene_Stadt&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Verbotene_Stadt&quot;&gt;verbotenen Stadt&lt;/a&gt; stehen.&lt;br /&gt;
Während die europäischen und amerikanischen Touristengruppen Richtung Süden schauen auf den Platz, schauen die chinesischen Touristengruppen genau in die andere Richtung zum Tor.&lt;br /&gt;
Es hat sich über die Zeit nämlich ein ganz grosses Missverständnis eingebürgert. Der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Tian%E2%80%99anmen-Platz&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Tian%E2%80%99anmen-Platz&quot;&gt;Platz des Himmlichen Friedens&lt;/a&gt;, wie unsere Medien ihn immer so schön nennen, hat geschichtlich gesehen gar keine grosse Bedeutung. Er heisst auch gar nicht Platz des himmlischen Friedens. Wenn man den Namen korrekt übersetzt ist es der Platz am &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_des_Himmlischen_Friedens&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_des_Himmlischen_Friedens&quot;&gt;Tor des himmlischen Friedens&lt;/a&gt;. Und das erklärt dann auch das Verhalten der chinesischen Touristengruppen.&lt;br /&gt;
Zugegeben, der Platz ist beeindruckend gross und hat aus jüngster Vergangenheit auch ein tragisches Kapitel der chineschen Geschichte zu erzählen, aber im Vergleich zu dem Tor ist es bloss ein grosser, leerer Platz.&lt;br /&gt;
Das Tor war seit jeher der Haupteingang zum Kaiserpalast (故宫 Gùgōng), auch die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Verbotene_Stadt&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Verbotene_Stadt&quot;&gt;verbotene Stadt&lt;/a&gt; genannt und wurde nur zu speziellen Anlässen geöffnet. Wenn ein Befehlshaber nach einer gewonnen Schlacht nach Beijing zurückkam und ihm die Ehre zu Teil wurde durch dieses Tor zu ziehen und vor den Kaiser zu treten, dann muss das ein wirklich unbeschreibliches Gefühl gewesen sein. Das sollte man sich vor Augen halten, wenn man es durchschreitet um den Kaiserpalast zu besuchen.&lt;br /&gt;
Von hier aus wurde übrigens auch 1949 die Volksrepublik China proklamiert.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/platz.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;天安门广场 (Tiān&#039;ānmén guǎngchǎng) Der Platz am Tor des himmlischen Friedens&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der Kaiserpalast (故宫 Gùgōng) ist eine atemberaubend grosse Anlage mit viel Geschichte und Geschichten. Und sie bildet genau die Mitte der Stadt, ist quasi ihr Herz. Wer sich dafür interessiert kann sich über das Internet schlau machen, es lohnt sich auf jeden Fall. Aber ich schreibe keinen Reise-blog, sondern möchte vielmehr auf die Dinge eingehen, über die man sonst nicht schreibt.&lt;br /&gt;
In der Nähe des Kaiserpalastes gibt es unglaublich viele Leute, die versuchen ahnungslosen Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Lassen Sie sich nicht ein auf irgendwelche Kunststudenten, die Ihnen irgendwelche Geschichten erzählen. Lassen Sie sich nicht irgendwelche Bilder vorführen in den umliegenden kleinen Läden. Denn selbst wenn Sie nichts kaufen kann die Tasse Tee, die Sie vorgesetzt bekommen schnell mal umgerechnet 50 oder 100 Euro kosten.&lt;br /&gt;
Leider muss man dazu sagen, dass die Polizei, die man in solchen Fällen dann ruft oft auch nichts ausrichten kann oder will. Es gibt viele Geschichten darüber, dass Polizisten und Gauner sich das Geld am Ende teilen. Ob das tatsächlich so ist kann ich nicht beurteilen, aber diese Geschichten hört man immer wieder.&lt;br /&gt;
Und was natürlich jedem halbwegs gescheiten Mann klar sein sollte, dass eine wirklich in Not geratene, attraktive, junge Chinesin sich üblicherweise an Freunde, Familie oder die Polizei wendet und nicht an einen Ausländer, den sie nicht kennt. (Manchmal frage ich mich wirklich womit manche Leute denken...) &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wie auch immer: der Kaiserpalast mit seinen 9999 Zimmern ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie können sich jemanden suchen, der sie herumführt oder ihn alleine besichtigen, lassen Sie aber die Leute, die sich als Führer anbieten und ihnen am Kartenstand schon hinterherlaufen einfach mit einem Lächeln links liegen. Deren Dienste können Sie getrost vergessen.&lt;br /&gt;
Und wenn Sie es einrichten können, besuchen Sie den Kaiserpalast im Winter. Die Preise sind niedriger und vor allen Dingen die Menschenmassen sind einigermassen überschaubar. Sie wollen schliesslich das Bauwerk bestaunen und nicht die Leute, die es besuchen, oder ?&lt;br /&gt;
Ich war schon seit Jahren nicht mehr da und überlege mir gerade ob ich ihm diesen Winter vielleicht mal einen kleinen Besuch abstatten soll. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Dec 2015 09:30:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/94-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Kauderwelsch und Kultur</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/77-Kauderwelsch-und-Kultur.html</link>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/77-Kauderwelsch-und-Kultur.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=77</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=77</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/video/yoshinoya.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;吉野家 Yoshinoya eine recht bekannte, japanische Imbisskette&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Wenn man in China durch die Strassen geht, kommt man sich oft vor wie in einer riesengrossen Zeitung. Überall Schriftzeichen, wohin man schaut.&lt;br /&gt;
Für jemanden der Chinesisch lernt manchmal ein sehr ernüchternder Anblick, erinnert er einen doch stets daran, wie viel man noch nicht weiß. Aber das ist nicht ganz fair. Viele der Werbungen benutzen extra klangvolle Namen um ihre Produkte zu beschreiben, so wie in allen anderen Ländern der Welt ja auch. Diese Spezialbegriffe lernt man erst später, für den normalen Sprachgebrauch sind sie zu sperrig.&lt;br /&gt;
Und noch ein anderer Umstand macht es schwer die Leuchtreklamen, Tafeln und Schilder zu lesen: Oft handelt es sich um Firmennamen und die beinhalten nicht immer sinnvolle Zeichenkombinationen. Oft sind Familiennamen mit eingebunden oder der Klang ist der entscheide Part in dem Namen, gar nicht die Bedeutung. Wenn ich mit Chinesen unterwegs bin und hin und wieder frage, was für einen Sinn das eine oder andere Schild hat, bekomme ich oft als Antwort: &quot;das ist bloss ein Name&quot;.&lt;br /&gt;
Ich habe mir überlegt, welche Bedeutung die Zeichen haben und was sie im Zusammenspiel bedeuten könnten und dann so etwas. Ein bisschen enttäuscht bin ich dann schon. Schließlich kann man mit der chinesischen Sprache so unglaubliche Kunstwerke erschaffen.&lt;br /&gt;
Und man kann auch nicht immer alles so übersetzen, wie man gerne möchte. Kleines Beispiel: An einem Imbiss prangt in schwarzer Schrift auf orangenem Grund der Schriftzug 吉野家. Das würde im chinesischen jí yě jiā, also glücksbringende, ungezähmte Familie heißen. Heißt es aber nicht, denn es ist eine, in Asien sehr bekannte japanische Imbisskette und spricht sich &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yoshinoya&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yoshinoya&quot;&gt;Yoshinoya&lt;/a&gt; aus. Es ist wohl von dem Ort 吉野町 Yoshino abgeleitet. Das erste Zeichen gibt es so eigentlich nicht. Es wird eigentlich fogendermassen geschrieben: 吉. Das 士 shì im oberen Teil des Zeichens wurde durch ein 土 tǔ ersetzt. (für alle, die es nicht sehen: der obere waagerechte Strich ist kürzer &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; )&lt;br /&gt;
Man sieht also, man sollte nicht alles versuchen mit seinen spärlichen Chinesischkenntnissen zu erklären. Manchmal sieht es eben nur chinesisch aus.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/shangri-la.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/shangri-la.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Die Skyline zieren meist Firmenlogos&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Skyline zieren meist Firmenlogos&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Manchmal nutzen Firmen auch die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin&quot;&gt;Pinyin&lt;/a&gt; Schreibweise für ihre Namen. Also die Schreibweise, die das lateinische Alphabet benutzt um es Ausländern einfacher zu machen. Hier kann es sehr interessant werden, wie das folgende Beispiel zeigt:&lt;br /&gt;
Eine Luxus Hotelkette nennt sich Shangri-La. Es ist nicht hundertprozentig sichergestellt, wo dieser Ausdruck ursprünglich herkommt, es ist aber anzunehmen, dass er ursprünglich aus dem Tibetischen kommt, also mit dem Chinesischen erst einmal gar nichts zu tun hat. In alten &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus&quot;&gt;buddhistischen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus&quot;&gt;hinduistischen&lt;/a&gt; Texten ist bereits die Rede von einem Ort genannt &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Shambhala&quot; title=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Shambhala&quot;&gt;Shambhala&lt;/a&gt; (བདེ་འབྱུང tibetisch, शम्भलः sanskrit) Im Chinesischen ist er unter dem Namen 香巴拉 xiāngbālā bekannt. Es handelt sich um ein Königreich versteckt irgendwo in Asien.&lt;br /&gt;
Diese alte Geschichte hat wohl &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/James_Hilton&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/James_Hilton&quot;&gt;James Hilton&lt;/a&gt;, ein englischer Schriftsteller zum Vorbild genommen für seinen Roman &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Der_verlorene_Horizont&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Der_verlorene_Horizont&quot;&gt;Lost Horizon&lt;/a&gt; und sie somit über die Grenzen Asiens hinaus bekannt gemacht. Er handelt von einem Ort, an dem die Leute abseits der sonstigen Welt leben und unglaublich alt werden.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/noch-einen-drauf.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/noch-einen-drauf.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Auf den Felsen über der Stadt Hong Kong steht noch mal ein Wolkenkratzer&quot;&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auf den Felsen über der Stadt Hong Kong steht noch mal ein Wolkenkratzer&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Dies haben die Chinesen wiederum zum Anlass genommen Nachforschungen anzustellen. Und als offizielles Ergebnis kam heraus, dass es sich wohl um den Ort &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shangri-La_(D%C3%AAq%C3%AAn)&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shangri-La_(D%C3%AAq%C3%AAn)&quot;&gt;中甸 Zhōngdiàn&lt;/a&gt; (tibetischer Name &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shangri-La_(D%C3%AAq%C3%AAn)&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shangri-La_(D%C3%AAq%C3%AAn)&quot;&gt;Gyalthang  རྒྱལ་ཐང། &lt;/a&gt;) in der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot;&gt;Yunnan Provinz (云南 Yúnnán)&lt;/a&gt; handeln muss. 2001 hat die chinesische Regierung kurzerhand diesen Ort in &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shangri-La_(D%C3%AAq%C3%AAn)&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shangri-La_(D%C3%AAq%C3%AAn)&quot;&gt;香格里拉 Xiānggélǐlā&lt;/a&gt; umbenannt.&lt;br /&gt;
Merken Sie was ? War es in den alten Texten noch 香巴拉 Xiāngbālā, so ist es jetzt 香格里拉 Xiānggélǐlā. Wo Europäer nur ein Fragezeichen auf der Stirn stehen haben, können Asiaten über so wenig Verständnis nur den Kopf schütteln.&lt;br /&gt;
Wenn es einmal richtig war, heißt das nicht automatisch, dass es immer richtig ist. Ich habe noch nicht herausgefunden, was genau dahinter steckt, aber immerhin dass man mit einem deutschen oder europäischen Denkmodell oft nicht weiterkommt. Und solche Dinge passieren eigentlich ständig. Dinge heißen plötzlich anders, das ist ganz normal.&lt;br /&gt;
Ich habe mir eine Eselsbrücke gebaut indem ich einfach sage: Das muss man mehr &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus&quot;&gt;buddhistisch&lt;/a&gt; sehen. Alles ist im fluss, nichts bleibt. Also auch nicht die Sprache.&lt;br /&gt;
Bleibt als letztes Fazit eigentlich nur festzuhalten: Wer eine Sprache lernt wird sich früher oder später auch mit Kultur und Geschichte auseinandersetzen müssen. Ist das nicht toll ? Ich denke schon. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Nov 2015 07:16:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/77-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Smalltalk ist schon obere Gewichtsklasse</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/47-Smalltalk-ist-schon-obere-Gewichtsklasse.html</link>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/47-Smalltalk-ist-schon-obere-Gewichtsklasse.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=47</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=47</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 272px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:40 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/hutong-ecke.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;272&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/hutong-ecke.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;eine Strassenecke in den Hutongs&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;eine Strassenecke in den Hutongs&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ich bin wieder einmal angesprochen worden von einer Deutschen, die zur Zeit auch in China arbeitet und gerne etwas Chinesisch lernen würde.&lt;br /&gt;
Chinesisch ist erst einmal sehr schwer einzuschätzen. Da es eine Sprache ist, die nicht viel mit den europäischen Sprachen gemeinsam hat kann man schwer abschätzen wieviel Zeit man investieren muss um auf ein bestimmtes Level zu kommen.&lt;br /&gt;
Die meisten Leute sagen mir immer, sie möchten nur ein wenig sprechen können. Etwas zu Essen bestellen, keine Zeichen lernen, einfach nur ein wenig Smalltalk halten.&lt;br /&gt;
Da sind schon die ersten Fehler: Essen bestellen lässt sich mit Händen und Füssen, wie man so schön sagt ganz gut bewerkstelligen. Man zeigt auf das, was man haben möchte, beschreibt es mit Gesten und Geräuschen oder hofft dass der gegenüber etwas Englisch versteht. Das ist leider erst einmal der gängige Weg Essen in China zu bestellen. Und das für eine lange Zeit.&lt;br /&gt;
Denn wirklich auf chinesisch Essen zu bestellen ist nicht einfach.&lt;br /&gt;
Als erstes muss man chinesische Schriftzeichen kennen, um die Speisekarte lesen zu können.&lt;br /&gt;
Das Problem ist allerdings, dass gerade für Speisen oft besondere Zeichen verwendet werden.&lt;br /&gt;
Ist im Deutschen ja auch nicht anders. Man sagt Entrecote und meint ein Zwischenrippensteak. Und es gibt auch einige deutsche Begriffe, die man nur bei bestimmten Speisen verwendet.&lt;br /&gt;
Außerdem hat man oft das Problem, dass es nicht einfach beim Bestellen bleibt, sondern man natürlich auch Gegenfragen gestellt bekommt. Scharf, nicht scharf ? Diese Zutat ist leider aus, was dagegen, wenn wir stattdessen XYZ nehmen ? Als Menü ? Mit welchen Beilagen ? Die sind leider nur in Verbindung mit der Suppe möglich. Welche Suppe soll es denn sein ? Mit Getränk ? Kalt, heiß, Zimmertemperatur ? Eis oder kein Eis ? Wenn sie eine Gutscheinkarte nehmen bekommen sie 10% Rabatt oder sie nehmen die große Karte, dann gibt es jeden Freitag zwei Menüs zum Preis von einem. &lt;br /&gt;
Und die Leute, die einem Essen verkaufen sind in der Regel nicht gut darin Sätze für Ausländer zu vereinfachen. Sie sind eben keine Lehrer, sondern Verkäufer, Angestellte oder Imbissbesitzer.&lt;br /&gt;
Essen zu bestellen ist also gar nicht so einfach. Jedenfalls nichts für Anfänger, wie man anfänglich immer meint.&lt;br /&gt;
Smalltalk halten ist noch eine ganz andere Sache. Wenn man eine europäische Sprache lernt, kann man ziemlich schnell mit Leuten ins Gespräch kommen, selbst wenn man noch nicht so gut spricht. Einfach deshalb, weil europäische Sprachen sich vom Aufbau her alle ähneln.&lt;br /&gt;
Das ist beim Chinesischen leider nicht der Fall.&lt;br /&gt;
Zuerst einmal muss man unglaublich viele Wörter lernen, um überhaupt in einem Satz den Sinn verstehen zu können.&lt;br /&gt;
Im Chinesischen gibt es nicht viele Silben. Deshalb kommen sie immer wieder vor. Manchmal mit anderer Betonung, aber auch oft in gleicher Form. Dazu kommt, dass sich viele Dinge für den ungeübten Hörer sehr ähnlich anhören. Es ist also schwer den Sinn aus einem Satz herauszuhören, da man, wenn man die nötigen Wörter nicht kennt, oder nicht richtig heraushört, zwangsläufig die falschen Übersetzungen zu den Silben benutzt und somit den Satz nicht versteht. Man muss also den gesamten Satz verstehen, damit es einen Sinn ergibt.&lt;br /&gt;
Das ist erst einmal mit Abstand das Schwierigste. Ich habe gefühlt ein halbes Jahr Vokabeln gepaukt, bis ich wirklich etwas verstanden habe.&lt;br /&gt;
Smalltalk ist also schon obere Gewichtsklasse. Ich tue mich immer noch oft schwer damit etwas zu verstehen, gerade wenn der gegenüber frei von der Leber redet, umgangssprachliche Ausdrücke verwendet oder mehrere Leute gleichzeitig sprechen.&lt;br /&gt;
Und ich denke, dass es Leuten die wesentlich besser sprechen können als ich es kann, ebenfalls so geht.&lt;br /&gt;
Wer mit dem Chinesisch lernen anfangen möchte sollte sich zuerst auf kleinere Dinge beschränken und dann sehen, wie es läuft. Der Rest kommt dann nach und nach. Ganz abhängig davon, wie fleißig man eben ist und wie viel Zeit man zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
Für den Anfang ein paar chinesische Sätze in eine Unterhaltung werfen mit chinesischen Freunden, die zur Not auch mal einen Gang zurück schalten können und einfachere Wörter benutzen. Das sollte das erste kleine Ziel sein. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Oct 2015 14:06:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/47-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Sprachen und Kulturen</title>
    <link>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/24-Sprachen-und-Kulturen.html</link>
            <category>Sprache und Kultur</category>
    
    <comments>http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/24-Sprachen-und-Kulturen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.smart-r.at/wfwcomment.php?cid=24</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.smart-r.at/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=24</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Ingo)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:28 --&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/Buddhastatue.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;301&quot;  src=&quot;http://blog.smart-r.at/uploads/Buddhastatue.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Buddhastatue in einem Tempel im Norden von Beijing&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Buddhastatue in einem Tempel im Norden von Beijing&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Es ist nicht immer leicht die Leute zu verstehen, selbst wenn man Chinesisch sprechen und verstehen kann.&lt;br /&gt;
Es gibt, wie in jedem Land viele regionale Dialekte, die zwar alle die selbe Sprache sprechen, die man aber nicht unbedingt versteht.&lt;br /&gt;
Je weiter man in den Süden kommt, desto weniger ähnelt die gesprochene Sprache der offiziellen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch&quot;&gt;Hochsprache&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Eigentlich genau wie in Deutschland. Wer schon einmal in Bayern gearbeitet hat, weiß was ich meine. &lt;img src=&quot;http://blog.smart-r.at/plugins/serendipity_event_emoticate/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Viele der, aus dem Süden kommenden Chinesen, sind sehr geschäftstüchtig. Dafür sind sie auch landesweit bekannt. Und das obwohl sie Zahlen in ihrem Dialekt so aussprechen, dass man kaum einen Unterschied zwischen 4 (四 sì) und 10 (十 shí) hört. (Im &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch&quot;&gt;Hochchinesischen&lt;/a&gt; ganz klar von einander zu unterscheiden).&lt;br /&gt;
Außerdem interessant ist &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kantonesische_Sprache&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kantonesische_Sprache&quot;&gt;Kantonesisch&lt;/a&gt;.. Es benutzt die gleichen Zeichen wie das &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch&quot;&gt;Hochchinesisch&lt;/a&gt; (meist die traditionellen Zeichen wie in Taiwan) aber die Aussprache ist eine völlig Andere. Ungefähr so wie im Japanischen: Hier werden auch traditionelle Chinesische Zeichen (im japanischen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kanji&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kanji&quot;&gt;Kanji&lt;/a&gt; genannt) genutzt, die aber ebenso völlig anders ausgesprochen werden (japanisch eben).&lt;br /&gt;
Neben den &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Han-Chinesen&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Han-Chinesen&quot;&gt;Han-Chinesen&lt;/a&gt;, die man als Deutscher allgemein als &quot;die Chinesen&quot; ansieht und die mehr als 90 % der chinesischen Bevölkerung ausmachen, gibt es in China noch 69 weitere &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lker_Chinas&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lker_Chinas&quot;&gt;Volksgruppen&lt;/a&gt; (die Zahl variiert immer ein wenig, je nachdem wer der Autor ist) . Diese pflegen nicht selten eigene Sprachen und Schriften, die oft mit dem Chinesischen nichts gemein haben.&lt;br /&gt;
Viele unterschiedliche &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lker_Chinas&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lker_Chinas&quot;&gt;Volksgruppen&lt;/a&gt; gibt es im Süden Chinas z.B. in der Provinz &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot;&gt;Yunnan&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Wenn man in der Stadt oft schon nicht mit Englisch weiterkommt, kommt man auf dem Land oft auch mit Chinesisch nicht so richtig weit.&lt;br /&gt;
Chinesisch ist offiziell die Hauptsprache, aber für einen Bauern, der sein Leben auf dem Land verbracht hat ist das natürlich reine Theorie.&lt;br /&gt;
In den großen Städten trifft man meistens &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Han-Chinesen&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Han-Chinesen&quot;&gt;Han-Chinesen&lt;/a&gt;. Bei einem Bevölkerungsanteil von über 90 % nicht weiter verwunderlich.&lt;br /&gt;
Wenn man Zeit hat und mal etwas vom Großstadttrubel entspannen will lohnt sich auf jeden Fall ein Trip in den Süden.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot;&gt;Yunnan&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Guangxi&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Guangxi&quot;&gt;Guangxi&lt;/a&gt; bieten sich hier an. Die Landschaft ist atemberaubend, das Essen unglaublich vielfältig und lecker und für alle, die es etwas wärmer mögen ist auch das Wetter perfekt. (ich für meinen Teil fahre allerdings nicht noch einmal im Sommer dorthin. Das ist mir zu heiß)&lt;br /&gt;
Aber man kann hier sehr schön entspannen, neue Kulturen kennenlernen und die Seele baumeln lassen.&lt;br /&gt;
Mein Liebligsreiseziel für eine Auszeit liegt auch in der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot; title=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan&quot;&gt;Yunnan&lt;/a&gt; Provinz, ich verrate aber nicht wo. Es werden früher oder später schon genug Touristen dieses Fleckchen überrennen. Bis dahin ist es mein Geheimtip. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2015 18:50:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.smart-r.at/index.php?/archives/24-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/</creativeCommons:license>
</item>

</channel>
</rss>
