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M-Visum

Wie bereits berichtet, werde ich ich erst einmal mit einem Business Visum einreisen. Das Business Visum wird auch M-Visum genannt.
Man darf mit ihm in China arbeiten und es ist in der Regel 30 Tage gültig. Es kann maximal zweimal verlängert werden.
Das M-Visum wird für Geschäftsreisen und kürzere Aufenthalte mit Businesshintergrund in China ausgestellt.
In meinem Fall handelt es sich um einen sogenannten Office-check. Ich werde also vom Haupsitz meiner Firma in Deutschland zur Zweigstelle in China entsendet um zu schauen, ob mit der Technik alles in Ordnung ist.
Um ein M-Visum beantragen zu können, muss die Zweigstelle in China ein offizielles Einladungsschreiben schicken.
Darin müssen einige Dinge beschrieben werden: Als erstes, dass die Firma in China eine Zweigstelle der Firma in Deutschland ist und dass man tatsächlich eingeladen wird (die komplette und korrekte Bezeichnung der Firmen, Anschrift und Telefonnummern sind sehr wichtig).
Das Schreiben muss von Hand unterschrieben sein, der Firmenstempel darf nicht fehlen und der Zeitraum muss angegeben werden, in dem man angefordert wird.
Der eigene Name ist wichtig (wenn man zwei Vornamen hat, sollte man in China übrigens immer alle Namen angeben, da es sonst bei den Behörden zu Verwirrungen kommen kann), das Geburtsdatum, die Reisepassnummer und die Berufsbezeichnung und warum man angefordert wird. (z.B. ein Office-check)
Es sollte angegeben werden, dass alle anfallenden Kosten wie Reisekosten, Unterbringung und Versicherung von der Firma getragen werden.
Das Original der Einladung wird bei der Visa-Beantragung nicht benötigt. Es reicht ein ausgedruckter Scan.
Aber man sollte schon eine Hotel- und eine Flugbuchung vorweisen können, selbst wenn man die tatsächlichen Buchungen später noch einmal ändert.
Hat man dieses Einladungsschreiben, kann man den Antrag für das Visum ausfüllen, den man sich aus dem Internet herunterladen kann. (man sollte sich immer ein aktuelles Antragsformular herunterladen, da öfter schon mal Änderungen vorgenommen werden und auch darauf achten, dass es der richtige Antrag für das entsprechende Visum ist. In diesem Fall also für das M-Visum.)
Und auch hier nicht den Firmenstempel vergessen.
Dann kann man mit dem Antrag, dem Einladungsschreiben, den Hotel- und Flugbuchungen, seinem Reisepass und einem aktuellen Passfoto vor einem weißen Hintergrund das Visum beantragen.
Man kann die Unterlagen zu einem Reiseveranstalter schicken, man braucht nicht selbst zur Botschaft zu fahren.
Oder man macht direkt alles über ein Visa Büro. Macht einiges einfacher, kostet aber auch ein wenig. Wenn die Firma die Kosten übernimmt, auf jeden Fall der einfachste Weg.
In meinem Fall kostete das Visum 35,- EUR, die Gebühr des Visa Büros 55,- EUR (jeweils ohne Mehrwertsteuer) und die Botschaftsgebühren noch mal 30,- EUR.

Ich habe diesen Artikel auch unter FAQ gespeichert (können von jeder Seite aus in der rechten Seitenleiste oder in der Kopfleiste unter dem Bild aufgerufen werden)
Wie man dann ein Z-Visum für den dauerhaften Aufenthalt in China beantragt, werde ich schreiben sobald alle Formalitäten erledigt sind und ich es tatsächlich habe.

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